Ehegattenregelung für freiwillige Mitglieder bei der gesetzlichen Krankenkasse

4 Antworten

Wenn Ehefrau auf Steuerkarte arbeitet, wird ihr Krankenkassenbeitrag vom Arbeitgeber an die KK überwiesen. Wenn sie nicht auf Steuerkarte arbeitet, sondern auf 400 Euro Basis, kann sie bei einer gesetzlichen KK einen Antrag auf freiwillige gesetzliche Krankenversicherung stellen. Der Antrag kann jedoch abgelehnt werden und Ehemann muss sie privat versichern.

Die Ehefrau arbeitet selbstständig, verdient aber eben nicht mehr als 500 Euro im Schnitt. Privat krankenversichern kommt aufgrund des Alters von 55 auch nicht mehr in Frage, wegen des zu hohen Einstiegsgeldes. Bleibt also noch die Frage nach der Berechnungsformel, um Klarheit zu bekommen.

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Wenn sie tatsächlich nur nebenberuflich Selbstständig ist dann gilt nun diese Tabelle.

Man ist aber nur nebenberuflich Selbstständig wenn man ein Einkommen unter ca. 400 € hat. Den genauen Wert weiß ich grad leider nicht. Desweiteren darf sie nicht mehr als 20 Stunden die Woche arbeiten in ihrer Selbstständigkeit (Vor- und Nacharbeit wird ebenfalls anrechnet). Und sie darf auch niemanden beschäftigen. Anosnsten ist sie Hauptberuflich Selbstständig und dann gelten die Tabellen oben.

FM bei nebenberuflich Selbstständig - (Krankenversicherung, freiwillige Versicherung, Ehegattenregelung)

Hallo,

hier sind die verbindlichen Grundlagen:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__240.html -> letzter Absatz

.gkv-spitzenverband.de/upload/2010-02-07EinheitlicheGrunds%c3%a4tze__Beitragszahler_12521.pdf -> Seite 3

Sonst ggf. auf den Internetseiten der Krankenkassen nach Ehegatteneinstufung suchen.

Gruß

RHW

Hallo RHWWW, habe geforscht und nun folgendes gefunden: In den Grundsätzen der GKV findet sich in § 2 (4) folgende Formulierung:
"Für die Beitragsbemessung werden nacheinander die eigenen Einnahmen des Mitglieds und die Einnahmen des Ehegatten bis zur Hälfte der sich aus der Summe der nach Satz 1 und 2 ergebenden Summe der Einnahmen, höchstens bis zu einem Betrag in Höhe der halben Beitragsbemessungsgrenze, berücksichtigt." Der Begriff "nacheinander" heißt was?

Heißt das a) es werden die eigenen Einnahmen des Mitglieds genommen und mit den Einnahmen des Nicht-Mitglieds addiert, in der Summe maximal bis zur halben Beitragsbemessungsgrenze.

oder b) es werden die eigenen Einnahmen des Mitglieds genommen und mit den anderen Einnahmen des Nicht-Mitglieds verglichen (also nicht addiert) und falls die Einnahmen des Nicht-Mitglieds die Beitragsbemessungsgrenze erreichen, so ist die halbe Beitragsbemessungsgrenze die Grundlage.

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@KaiMaui

Ich habe mir den Paragraphen nochmal genau durchgelesen. Ich finde ihn auch nicht eindeutig. Das Wort "nacheinander" verwirrt. Ich kenne es in der Arbeitspraxis nur so, dass beide Einnahmen addiert werden und dann die Hälfte beider Einnahmen zugrunde gelegt wird (Variante a). M.E. ist 1250 Euro der richtige Ausgangswert für die Beitragsberechnung.

Aufgrund der uneindeutigen Formulierung kann ich aber nicht ausschließen, dass andere Krankenkassen ggf. auch einen anderen Rechenweg begründen können. Das Wort "verglichen" taucht im Paragrapghen aber nicht auf.

Die Berechnungen der (bundesweiten) Krankenkassen werden vom Bundesversicherungsamt kontrolliert.

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinVerbraucher/005/s4-probleme-mit-der-krankenkasse.html

Wenn die Krankenkasse 1500 Euro für die Beitragsberechnung zugrunde legt, würde ich mit dem BVA Kontakt aufnehmen.

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1.) ist solch ein Vertrag Rechtens? Ich wohne nicht in den Häuserblock in dem ich als Hausmeister für Ordnung sorgen soll. die 2750 Euro inkl. der Sozialabgaben bekommen die Mieter in der NK-Abrechnung auferlegt. Zu 85% sind das Mieter die von Harz IV, oder Grundsicherung leben. Ich bin mir nicht sicher, ob das so Richtig ist.

2.)Was bedeutet das für mich?  Ich gehe davon aus, dass durch das nun hohe Einkommen auch meine Rente mal üppiger sein wird.  Das ist alles ??? oder???   Bei allen anderen Angaben, z.B. wenn ich mein Einkommen vorlegen müsste, heißt es ja guter Verdienst - obwohl ich nur ca. 1250 Euro ausgezahlt bekommen werden, da die AG sich sofort den Mietanteil behalten.

Ist das normal? , solch ein Vertrag?? Ist das nicht ungerecht den Mietern gegenüber?? Oder sogar bedenklich, da der AG so seine Immobilie finanziert.

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