Ehe für alle und Adoptionsrecht- für Kinder das richtige?

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13 Antworten

Das Elternhaus ist für das Kind in seiner Entwicklung prägend.

Damit ist für mich schon alles gesagt.

Ich sehe für die Ehe für "alle" keine positiven Aspekte.

Nach meiner Ansicht ist die Ehe eine besonders schützendswerte Institution. Der Grundstein zur Familie, der Grundstein zum Fortbstand einer Kultur und einer Nation.

Diese Grundlage findet sich nicht in einer homosexuellen Beziehung, und zwar mangels biologischer Möglichkeiten.

Ich sehe in einer homosexuellen Beziehung lediglich eine Würdigung der "Lust".

Die Gleichstellung oder Möglicheit der homosexuellen Ehe widerspricht nach meiner Ansicht der gesellschaftlichen Grundordnung, und fällt allenfalls in den Bereich der Dekadenz, die schon immer der Untergang von Hochkulturen war.

Stellwerk 02.07.2017, 12:11

"Eine Würdigung der "Lust". 

Klar, weil homosexuelle Menschen keine tiefen Gefühle haben können, keine Verantwortung für einen anderen Menschen übernehmen wollen, unfähig zur Treue sind und ohnehin nichts anderes wollen und können als den ganzen Tag rumzuvögeln...

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1988Ritter 02.07.2017, 12:41
@Stellwerk

Da die homosexuelle Beziehung biologisch sinnlos ist, kann der Sinn ja nur in einer anderen Rubrik begründet sein. Für mich ist es die Lust.

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RischijKot 02.07.2017, 14:31
@1988Ritter

Biologisch gesehen ist es wohl ein Ventil gegen Überbevölkerung oder daß sich bestimmte Gene nicht weiter ausbreiten.

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PeVau 04.07.2017, 10:52

Lange nicht mehr so einen dummen und reaktionären Mist gelesen. Als ob der Fortbestand der Menschheit an eine künstliche Institution wie die Ehe gekoppelt ist. Als ob plötzlich alle Männer schwul und alle Frauen plötzlich lesbisch werden, sich gegenseitig heiraten und keine Kinder mehr zeugen würden, wenn es die Ehe auch für Homosexuelle gäbe.

Die Ehe ist im Kern weiter nichts, als eine Versorgungsgemeinschaft, an die bestimmte Rechte und Pflichten gekoppelt sind. Ihre religiös-mythische Überhöhung ist völlig fehl am Platze. Die aus der Ehe resultierenden Rechte und Pflichten gelten in einem aufgeklärten Staat für alle Menschen und müssen deshalb auch allen Menschen zugänglich sein, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Einer bestimmten Gruppe von Menschen diese Rechte und Pflichten zu verweigern ist Diskriminierung und widerspricht den Menschenrechten.

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1988Ritter 04.07.2017, 21:28

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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Ich finde das neue Gesetzt - auch und gerade wegen der Adoption gut.

Schädlich für Kinder? Wenn die Leute wie du weiter so herabsetzend über "solche" Leute denken und vor allem reden mit Sicherheit. 

So schön langsam muss und wird aber auch ein Umdenken passieren. Ich denke das es gerade bei solchen Paaren Kindern gut gehen wird, denn die überleben sich das meist sehr genau mit der Adoption.

LittleRosie96 02.07.2017, 11:35

Danke für den 2. Satz.. dachte ich mir auch sofort.. 

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Ich bin auch noch nicht ganz im Reinen damit. Ich glaube wir sollten uns bemühen, hier nicht vom Schlimmsten auszugehen. Manch ein Kind mag es in den gleichgeschl. Beziehungen besser haben als im Heim oder anderswo. Unsere Gesellschaft lebt eine verkorkste Auffassung von Sexualität. Daran sollte man auch denken. 

Warum sollen Frauen-Frauen-Ehen und Männer-Männer-Ehen für Kinder schlecht sein?

Wenn der Wunsch nach Kindern da ist und eine Adoption erfolgte, werden diese Kinder genau so geliebt wie in herkömmlichen Ehen auch.

Ob Kinder von ihren Eltern geliebt und gut um- u. versorgt werden, liegt nicht daran ob die Eltern Vater-Mutter, Mutter-Mutter oder Vater-Vater sind.
Es den Kindern gut gehen lassen zu wollen und die nötige Einstellung dafür, sind die Voraussetzungen dafür, wie gut Kinder in den Familien aufwachsen werden.

Die Gesellschaft entwickelt sich weiter aber auch unsere Hirne müssen damit Schritt halten können.
Ich glaube, dass daran manche Menschen noch arbeiten müssen.

… vielleicht wird es nur dadurch selber genauso …

Dann dürfe es demnach keine Kinder geben, wenn sie in „normalen“ Familien aufwachsen, die später lesbisch oder homosexuell werden.
Die Veranlagungen für die geschlechtliche Zugehörigkeit werden in den Genen festgelegt.
Der Mensch selbst kann das nicht beeinflussen.

LG Lazarius

BascoSauce 02.07.2017, 12:11

1988 Ritters Antwort lesen und ggf. diskutieren

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Lazarius 02.07.2017, 12:22
@BascoSauce

Kommentar auf deinen Tipp.
Die Angst, dass die Menschheit aussterben wird durch Männer-Männer-Ehen weil diese keine eigenen Kinder zeugen können ist, so glaube ich, unbegründet.
Männer-Männer-Ehen haben prozentual gesehen, gemessen an herkömmlichen Ehen einen sehr geringen Anteil.

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Lazarius 02.07.2017, 12:29
@BascoSauce

Etwa 75 % der Bevölkerung befürworten die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe und der damit verbundenen möglichen Adoption von Kindern.

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Die Sache ist wissenschaftlich eindeutig geklärt: Kinder, die bei homosexuellen Paaren aufwachsen, entwickeln sich nicht schlechter als Kinder, die bei hetereosexuellen Paaren aufwachsen. Wenn ein Unterschied nachgewiesen werden kann, dann entwickeln sie sich sogar besser. Das ist die Studienlage, und es gibt mittlerweile ziemlich viele Studien.

Dieses "Argument" gegen die Ehe für Alle ist also genauso widerlegt wie alle anderen auch. Es gibt letztlich nur positive Aspekte an der Ehe für Alle.

BascoSauce 02.07.2017, 13:54

"Ist wissenschaftlich geklärt"... unter welchen Wissenschaftlern denn bitte? Widerlegt ist da mal gar nichts.

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Besser ein liebevolles homosexuelles Elternpaar als ein zerstrittenes Heteropaar oder gar im Heim aufwachsen. 

Kinder haben mit knutschenden Männer wesentlich weniger Probleme als Erwachsene. Was soll das schon für einen Einfluß haben? "Oh, die beiden haben sich lieb und küssen sich." 

"oder was auch immer machen" 

Meine Güte, was glaubst Du denn, was die tun? Dass sie neben dem Kinderbett dreimal täglich Analverkehr haben und das Kind zuschauen lassen? Homosexuelle können sich, entgegen langläufiger Klischees, genauso dezent verhalten wie Heteros auch.

Und was meinst Du mit "beeinflusst"? Dass das Kind auch homosexuell wird? Nach dieser Argumentation dürften Homosexuelle gar nicht mehr existieren - da ja ausschließlich Heteropaare Kinder aufgezogen haben. 

BascoSauce 02.07.2017, 11:54

Ich denk schon, das die Sexualität dadurch beeinflusst werden kann, wenn es beginnt, es als normal anzusehen und dann fallen die Hürden und schon ist der Grundstein fürs Leben gelegt. Aber das Gesetz ist halt durch, wozu dann noch diskutieren

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Stellwerk 02.07.2017, 12:03
@BascoSauce

Wie gesagt, wenn das beeinflussbar wäre, gäbe es logischerweise keine homosexuellen Menschen, die bei Heteropaaren großgeworden sind. Und in den Jahrhunderten, als Schwulsein nicht nur absolut tabuisiert, sondern auch strafbar war, ist Homosexualität auch nicht verschwunden - und da kann man nun wirklich nicht gerade von einer Propagandaschlacht pro Homo reden. 

Man hat auch wie oft versucht, ihre "Krankheit" zu behandeln oder sie umzuerziehen. Das funktioniert nicht, weil es so tief in der eigenen Persönlichkeit verankert ist. Das einzige, was man beeinflussen kann, ist das Verhalten in der Gesellschaft: deswegen haben schwule Männer früher eine Scheinehe mit einer Frau geführt. Weil alles andere für sie nicht möglich war. Glücklich wurden sie damit nicht.

Ich weiß nicht, wie viele Homosexuelle Du kennst - ich habe eine Handvoll homosexueller Freunde und Freundinnen und die Frage, seit wann sie wussten, dass sie homo sind, beantworten alle gleich: schon immer. Das merkst Du sehr sehr früh. So wie Du wahrscheinlich einfach immer ganz ohne weiter zu überlegen ein heterosexuelles Selbstverständnis hattest, so ist es auch bei Homos. 

Im übrigen ist das Gesetz noch nicht durch, das Bundesverfassungsgericht muss es noch in letzter Instanz prüfen. 

Und es ist nur die Angleichung an eine Lebenswelt, die seit Jahrzehnten in Deutschland existiert. Eine Verpartnerung mit steuerlichen Rechten wie dem Ehegattensplitting gibt es bereits 2009. Es geht um gesetzliche Angleichungen, die de facto nachzieht statt voranschreitet. Wer bis jetzt nicht homosexuell ist, wird es auch nicht durch die Abstimmung. 

Von der Frage, was daran so schlimm wäre, wenn ein Kind schwul wird, mal gar nicht anzufangen.

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maggikoenig 02.07.2017, 11:57

ätStellwek der 'natürlichen. Familie entspricht es nun mal nicht, im übrigen sind Streitigkeiten unter Homosexuellen nicht weniger brisant als bei Heteros, im Gegenteil, in Punkto Eifersüchteleien und deren Ausleben geht da richtig die Post ab, also dieses Argument greift nun mal gar nicht. 

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Stellwerk 02.07.2017, 12:10
@maggikoenig

Dieses Naturargument will ich nicht hören, solange jemand vor einem PC hockt anstatt draußen Beeren zu sammeln, um für den Winter Vorräte anzulegen. Die Natur wird immer nur selektiv zur Argumentation herangezogen - bei Autos, medizinischem Fortschritt und anderen naturfernen Bequemlichkeiten ist das auch nicht relevant. 

Es gibt keine "natürliche Familie" - außer die rein biologisch-zeugende, wo es Mann und Frau für ein Kind braucht. Eine Zeugung allein ist aber noch keine Familie. Und wenn Du wirklich mit den Ursprüngen argumentieren willst, solltest Du nicht vergessen, dass Menschen frühere in Sippen und größeren Gruppen gelebt haben. Das klassische Vater,Mutter, Kind als einzig wahre Insititution kam erst im 19. Jh. auf.

Was machst Du mit Alleinerziehenden, Verwitweten und Halbwaisen? Auch keine in Deinem Sinne "natürliche Familie". Erlaubt ist es trotzdem.

Und richtig, Streitereien sind immer schlecht fürs Kind. Diese Streitereien liegen aber nicht an den Geschlechtern der Elternteile, sondern an deren Charakter. Die Annahme, die hier unterstellt wird, ist ja, dass pauschal Mann/Frau als Eltern immer besser sind Mann/Mann oder Frau/Frau. 

Und das ist eben NICHT so. 

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maggikoenig 02.07.2017, 12:30
@Stellwerk

ja, Abschweifen in den Wald, na ja, Pausen an der frischen Luft sollen gut tun...

Was du hören willst, tja, das ist so wie mit den mannigfaltigen Ehen, sie sind einfach da, und wenn man sich damit auseinandersetzen möchte, ist Toleranz angezeigt, die forderst du hier ja auch ein. 

Egal wie das Thema ausgeht, Alleinerziehende, Waisen etc. gab es und wird es immer geben. Homoehen sind nicht der Weisheit letzter Schluß für die hiermit verbundenen Herausforderungen. Das Gesetz schafft Argwöhner und Skeptiker, das ist gut. (Bei uns gibt es ohnehin viel zu wenig davon). 

Trockene Diskussionen bringen dem Thema gar nichts. Ich wünsche allen, die die Verantwortung für ein Menschenleben übernehmen, wollen wir fairerweise auch mal die Heteros mit ins Boot nehmen, die sich schon (vor Jahren) auf den Weg der Adoption gemacht haben, alles Gute. 

Was mich jedoch neugierig stimmt, ist die erste Scheidung von Homos mit gems. adoptiertem Nachwuchs, in diesem Zug gemeinsames Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Unterhalt  etc.

Ob das liebevolle Feld damit auch für das adoptierte Kind zersprengt wird, wird man sehen. Vielleicht können wir von Homos hier noch lernen.

Danke dir für den Austausch. 

Ich gehe jetzt in den Wald, Beeren sammeln. ;-))

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Ich lehne die Adoption ab, wenn es selber gezeugte Kinder sind lasse ich mir noch gefallen.

Aber darüber zu diskutieren hat auch keinen Sinn mehr, das Gesetz wurde in windeseile durchgeboxt, Protest hatte gar keine Möglichkeit, sich zu formieren.

So ähnlich wird glaube ich in Nordkorea auch regiert.

Von mir aus können Schwule und Lesben heiraten von früh bis spät, das interessiert mich nicht, hab abwer was dagegen, dass sie ein Adoptionsrecht beansdpruchen sollen. Gerade für Kinder des anderen Geschlechts ist es abträglich, gedoppelt das bloße andere Geschlecht vorzufinden. Daher hoffe ich, dass der neumodische Quark, dieser Dummfug von den Verfassungsrichtern gekippt wird. Mögen die liberalen Moralapostel ruhig mal durch die Röhre schauen. Diese scheinen keine anderen echten Sorgen zu haben, daher kaprizieren sie sich auf dämliche Kinkerlitzchen. Wenn die Nation keine andere Sorgen hat, dann tut sie mir leid.

btw, die Ehe ist eine völlig obsolete Institution, die abgeschafft gehört.


DAs ist vorurteilsbeladener und ahnungsloser Käse.

Warum sollten Homos exzessiver vor ihren eigenen Kindern "herumknutschen" als Heterosexuelle? Und wenn schon... Homosexualität entsteht nicht durch nachäffen, sondern nach allem was man bisher weiß durch eine genetisch bedingte Veranlagung. Mithin ist Homosexualität jedenfalls kein Erziehungsresultat oder irgendwie anerziehbar.

Für adoptierte Kinder wiederum ist es weit besser, in einer liebevollen Familie aufzuwachsen als in einem Kinderheim.

maggikoenig 02.07.2017, 11:53

na, so ganz stimme ich dir da nicht zu, genetisch ? Welches Gen ist es denn? 

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Hallo, ich hab letztens gehört,

Prima, dass selbst du es gehört hast. Es war glücklicherweise nicht zu überhören. :-)))

Ich weiß nicht, aber ich kann das nicht gut finden, 

DU möchtest dir DEIN Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten und möchtest, dass die Gesellschaft das toleriert, ob sie es gut findet oder nicht.

Folglich sei auch DU anderen Menschen gegenüber tolerant, wenn sie sich ihr Leben nach ihren Wünschen gestalten, ob DU es gut findest oder nicht.

Behandle andere Menschen immer so, wie DU von ihnen behandelt werden möchtest. Gegenseitige Toleranz ist das Zauberwort, das für ALLE Mitglieder unserer Gesellschaft gilt!

BascoSauce 02.07.2017, 11:43

Es ist mir wie gesagt egal, wie und was die in ihren 4 Wänden treiben, es geht mir um die Entwicklung der Kinder, z,B Ausgrenzung, Mobbing in der Schule usw. das lässt sich ja nicht einfach so abstellen, nur weil es jetzt ein Gestz gibt so

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Stellwerk 02.07.2017, 11:49
@BascoSauce

Die Entwicklung der Kinder hängt davon ab, wie liebevoll das Umfeld ist, wie sie gefördert und unterstütz werden. Ich verweise nur mal auf die klassischen Problemviertel: Vater, Mutter Hartz Iv, selbst grade mal vielleicht Hauptschulabschluß, Kind wird vorm Fernseher geparkt, den ganzen Tag gereizte Stimmung, weil alle unzufrieden mit dem Leben sind. Da können Mama und Papa noch so hetero sein, das bringt das Kind null weiter. 

Und Mobbing ist nicht die Frage der homosexuellen Eltern, sondern die der Heteros: wenn die ihren Kindern nämlich vermitteln, dass Homos keine schlechteren Menschen sind und Kinder, die bei Homos aufwachsen auch keine schlechteren Kinder sind, dann gibt es auch keinen Anlass zu mobben. 

Mal ganz davon abgesehen, dass Jugendliche rekativ wahllos beim Mobbinggrund sind. Da sind Eltern oft noch der geringste Anlaß.

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maggikoenig 02.07.2017, 11:52
@Stellwerk

es ist eine Frage der Zeit und der gesellschaftlichen Akzeptanz, in 10 Jahren wird hier etwas Ruhe eingezogen sein. 

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vielleicht wird es nur dadurch selber genauso

.. nun da es keine Krankheit ist, halte ich eine Ansteckung für schwierig.

Ja, nun hat eine der meistdiskutierten Themen auch hier Einzug gehalten.

Egal, was man zum Thema denkt, ich finde jeder soll selbst entscheiden können, wie er lebt und da es nun einmal bereits gesellschaftliche Realität geworden ist, dass homosexuelle Menschen miteinander leben, sich den Haushalt teilen usw. kann man sagen, dass eine solche Regelung wohl folgerichtig ist.

Da gibt es ganz andere Themen, die ich für schwieriger halte...

Schließlich gibt es auch für "normale" Familien keinen "Führerschein" für die Kindeserziehung und wenn man sieht, wie es manchen Kindern dabei geht, sollte man mit Vorurteilen vorsichtig sein.

Ich denke wie immer: Man muss es individuell sehen und auf die Menschen ankommen lassen, nicht deren Abstammung oder Sexualität. Das wäre für mich ähnlich wie Rassismus...

Wenn wir eine liberale Gesellschaft als richtig erachten, muss das wohl so sein.

... na ja, mich stört es wenig, wenn zwei hübsche Mädels knutschen, bei Männern gucke ich halt weg... und so dürfte es vielen Männern gehen ;)

BascoSauce 02.07.2017, 11:46

Mir geht es eigentlich auch hauptsächlich bloß bei Männern so, das ist nicht normal Brrrrrr ...Wenn 2 Frauen ein Kind adoptieren, würde ich es eher akzeptieren können, aber es ist wohl leider kein Wunschkonzert..

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liesl1303 02.07.2017, 12:32
@BascoSauce

Hatte einst Nachbarinnen, die als 'Ehepaar' lebten. Sie hatten Kinder von ihren früheren Ehen, haben aber nur die Mädchen ins lesbischen Haus mitgebracht, die Söhne bliebten mit den Vätern. Die Töchter waren gelehrt, daß alle Männer schlimme Leute seien, die Frauen nur als Sklaven wollen. Ja, das ist sehr extrem, aber zeigt was kann bei solch einer Ehe geschehen.

PS Und ich habe gute Freundinnen die lesbisch sind!

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antwortender 02.07.2017, 12:38
@liesl1303

Auch das ist kein allgemeines Problem, sondern das zweier, in dem Fall schrägen Lesbierinnen.

Es soll auch andersgeschlechtliche Eheleute geben, die Ihre Kinder so erziehen, dass diese bestimmte Menschengruppen verurteilen.

Das sind Einzelfallbeispiele und haben nichts mit der generellen Idee einer Homoehe zu tun, zudem das ja auch schon außerhalb der Ehe möglich war, wie Du selbst schreibst, also trifft das das Thema nicht wirklich.

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maggikoenig 02.07.2017, 12:39
@liesl1303

ätliesl1303  -  guter Kommentar. Ich stimme dir zu, Haltungen feministischer Lesben kenne ich als sehr extrem, man kann nur hoffen, dass sie in der Erziehung ihrer eigenen Töchter einen zweiten Blickwinkel einnehmen können. 

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Haltet ihr es für ene gute Sache, wenn Kinder in einer gleichgeschlechtlichen Ehe aufwachsen

Von den Geschlechtern der Partner in einer Ehe (oder Partnerschaft) hängt es meines erachtens nach nicht ab wie sich das Kind entwickelt oder ob es ihm besonders gut oder schlecht geht.

Auch "normale" Ehepaare mit dem Rollenbild Mann und Frau können ihre Kinder schlecht erziehen oder schlecht mit ihnen umgehen.

Es kommt hir nicht auf das Geschlecht an , sondern ob die beiden Partner gut miteinandern und gut mit einem Kind umgehen können , demnach halte ich es erstmal für keine schlechte Sache sowas auch homosexuellen Paaren zu erlauben.


wenn 2 "männliche Eheleute" vor dem Kind rumknutschen oder was auch immer machen?

Homosexualität ist ne ziemlich natürliche Sache , es muss einem Menschen schon antrainiert werden sowas als unnatürlich oder angsteinflößend warzunehmen.

Ich halte es sogar für gut , wenn Kinder sowas sehen , da dadurch eine bessere miteinander zwischen heterosexuellen und homsexuellen Menschen entsteht.


Kann das für die Entwicklung des Kindes gut sein, vielleicht wird es nur
dadurch selber genauso, dadurch, das es durch die "Eltern" beeinflusst
wird?

Sexualität ist nichts was man jemanden "anerziehen" kann , sowas hat mit den Genen und der entwicklung in der entstehung des Menschen zu tun.

Genauso wie du warscheinlich als Heterosexueller geboren wurdes gibt es Menschen die als Homosexuelle geboren werden und demnach ein anderes Geschlecht vorziehen bei der Partnersuche.


Ich weiß nicht, aber ich kann das nicht gut finden, Zum Glück gibt es (noch) nicht so viele davon..

Was ich nicht gut finden kann ist dein Bildungsniveau und deine absolute uninformiertheit.

Wenn du dich schon damit auseinander setzt , dann mach es auch richtig und kratz nicht an der Oberfläche und hau hir Stammtischparollen raus.


Wie seht ihr das?

Ich als heterosexueller Mann sehe darin kein Problem.

Wo ich aber ein Problem drin sehe ist die fehlende Allgemeinbildung in dieser Thematik die du uns hir als Paradebeispiel serviert hast.

BascoSauce 02.07.2017, 11:57

Was hat das Bildungsniveau damit zu tun, ob ich die Ehe für alle befürworte oder nicht, sowie Adoptionsrecht? Vielleicht stimmt mit deinem Bildungsniveau was nicht, mit meinem schon.

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Zoddt 02.07.2017, 12:00
@BascoSauce

Was hat das Bildungsniveau damit zu tun, ob ich die Ehe für alle befürworte oder nicht?

Nicht allzuviel , was ich auch nicht behauptet habe.

Deine Argumente und Vorstellungen zur Homosexualität sind allerdings ziemlich veraltet und gehen an der Realität komplett vorbei.

Aber auf welchen deiner Gedanken ich mich da hauptsächlich bezogen habe , war der dass du meintest man können jemanden durch dass vorleben von Homosexualität zu einem Homosexuellen machen , was so einfach nicht stimmt.

Vielleicht stimmt eher mit deinem Bildungsniveau was nicht, mit meinem schon.

Kann auch sein.

Allerdings sind nahezu alle deine Aussagen in deiner Frage falsch und demnach würde ich das Gegenteil vermuten.

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maggikoenig 02.07.2017, 12:01
@BascoSauce

"...ziemlich natürliche Sache ... was veranlasst dich, das Wort ziemlich nicht wegzulassen?

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Zoddt 02.07.2017, 12:03
@maggikoenig

Gute frage , der Satz hat sich beim schreiben so find ich besser angehört.

Aber auch bei allen anderen Tierarten auf diesem Planeten ist Homosexualität eher die Ausnahme als die regel , weshalb ich dort "ziemlich" angeführt habe.

Man kann auch von mir aus das "ziemlich" wegnehmen , macht keinen großen unterschied finde ich.

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maggikoenig 02.07.2017, 12:14
@Zoddt

'eigentlich. und 'ziemlich', ganz gemeine Wörter, die eine Aussage insgeheim zurücknehmen, man steht nicht dazu, unbewußt?

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Zoddt 02.07.2017, 12:21
@maggikoenig

'eigentlich. und 'ziemlich', ganz gemeine Wörter, die eine Aussage insgeheim zurücknehmen, man steht nicht dazu, unbewußt?

Willst du jetzt jemanden der eine ziemlich liberale Meinung vertritt und dem es im grunde egal ist , wer mit wem ins Bett steigt mit einem Wort abnerven ?

Ganz ehrlich , von mir aus soll jeder Mensch machen was ihn glücklich macht ohne dabei anderen zu schaden.

Wenn jemand homosexuell ist und jemanden anders findet der die gleichen Intressen hat , die beiden ein Kind adoptieren um welches sie sich gut kümmern und vorbildlich erziehen , dann ist mir das absolut recht.

____________________________________________________

Mir im Internet zu unterstellen , wo mich niemand kennt und wo ich eigentlich schreiben kann was ich will ohne konsequenzen fürchten zu müssen , dass ich nicht hinter meiner Aussage stehe ist schon ziemlich lächerlich.

Wenn du schon deine Psychologie-Skilz auspackst , dann sorg dafür dass du dich damit nicht allzu sehr blamierst.

Ich meine es so wie ich es sage und mir ist es komplett egal was du da alles reininterpretierst.

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Ich verstehe Dein Problem nicht.

Warum sollten Kinder in glücklichen homosexuellen Beziehungen nicht ebenso glücklich aufwachsen können wie in glücklichen heterosexuellen Beziehungen?

BascoSauce 02.07.2017, 11:40

Nicht jeder findet so was wie gesagt gut und demzufolge werden solche Leute dann auch angesehen. Darunter leidet das Kind, obwohl es gar nichts dafür kann. Aus der Perspektive seh ich das Ganze. Ist ja nicht so, das solche Leute hierzulande einen großen Rückhalt in der Bevölkerung hätten.

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Andretta 02.07.2017, 11:50
@BascoSauce

Doch, haben sie. Die Mehrheit der Bevölkerung ist für die Ehe für alle.

Wenn Du unbedingt einen Fokus auf benachteiligte Kinder legen willst: von denen gibt es in heterosexuellen Beziehungen in der Tat mehr als genug. So sorge ich mich zum Beispiel besonders um Kinder intoleranter, bornierter Eltern.

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Stellwerk 02.07.2017, 11:53
@BascoSauce

Soso und weil andere das nicht gut finden und ihre Vorurteile an einem Kind abladen, soll man Kindern ein liebevolles Umfeld verwehren und lieber ins Heim stecken? Damit der konservative Geist nicht belästigt wird und evt. umdenken muss? 

Und "solche Leute" haben einen SEHR großen Rückhalt in der Bevölkerung - nach Umfragen im Vorfeld der Abstimmung am Freitag sind drei Viertel der Bevölkerung für die Ehe für alle. Und zwei Drittel sind pro Adoptionsrecht.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/klare-mehrheit-der-unionswaehler-wollen-ehe-fuer-alle-15082434.html

Du solltest Deine eigenen Vorbehalte nicht verallgemeinern. Und Dich etwas weiter informieren - Homosexuelle sind nicht gleichzusetzen mit den exzessiv halbnackten Tänzern bei der Christopher Street Parade, genauso wenig wie alle Heteros mit Faschingsbesuchern gleichzusetzen sind. 


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BascoSauce 02.07.2017, 12:04
@Stellwerk

Und die Umfrage soll represantativ für die gesamte BR sein? Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Ich denke nicht, das das so ist.

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maggikoenig 02.07.2017, 12:08
@Stellwerk

interessant und ein grandioser Vorschub für die immerdauernde Nestwärme und Harmonie bei Homosexuellen, auf welche 'Tatsachen' basiert die Aussage, dass Homos dieser Ansruch zugestanden  wird und Heteros mehr oder weniger in Disharmonie leben. Meine Eltern hatten 2 Homosexuelle als Untermieter. Dort hätte ich kein Kind abgegeben. Nur mal zur Kenntnis. Homos und Heteros leben in derselben Welt und haben mit denselben Unzulänglichkeiten klar zu kommen. 

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maggikoenig 02.07.2017, 12:11
@Andretta

ätAndretta   - woow, das erfordert viel Menschkenntnis, Taktgefühl und Ausdauer. Wie fällt diese Art von Verhaltensweisen bei Eltern auf. Was konkret machst du um zu helfen, den Kids und bestenfalls Eltern gleichermaßen, denn die brauchen in erster Linie Hilfe.

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Stellwerk 02.07.2017, 12:18
@maggikoenig

Nunja, die Disharmonie unter Heteros kann man durchaus über die Scheidungsraten belegen. 

Natürlich müssen Homos wie Heteros mit den Unzulänglichkeiten der Welt klarkommen und dank der immer noch bestehenden Vorurteile tun sie das von frühester Jugend an, keine Bange. 

Niemand sagt, dass Homos per se die besseren Eltern sind. Aber die Unterstellung, sie seien per se die schlechteren Eltern ist halt auch daneben und ziemlich diskriminierend.

Aber keine Bange: Ihr müsst nicht homosexuell werden. Und wenn Ihr verhindern wollte, dass Kinder in diese "unnatürliche" Umgebung kommen, dann steht es Euch frei, selbst ein Waisenkind zu adoptieren.

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