Ehefrau und Mutter zweier Kinder verstorben.Post vom Amtsgericht.?

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6 Antworten

Zunächstmal ist zwischen Ihrem Vermögen und den Vermögen des Erblassers sauber zu trennten, den Ehegatten haben in der Zugewinngemeinschaft getrennte Vermögen. Das Erbe fällt ihnen zur Hälfte und den Kindern zu jeweils 1/4 zu.

Bei einen gemeinsamen Sparbuch wäre a priori davon auszugehen, das es jeden jeweils zur Hälfte gehört. Die Hälfte ihrer Frau wird vererbt.

D.h. Haus schätzen,Restschuld abziehen den Rest angeben?

Für ein Vermögensverzeichnis nach §1640 BGB sind die Gegenstände einzeln aufzuführen.

d.h. Miteigentum in Höhe von ... % am Grundstück X.Y, Kreditverbindlichkeit ... .

Eine Bewertung der Gegenstände ist denke ich gar nicht nötig.

Nur bei Haushaltsgegenständen geht auch der Gesamtwert. Hier ist aber ohnehin der Voraus des Ehegatten zu beachten, so das den Kindern da nicht allzuviel zufällt.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1640.html

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Meines Wissens gehört die eine Hälfte des ehelichen Vermögens ohnehin schon einmal dir. Der Rest wird so aufgeteilt wie du geschrieben hast, 50 % für dich und je 25 % für die Kinder. Was im Ergebnis bedeutet vom Gesamtvermögen bleiben dir 75 %, die Kinder teilen sich den Rest.

Ich würde vorschlagen, du machst eine Aufstellung des gesamten Vermögens und gehst mit dem Schreiben und der Aufstellung einfach mal zum Amtsgericht. Wenn die sich sperren kannst du immer noch einen Anwalt einschalten.

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Ich nehme an, dass das Schreiben vom Familiengericht kam? Hintergrund ist, dass ab einem geerbten Vermögen von mehr als 15.000 Euro nach § 1640 BGB ein Vermögensverzeichnis angefertigt werden muss. Angegeben werden müssen sämtliche Vermögenswerte, die den Kindern angefallen sind. Wenn du dir unsicher bist (z.B. beim Sparbuch), dann gib das einfach so gegenüber dem Gericht an. Das gilt auch für die Belastungen des geerbten Grundstücks.

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Falls das hier keiner weiß:

www.finanzfrage.net

Das ist die Schwester von gutefrage.net, wo sich eben die Finanzexperten tummeln. 

Alles Gute Euch! 

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Mein Beileid.

Wende dich an einen  Anwalt der sich mit Erbschaftsangelegenheiten auskennt.

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...so würde ich es auch sehen, aber sonst erkundige dich telefonisch was sie genau von dir wissen wollen


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