Ehebedingte Zuwendung -Grundbucheintrag die beste Lösung?

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4 Antworten

Dir geht es also, wenn ich das richtig verstanden habe, um das Vererben im Todesfall. Richtig?

1. Dein Mann steht allein im Grundbuch, ein Testament wurde nicht gemacht:  Im Todesfall deines Mannes erbst du zu 50 %, die anderen 50 % gehen an seinen Sohn. Deine Tochter würde also deine 50 % nach deinem Ableben erben. Stirbst du vor deinem Mann, erbt deine Tochter nur deinen Nachlass.

2. Steht ihr beide im Grundbuch, erbst du nach dem Ableben deines Mannes 50% seines Vermögens (also auch des Hauses), die anderen 50 % erbt der Sohn. Damit würden dir 3/4 des Hauses gehören, die nach deinem Ableben wieder deine Tochter erbt.  Stirbst du vor deinem Mann, hält dein Mann 3/4 , deine Tochter 1/4.

Erben ist immer mit Ärger verbunden!

Allerdings würde ich persönlich niemals meinen Partner ins Grundbuch eintragen, wenn ich das Haus mit in die Ehe gebracht habe. Wer garantiert mir denn, dass der nicht nach 2, 3, 5 oder 10 Jahren die Biege macht und mit ´ner anderen durchbrennt? Dann steht der im Grundbuch und bei ´ner Scheidung habe ich ein ziemliches Problem.

Absichern kann man den anderen auch mittels eines Testamentes.

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Dein Mann bringt das Haus mit in die Ehe, du bringst deine Arbeitsleistung und eventuell einen Teil der Renovierungskosten mit ein, da erscheint mir die Bewertung deines Anteils mit 10.000€ nicht wirklich unrealistisch. Insofern ist diese Variante nicht unfair.

Die Frage ist nun, willst du, dass dein Mann unterschreibt, dass er in Zukunft in gewisser Weise für deine Tochter aufkommt, wenn dir etwas zustößt ? Dann musst du das klar ansprechen und mit deinem Mann klären.

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Kommentar von irisch
28.07.2016, 13:23

ich meine, ich bin besser dran, wenn ich im Grundbuch eingetragen werde. Ist das so? Auf dem Haus liegt noch eine Grundschuld von ca. 40 000 Euro.

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Ich finde das eine faire Lösung. Dein Mann bringt das Haus mit in die Ehe und du kannst da kostenlos wohnen. Außerdem bekommst du noch 10.000€. 

Es kann ja nicht sein, dass sein Kind im Falle des Todes seines Vaters fast leer ausgeht und dein Kind (nach deinem Tod ) das Meiste erbt. 

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Kommentar von irisch
28.07.2016, 22:13

Wir wollten es so regeln, dass beide Kinder jeweils eine Hälfte des Hauses nach unserem Tod bekommen. Das meine Tochter das Meiste erbt, finde ich auch nicht richtig. Anscheinend gibt es keine Möglichkeit beide KInder gleich abzusichern.

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Dann bekommt meine Tochter praktisch nichts?

Weshalb sollte Ihre Tochter, die nicht dessen Kind ist, denn Ihrer Meinung nach einen Anspruch gegen Ihren Mann haben?

Der Mann hat sein Haus und sein leibliches Kind mit in die Ehe gebracht!

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