Ehe mit 2 Kindern - getrennte Haushalte - Zukunft?

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9 Antworten

bevor ich deine idee weiter verfolgen würde, hätte ich einen anderen vorschlag:

wie wärs, wenn ihr gemeinsam sozusagen einen plan aufstellt, in dem genau festgelegt ist, was genau du jeden tag übernehmen sollst und alles andere eben deine frau. damit müßte doch bei zwei denkenden und sich liebenden menschen, die zudem bald nochmal eltern werden, mehr ruhe einkehren.

du könntest für dich selber eine art checkliste erstellen, in der du festhältst, was deine frau besonders nervt und genau das dann unterläßt oder erledigst - wie z. b. dreckige wäsche nicht auf den boden werfen oder ähnliches.

bevor ich eine räumliche trennung bei zwei kleinkindern ins auge fassen würde, muß doch erst alles versucht werden, das zusammenleben auf die reihe zu kriegen.

Danke für deine Idee. Habe ich aber schon vorgeschlagen, eine Liste, die ich bis zum Schlafengehen abarbeiten muss. Ist aber schlecht umsetzbar, wenn ihr dann wieder neue Sachen einfallen. Aber grundsätzlich ist die Idee sehr gut, vielleicht sollte ich mir so eine Art "Mecker-Tagebuch" für mich selbst erstellen und täglich reinschauen.

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@TimmTomm

könnte dieses ganze gemecker vll auch mit der schwangerschaft zu tun haben? gerade am ende, wenn man sich nicht mehr richtig bewegen kann und einem alles so extrem schwerfällt, man sich selber unattraktiv und plump fühlt, die beine bei hitze schwer werden, dazu ein kleinkind und eben ein unordentlicher mann, der einem gottseidank immer grund liefert, den frust an ihm abzulassen?

am ende der schwangerschaft und die nächsten monate (da kommt noch was auf dich zu) würde ich über eine räumliche distanz nicht nachdenken. warte ab bis nächstes jahr und hoffe, daß sich mit dem einpendeln ihres hormonhaushalts auch die lage bei euch wieder etwas entspannt.

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@washilfts

Ja, absolut möglich. Die erste Schwangerschaft war zwar die schönste Zeit, aber eben deshalb auch die schlimmste Zeit meines Lebens, da wir uns echt nur gezankt haben. Als dann das kleine Wesen in unseren Armen war, war erstmal völlige Harmonie angesagt.

Du hast recht, auch wenn es gerade ganz schlimm bei uns ist, geht zurzeit keine räumliche Trennung. Ich werde ihr das genau so sagen, dass ich bis nächstes Jahr warten will und dann entscheiden will. Vielen Dank, du hast mir sehr geholfen!

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@TimmTomm

ich hab da mal so eine idee, damit du dir in etwa vorstellen kannst, was sie gerade körperlich erlebt: binde dir für 24 stunden einen prall gefüllten 5 kg-rucksack um den bauch - auch nachts. du wirst sehen, daß du dich kaum bücken kannst, deine eigenen zehen nicht mehr siehst und automatisch den rücken anders belastest, um das gegengewicht vorne auszubalancieren. du wirst nachts keine gute schlafposition finden, hast aber den vorteil, daß dich kein baby tritt oder auf dem ischiasnerv oder der blase liegt.

die letzten sechs wochen vor der entbindung haben frauen einen freibrief - da müßt ihr männer durch. was glaubst du, wieviele frauen während der entbindung schon ihren mann angeschnauzt haben, daß er sie bloß NIE WIEDER anfassen soll. haben sie auch nicht so gemeint .... :-)

sei tapfer und ein mann - ertrage sie klaglos, bis wieder alles normal wird. grins

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Ich finde es schade, wenn das Zusammenleben an derartigen Kleinigkeiten scheitert wie einer nicht abgewischten Tischplatte, der berühmten nicht zugeschraubten Zahnpastatube oder den Socken, die nicht in den richtigen Schmutzwäschebehälter gegeben wurden. - Aber so ist es anscheinend in der Mehrzahl der Fälle gescheiterter Partnerschaften, dass es nicht um die großen weltbewegenden unüberbrückbaren Differenzen geht, sondern um Alltagskleinkram.

Da niemand perfekt sein kann, sollten beide Seiten eine gewisse Toleranz walten lassen und nicht aus jedem nicht ausgeführten 5-Sekunden Handgriff eine Staatsaffäre machen.

Wenn ein Partner immer auf einem bestimmten Punkt herumhackt, z.B. einem benutzten Frühstücksbrettchen, das nicht sofort weggeräumt wurde, dann sollte der andere Partner aber auch versuchen, konsequent an jedem Tag dieses Frühstücksbrettchen sofort wegzuräumen, damit keine unnötigen Streitigkeiten entstehen. Diese Ordnungsaktion sollte in die Routine übergehen, so dass man darüber nicht nachzudenken braucht.

Wichtig ist auch, dass man sich gegenseitig mehr und überwiegend erzählt, was man am anderen Partner am entsprechenden gut gefunden hat, dass man also den anderen lobt, auch für anscheinende Selbstverständlichkeiten, und nicht immer nur das Negative erwähnt.

Danke für deine Antwort. Ja, das kommt mir bekannt vor, sowohl das mit dem Brettchen, als auch mit den Socken. Eine nicht an ihrem Platz zurückgestellte Kaffeemaschine, eine in die Ecke geknüllter Waschlappen, ein nicht geschlossener Klodeckel etc. Alles Dinge, die ich jetzt nicht mehr mache, aber ich habe das Gefühl, sobald man eine Sache beherzigt, kommen zwei neue Situationen/Gegebenheiten dazu, auf die man sich erstmal einstellen muss.

Zudem ist auch noch hier zu erwähnen, dass manche Dinge für sie einfach eine Selbstverständlichkeit ist, für mich aber nicht und ich musste erstmal mich zwingen, etwas zu machen oder an etwas zu denken. Da kann leider kein Lob aufkommen, wenn sie es nicht als etwas "Besonderes" bemerkt!

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@TimmTomm

Das kommt davon, wenn man verschiedene Standards für den Begriff "ordentlich genug" hat.

Was für dich total in Ordnung erscheint ("Was ist so schlimm an dem Frühstücksbrettchen?", und "Warum muss der Klodeckel unbedingt geschlossen sein?"), ist für deine Frau unerträgliches Chaos pur.

Ihr müsst euch klarmachen, dass ihr hier unterschiedliche Standards habt und versuchen einen Kompromiss zu schließen.

Deiner Frau muss klar sein, dass es für dich schon ein Erfolg ist, wenn du in 80 % der Fälle daran denkst, auf ihre Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen. Wenn sie also im Laufe der Zeit eine deutliche Besserung deines Betragens feststellt, sollte sie schon zufrieden sein und dich loben, statt ständig auf dem Rest herumzuhacken, was dir nicht perfekt gelingt.

Wahrscheinlich kannst aber nicht du ihr dies klarmachen, sondern das muss von einer anderen Seite her kommen, deren Ratschlag sie auch respektiert, beispielsweise von einer Ehe- oder Familienberatung.

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@Paguangare

Tja, leider behauptet sie ja immer, was ich sehr unfair finde, weil es nicht so ist, dass ich mich KEIN STÜCK verbessert habe. Ich lasse mittlerweile weder Klodeckel offen, noch das Frühstücksbrettchen stehen (vielleicht ganz selten mal). Auch die Kaffeemaschine mit Kaffeeflecken sollte kein Thema mehr sein, weil ich u.a. deshalb auch keinen Kaffee mehr morgens trinke! Trotzdem hat sie neulich genau das behauptet, was ich mit 100% Sicherheit abstreiten konnte. Ich müsste also eigentlich eine Liste führen, in der meine Besserungen zu sehen sind! Sonst glaub sie mir das eben nicht, weil es für sie alles selbstverständlich ist!

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@TimmTomm

Kommerzielle Toilettenanlagen haben ja auch Listen, auf denen die Putzkräfte ihre Einsätze dokumentieren. Also musst du wohl für jeden kritischen Ort eine solche Liste erstellen, aufhängen und jedes Mal mit Datum und Uhrzeit abkürzeln, dass du die oben auf der Liste aufgeführte Aktivität durchgeführt hast.

Dass du keinen Kaffee mehr trinkst aus Angst, Kaffeeflecken zu verursachen, geht ja nun wirklich nicht. Also entfernst du die Kaffeeflecken bei Bedarf immer sofort.

Eine derartige Listenführung ist wirklich sehr kleinkrämerisch, aber wenn es auf Vertrauensbasis nicht geht, müssen eben Beweise her. Du musst nur darauf achten, dass du die dokumentierten Aktivitäten auch absolut sorgfältig durchgeführt hast, damit es hier nicht wieder Kritikpunkte gibt.

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ich kenne ein paar, bei dem das klappt, allerdings haben die NOCH NIE zusammen gewohnt und fuehren auch beide ihren eigenen haushalt (also, keiner wohnt bei seinen eltern) so wie du es beschreibst, wuerde ich sagen, das waere der anfang vom ende fuer deine ehe, wenn du zurueck zu deinen eltern ziehst. du waerst der besuchs-papa, die marmelade auf dem taeglichen "mami-brot". und so, wie du dich beschreibst, wirst du wahrscheinlich in dem moment, in dem ein streitpunkt entsteht, "die kurve kratzen" - und das ist wahrscheinlich auch nicht besonders gut fuer eure ehe. also, versucht es evtl. mit einer eheberatung, das wichtigste aber ist: ihr muesst euch in soweit einander "annaehern", dass alle damit leben koennen. also klare aufgabenverteilung: du: z.b. muell, geschirrspueler, garten. deine frau: den rest (oder so aehnlich)

"du: z.b. muell, geschirrspueler, garten. deine frau: den rest (oder so aehnlich)" - es IST bereits so, dass meine Aufgaben Müll, Geschirrspüler und Garten sind. Zudem noch Kind betreuen und ins Bett bringen und nachts aufstehen. Und wenn Wochenende ist, bin ich KOMPLETT für das Kind zuständig. Aber das REICHT nicht. Es geht eben um die kleinen Alltagsdinge, die nicht weggeräumt werden oder nicht an ihrem Ort zurückgestellt werden!

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Ich würde eher versuchen erst einmal "Besucherzonen im eigenen Haus einzurichten. Ich weiß nicht, wie viel Platz ihr habt, aber vllt bekommt jeder von euch erstmal einen Bereich in dem er "Bestimmer" ist.... so kannst du in einem Bereich auch mal entspannt etwas liegen lassen und sie kann sich darauf verlassen, dass du , zumindest in ihrem Bereich schaffst keine Unordnung zu machen. Wenn du ausziehst, dann wird es für dich doch noch schwerer ihr nicht in die Quere zu kommen....

Ich würde sie damit überraschen ihr einen ORT DER ORDNUNG zu "schenken". Finde heraus, wo sie am besten entspannen kann oder errichte einen Raum/ eine Ecke zur Entspannung. Schenk ihr einen Gutschein, eines Möbelhauses für Deko (je nach euren Möglichkeiten, die Geste zählt), damit sie sich etwas zum Gemütlichmachen holen kann. Dort hälst du auch die Kinder zukünftig an Ordnung zu halten. Wenn sie Blumen mag, kauf eine Vase und stecke ihr jede Woche eine neue Blume hinein. Oder , wenn du weißt, sie kommt von irgenwo her, dann stelle ihr schon mal einen Tee dort bereit...einfach alles, was dir so einfällt. Erkläre ihr, dass du bemüht sein wirst diese Ecke wachsen zu lassen und ihre Ordnung zu lernen, so dass nachher DU derjenige bist, der "NUR" seine Ecke hat.

Du machst eh schon mit bei allen anderen Dingen, ein bisschen "Macke" steht dir auch als Individium zu. Aber du kannst den Guten Willen zeigen.

Schwierig, ich selbst liebe die Ordnung und auch meine Frau neigt dazu 5e gerade sein zu lassen. Daher kann ich Dich verstehen.

Ein Räumliche Trennung könnte vielleicht ein Aha Effekt bei deiner Frau auslösen. Aber es könnte auch zur einer Entfremdung führen. Eure Kinder könnte es vielleicht falsch verstehen wenn Du jeden Abend weggehst. Und Sie werden wahrscheinlich nochmehr darunter leiden als durch den Streit.

Sorry für vielleicht eine Dumme Idee. Freude von mir hatten sich auch über das Putzen gestritten bis SIE eine Putzfrau eingestellt hat.die 1 mal die Woche kam, und es war gut.

Also um es kurz zumachen ich würde eine Lösung suchen die gemeinsam gefunden wird. Weil das weggehen abends löst nicht das Eigentliche Problem sondern Du umgehst es.

Danke für deine Antwort. Es ist eine gute Idee, aber das können wir uns nicht leisten. Außerdem geht es auch gar nicht ums Putzen an sich, sondern eher um die Ordnung. Meine Frau hat in dem 3/4 Jahr noch NIE die Fenster geputzt. Staubwischen ist auch eher Nebensache. Die Fenster habe sogar ICH geputzt. Sie setzt da Prioritäten. Aber es geht ihr eben um diese Grundordnung, die bei mir oder mit mir nicht möglich ist.

Glaubst du, dass das Weggehen schlimmer sei, als die täglichen Streitigkeiten? Wenn wir dadurch gut miteinander auskommen würden? Was, wenn ich erst gehe, wenn die Kinder schlafen?

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@TimmTomm

Man könnte es ausprobieren, sprich wenn die Kinder schlafen und dann weg gehen.

Aber ich frage mich, das Deine Frau eigentlich schon immer so gewesen sein muss, und Du Sie so kennengelernt hast.

Es ist schwierig wenn Sie gar keine Lust hat irgendwas zu Putzen, und sich mehr oder weniger um nichts kümmert, oder geht Sie Einkaufen oder macht mit den Kindern Hausaufgaben.

Sie kommt aus einem sehr Aufgeräumten Haushalt, vielleicht sind daher diese Putzzwänge Ihr ein Horror.

Vielleicht solltet Ihr was das Aufräumen und Putzten angeht Euch in der Mitte treffen.

Du gehst mit den Ansprüchen runter, dafür geht Sie ein Stück rauf.

Weiter oben Schreibt jemand sich die Aufgaben zu Teilen, das machen Wir zu hause.

Sie Kauft ein, macht die Wäsche, Kocht, und spült das Geschirr (Geschirrspüler)

Ich putzte, auch Fenster usw. alles.

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@rudomat

Nee, es ist ein bißchen anders. Ich bin der Unordentliche, sie die Ordentliche. Dafür putzt sie aber nicht viel, das mit dem Fenster war nur ein Beispiel. Es soll also aufgrund der Umstände nur "oberflächlich" aufgeräumt und sauber sein.

Seitdem wir in unseren "eigenen vier Wänden" sozusagen wohnen, ist sie definitv penibler geworden. Natürlich streit ich nicht ab, dass wenn man mehr Platz hat, ich auch mehr Unordnung machen kann. Sie ist zurzeit mit dem zweiten Kind hochschwanger,kann also nicht viel putzen. das ist auch ok für mich. dafür ist sie eben penibler, was Ordnung angeht. Und da gibts kein "in der Mitte treffen".

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Also dir Ordnung beizubringen finde ich keine gute Idee. Egal was die andern sagen oder schreiben. Sowas muss von dir selber kommen. Wo ich allerdings den andern zustimme ist das deine Frau wegen der Schwangerschaft schlecht drauf ist und unzufrieden. Ich hatte bei meiner ersten Schwangerschaft einen Putzfimmel, ehrlich, ich hab sogar hochschwanger die Gardinenstange geputzt. Ich finde die Idee zu deinen Eltern zu ziehen gar nicht so schlecht. Aber nicht als endgültige Lösung. Rede aber erst mal mit deiner Frau darüber und überlegt gemeinsam was ihr tun könnt. Klärt doch erst ob ihr euch überhaupt noch liebt. Nicht nur du musst was ändern auch deine Frau.

Hallo TimmTomm,

es ist leicht mit den Vorzügen des Partners / der Partnerin zu leben - wesentlich schwieriger ist es, seine / ihre Macken zu akzeptieren. Doch nur wenn man letzteres schafft, hat man eine Chance zusammen zu leben.

Du sprichst eine Deiner Schwächen an, versuchst an ihr zu arbeiten und Dir ist dennoch klar, dass Du in der Richtung nie so sein kannst / wirst wie Deine Frau. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn man kann zwar an sich arbeiten, doch man behält seinen Grundcharakter bei - und das ist auch gut so! Immerhin hat sich die Partnerin genau in diesen Menschen verliebt. Umgekehrt wird Deine Frau ebenfalls Schwächen haben, für die Du Verständnis aufbringen haben solltest.

Ihr habt scheinbar ein Stadium in der Beziehung erlangt, wo bei kleinsten Anlässen schon aufeinander herumgehackt wird. Dabei wird jeder von Euch ständig verletzt und geht wahrscheinlich direkt in die Abwehrhaltung bzw. wechselt in den Kampfmodus. Wenn man allerdings so damit beschäftigt ist, sich zu verteidigen und möglichst ordentlich auszuteilen, kann man gar nicht in der Lage sein, dem anderen 'mal zuzuhören, sich in ihn hinein zu fühlen und durch die Perspektive eines anderen Blickwinkels Verständnis für ihn aufzubringen.

Es wäre schön, wenn Ihr einen Weg der Kommunikation findet, bei dem jeder der anderen Partei zunächst zuhört, die Aussagen möglichst unkommentiert sacken lässt und sich dann machbare Ziele setzt bzw. das eigene Verhalten erklärt. - Ja, das ist verdammt schwer!!! ;-)

Falls es Euch nicht gelingt, ein vernünftiges ruhiges Gespräch zu führen, weil dieses sofort zu emotional wird und eskaliert, rate ich Euch eine geschulte Kraft (Familientherapie) in Anspruch zu nehmen, die als Moderator fungieren kann und dabei auch den einen oder anderen wertvollen Tipp geben kann.

Ob ein vorübergehendes Wohnen bei Deinen Eltern zur Entspannung der Lage beiträgt, kann ich Dir nicht sagen - dafür kenne ich Euch zu wenig. Es besteht natürlich die Gefahr, dass Ihr Euch zunehmend entfremdet oder sich Familienlager mit harten Fronten bilden und somit der Schuss nach hinten losgeht.

Äußert weiter Eure Meinung, aber versucht es mit der gefühlvollen Variante und erwartet keine Wunder von Eurem Gegenüber! :-)

Ich wünsche Euch beiden für eine möglichst gemeinsame Zukunft alles Gute!!!

Gruß Gremlin491

Hi Gremlin491,

erstmal vielen Dank für deine ausführliche und einfühlsame Antwort. Ich versuche ja, den Inhalt und die Appellnachricht aus ihrem Gemecker herauszufiltern. Aber wenn schon bei Kleinigkeiten sofort in die Luft gegangen wird, da aus ihrem tiefen Frust etwas heraus kommt, kann man nicht immer ruhig bleiben. Ja, vielleicht sollten wir uns professionelle Hilfe holen. Aber scheinbar wird der getrennte Haushalt hier nicht gelebt und auch nicht empfohlen. Danke nochmal!

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@TimmTomm

gern geschehen :-)

Vielleicht kannst Du Deine Frau ja dazu bewegen, sich Deine Frage und die gegebenen Antworten einmal durchzulesen und ggf. setzen sie bei Ihr einen positiven Prozess des Nach-/Umdenkens in Gang. Immerhin sollte ihr deutlich werden, wie wichtig Dir Eure Beziehung / Euer Familienleben ist und Du kannst ihr auf diese Art einige Gedanken zu diesem Thema mitteilen, ohne unterbrochen zu werden.

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@Gremlin491

Ja, das ist auch ein guter Tipp. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern sie das tangiert, schließlich haben ja "nur irgendwelche anonymen Leute im Internet" ihre Meinung abgegeben, so höre ich es schon in meinem inneren Ohr. Wenn sie da schon bei dem Thema Eheberatung abwertet reagiert, dann doch erst recht hier! Mal sehen, vielleicht mache ich es dennoch. Dir auch alles Gute!

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An eurer Stelle würde ich erst mal zum Eheberater gehen, damit ihr beide bei einer dritten Person über eure Probleme reden könnt. Denn einfach ist eure Situation nicht.

Deine Frau sollte sich bewußt machen,dass ein harmonisches Zusammenleben ohne Gezedder wegen Unordentlichkeit,tausendmal mehr wert ist,als das rumglucken,allein in einem ordentliches Zimmer....

ich würde ja bei meinen Eltern wohnen, sie behält das Haus. Aber ich weiß, was du meinst. Habe ich ihr sogar gestern ansatzweise auch so gesagt. Es ging da um eine Handlung, die wäre für sie eine Sache von 5 Sekunde gewesen. Da sie mir das aber schon ständig gesagt hat, hat sie aus Prinzip, ich könne diese 5-Sekunden-Handlung nicht ausführen, gemeckert. Schwierig, ihr "den Mund zu verbieten". Sie müsste über alles hinwegsehen. Ziemlich unmöglich. Aber danke!

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