Ehebett zu einem Pflegebett umbauen, oder ein neues Pflegebett kaufen?

11 Antworten

Auf Dauer werdet ihr und auch die Oma damit nicht froh werden. Es ist für alle Beteiligten besser, wenn ihr das Doppelbett in ein Einzelbett umbaut und ein klassisches Pflegebett euch zulegt. Auch die Matratze im Pflegebett sollte Dekubitus vorbeugend sein.

Auch Hallo,
ich finde es schön, dass Oma und Opa noch zusammen sein können und in sofern würde ich auch alles tun, damit das so bleiben kann. Allerdings kommt das auch ein wenig darauf an, wie sehr Pflegebedürftig derjenige ist, für den das Bett ist.
Als meine Mutter noch einigermaßen gehen konnte - also ohne fremde Hilfe auf ihren Beinen stehen konnte (hier geht es nicht um das selbstständige aus der Sitzposition auf die Beine kommen) und auch noch ohne weitere Hilfe alleine sitzen konnte, haben meine Eltern einen von diesen elektrisch verstellbaren Lattenrosten in das Ehebett gelegt - das ging ganz gut.
Mein Vater ist allerdings inzwischen verstorben und meine Mutter liegt jetzt in der einen Hälfte des Ehebettes (abgekoppelt) mit einem jetzt etwas aufwendigeren elektrischen Rost, der nun auch höhenverstellbar ist (was der vorherige nicht war - wo wohnst du denn? ich hab' den alten nämlich übrig). Die Dekubitusmatraze konnte man Problemlos auch auf diesen Rost legen - auch wenn es etwas witzig aussieht (die Matraze ist von sich aus schon so dick, wie die Holzseitenteile des Bettrahmens.
Meine Mutter ist aber glücklich, dass sie ihr 'altes' Bett nicht abgeben mußte und pflegerisch funktioniert das ganz gut.
Wenn man allerdings von beiden Seiten an den 'zu pflegenden' ran muß oder derjenige eine Neigung hat aus dem Bett zu fallen - dann würde ich mir ein Pflegebett bei der Krankenkasse leihen (und das kann man später auch noch, wenn sich der Zustand verschlechtert hätte).
Bevor ihr etwas kauft, fragt erst nach, ob die Krankenkasse nicht entweder etwas stellt oder die Kosten ganz oder teilweise übernimmt.

Bei einem Pflegefall ist ein Pflegebett sowohl für den Pflegenden als auch für den zu Pflegenden besser und komfortabler als ein normales Bett. Ein elektrisch verstellbarer Lattenrost ist da sicher auf Dauer nicht ausreichend. lg

ein pflegebett ist immer besser !das ist den ganzen ansprüchen einer pflege angepaßt.

problem ist pflegebetten werden nicht mehr so leicht erteilt. selbst die krankenkassen sind sowas von rotzfrech und sagen dir ins gesicht du sollst dir das pflegebett selber kaufen... wir haben gestern auch "einfach so" 590 euro für ein höhenverstellbares lattenrost zahlen müssen :-(((

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@kikkerl

...aber, soweit ich weiß kommen die krankenkassen für sowas auf. das ist immer ,,wie geliehen" und wird im fall eines todes wieder zurückgenommen. kostet nicht mal was !ich arbeite mit behinderten u. pflegefällen zusammen und kenne das nur so.

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@steffi49

ich kenne das auch so, doch meiner mama wurde das abgelehnt! und meine schwiegermutter spaziert den ganzen tag durch die wohnung und ihr hat man es zugesagt. meine mutter hingegen hat copd und TBC noch dazu ihr wurde es abgelehnt und sie liegt den ganzen tag auch 100 kissen im bett :-(((

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@kikkerl

mach dich weiter schlau....deine krankenkasse ist ,,scheiße" -sorry !!!!deiner mama steht das zu !!!!!!- kämpfe !!!!

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@steffi49

der MDK ist scheiße, ich weiss. pflegestufe 2 wurde ja auch abgelehnt.

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