Ehe für alle sinnvoll?

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34 Antworten

Vielleicht verliert die Ehe heute allgemein ihre Berechtigung?

Ehe - ein Paar erklärt, dass es Geschlechtsverkehr miteinander hat, und daraus ergibt sich, dass der Mann die wirtschaftliche Verantwortung für die daraus entstehenden Kinder tragen oder mittragen muss. Im Zeitalter des DNA-Testes nicht mehr so relevant.

Ehe - eine Kinderaufzugsgemeinschaft - im Zeitalter der Alimente etc. nicht mehr unbedingt relevant-

Ehe - ein langfristiges Treue und Beistands-Versprechen - ist das angesichts der Scheidungsrate und der zahlreichen Seitensprünge heute noch relevant?

Erbverträge könnte man auch so machen...

Die meisten Funktionen der Ehe werden heute anders übernommen...

Insofern ist fragwürdig, ob sich der Staat mit diesen Fragen überhaupt noch befassen soll... Wozu die ganzen Eheschliessungen und Scheidungen? Wozu heiraten, nur damit man dann vor einen Richter muss, um sich scheiden zu lassen?

Meatwad 28.06.2017, 18:55

Wenn jedoch mein Partner einen schweren Unfall hatte, komme ich ohne Trauschein nicht so einfach in die Intensivstation.

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Yoss313 28.06.2017, 18:56
@Meatwad

Das kann man auch regeln... durch eine Erklärung oder so...

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Fortuna1234 28.06.2017, 19:17
@Yoss313

Man kann alles durch einen Notar beschließen. Die Ehe ist einfach nur ein "Rundum-Sorglos-Vertrag", den man aber so oder so auch einzeln "abschließen" kann...

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Schokolinda 28.06.2017, 20:12
@Fortuna1234

bis auf die sache, dass man seinen rentenanspruch nicht vererben  kann, oder blutsverwandte ihren pflichtteil kriegen müssen, auch wenn man das vermögen mit dem lebensgefährten aufgebaut hat. oder dass die erben bestimmen, wie jemand unter die erde kommt- nicht unbedingt der lebensgefährte.

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wildcarts2 29.06.2017, 08:53
@Schokolinda

Auch egal. Kann alles auch anders geregelt werden. Ob man heute mit oder ohne Trauschein zusammenlebt, hat nur noch sehr wenige Unterschiede. Vorwiegende Unterschiede gibt es nur in Bezug auf Kinder.

Wenn man mit einer Frau zusammen lebt, die ein Kind aus einer anderen Beziehung hat, kann man sich als Erziehungsberechtigert eintragen lassen. Der biologische Vater hat in beiden Fällen immer noch mehr Rechte - außer sie wurden im gerichtlich aberkannt.

Was das Erbe betrifft, kann man mit einem notariell beglaubigten Testament so einiges selbst bestimmen. Es gibt nur noch ein paar DInge die nicht auf diese Weise geregelt werden dürfen und staatlich festgelegt sind (z.B. Rentenanspruch)

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Ich bin (sehr wahrscheinlich) schwul und halte es auch für unnötig, allerdings aus einem ganz und gar anderen Grund, als Du.

Ich habe zehn Jahre lang eine (emotionale) Beziehung mit einem anderen Mann geführt, aber letztlich ist es an "gesellschaftlichem Druck", also letztlich an Vorurteilen und Hemmungen, "zerbrochen".

Vor etwas mehr, als einem Jahr, habe ich mich in "die Szene" begeben, in der Hoffnung, "Erfahrung" sammeln zu können und so mehr über mich selbst zu lernen. Viel ist bisher nicht passiert. Die Hemmschwelle ist enorm, auf allen Seiten. Du musst "die richtigen Signale geben", damit man Dich überhaupt als schwul "anerkennt". Selbst als ich im letzten Jahr auf dem CSD demonstrieren war, sagte mir jemand, ich "gehöre nicht dorther", denn ich "sähe nicht aus, als sei ich schwul". Ich kann verstehen, warum das so ist, denn ich benötige ebenfalls Sicherheit, dass mein Gegenüber ebenfalls am gleichen Geschlecht interessiert ist, bevor ich jemanden "anflirten" kann. Aber das kommt eben letztlich daher, dass unsereins nach wie vor von "der breiten Masse" nicht akzeptiert ist und es Konsequenzen für uns hätte, wenn wir uns "irren" sollten.

Allein, dass man so etwas, wie "die Szene" benötigt, um den Kontakt zu anderen Homosexuellen herzustellen und zu pflegen, zeigt damit, dass Homosexualität in unserer Gesellschaft nach wie vor eben nicht gleichberechtigt akzeptiert ist. Wäre sie das, dann müssten wir nicht weiterhin unsere "Schutzzone" aufbauen, in der wir, die nach wie vor eine Minderheit sind, uns so verhalten können (dürfen?), wie es für uns zweckmäßig ist.

Wir haben in unserem Land also ganz andere Probleme, was Homosexualität und deren Gleichstellung/Anerkennung in der Gesellschaft anbelangt, als die Frage, ob Menschen gleichen Geschlechts heiraten dürfen.

Es ist ein schönes "Ablenkungsmanöver", damit die Politik sagen kann: "Jetzt dürft ihr sogar heiraten, was wollt ihr denn noch?" - Die wahren Probleme liegen aber an ganz anderer Stelle. Die geht man aber lieber nicht an.

Zu Deinen anderen Fragen: Was als moralisch richtig gilt und was nicht, unterliegt einem ständigen Wandel. Es gibt kein absolutes "richtig" und kein "falsch". Der Mensch selbst legt die Regeln und Gesetze fest, nach denen sich die Gesellschaft richtet. Im Moment sind wir eben an einem Punkt angelangt, wo sich etwas am Umgang mit gleichgeschlechtlicher Sexualität ändert - zumindest "an der Oberfläche". Darunter schlummern nach wie vor Probleme, die gesellschaftlich tief verwurzelt sind. Aber das sieht man erst, wenn man genauer hinsieht, eventuell weil man es selbst unmittelbar erlebt.

Mir persönlich ist die Öffnung der Ehe herzlich egal, da mir die Ehe an sich als Konstrukt vollkommen überholt scheint. Wegen mir könnte man sie auch für alle abschaffen, aber das würde vermutlich vor allem deshalb auf größeren Widerstand stoßen, weil damit einige Steuervergünstigungen wegfielen.

Nichts desto trotz möchte ich gerne die Frage ins Netz werfen, ist eine Ehe für alle wirklich sinnvoll?

Nun, für die, die sich lieben mit Sicherheit. Dort sehe ich keine Probleme, denn wer zusammen bleiben will, tut das mit oder ohne Eheschließung. Der Mensch kann bekanntlich (ab einem gewissen Alter) selbst entscheiden, ob und mit wem er den Weg des Lebens beschreitet. Daran störe ich mich überhaupt nicht, wer mit wem, ob m/m, w/w, m/w, m/w/w, w/m/m und so weiter.

Ehe zwischen Geschwistern?

Naja, feste die Grünen wählen, dann könnt´s was werden, wenn man bei der derzeitigen Weltbevölkerung von knapp 7,5 Milliarden nicht fähig ist, einen Partner zu wählen, der eben nicht aus der eigenen Familie stammt. 

Das wiederum fände ich einen absoluten Rückschritt, ja offen gestanden ekelhaft, ebenso die (ich hoffe doch schwer) rein theoretisierte Frage nach einer Ehe zwischen Mensch und Tier.

Wie weit darf Liberalität gehen

Sie geht zumindest mal soweit, um weitaus wichtigere Dinge, als "die Ehe für alle", derzeit aus dem Bundestag und aus den Medien so gut es geht zu verbannen, um ja den bevorstehenden Wahlkampf nicht zu gefährden. 

Hoch die Hände, Wochenende!

ich hoffe niemand fühlt sich diskriminiert.

Ich für meinen Teil nicht. Du etwa? ;-)

cg1967 01.07.2017, 11:23

> Ehe zwischen Geschwistern?

Naja, feste die Grünen wählen

Sitzen die Brüder und Schwestern nicht in der CxU? Und präjudizieren die beiden nicht seit Ewigkeiten eine lesbische Geschwisterehe im BT?

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Die Homoehe ist mir im Prinzip egal. 

Aber ich empfinde sie als einen wichtigen Schritt, da sie einen symbolischen Wert hat. Ein Zeichen gegen Diskriminierung von Homosexuellen, und das ist auch in Deutschland selbst heute noch ein bedeutsames Thema. 

Ich spreche aus Erfahrung. 

Außerdem ist es wichtig, dass Homosexuelle endlich das Recht dazu kriegen, Kinder zu adoptieren. 

Es ist besser für Kinder und die kindliche Entwicklung, dass man in einer Familie aufwachsen kann, die dir eine fürsorgliche und liebevolle Erziehung bieten kann. 

Homosexuelle Eltern sind immer noch eine bessere Alternative, als verantwortungslose Eltern oder gar keine Eltern. 

Wer meint, Homosexuelle Eltern hätten eine negativen Einfluss auf Kinder, so sollen sie das erst mal belegen, und sich darüber informieren was für Folgen Heime und unfähige Eltern auf Kinder haben. 

NoHumanBeing 29.06.2017, 12:55

Ein Zeichen gegen Diskriminierung von Homosexuellen, und das ist auch in Deutschland selbst heute noch ein bedeutsames Thema.

Ich spreche aus Erfahrung.

Das kann ich nur unterschreiben.

Gerade deswegen gefällt mir diese "politische Schachzug" allerdings eher nicht. Es ist nicht so, als ob ich in der Sache etwas dagegen einzuwenden hätte, aber er erweckt den Anschein, als ginge es "nur noch" um eben diese rechtliche Gleichstellung und nicht wenige werden es zum Anlass nehmen, zu sagen: "Ihr habt doch alles, was ihr wollt. Jetzt dürft ihr sogar heiraten. Was wollt ihr denn noch?"

Sobald man aber einmal einen Blick hinter die "hochglanzpolierte (rechtliche) Fassade" wirft, spritzt einem nach wie vor der Schmutz entgegen. Und davon lenken solche "vorwiegend symbolischen politischen Akte" eben leider ab.

Das ist aber natürlich nur meine Meinung. Aber ich habe eben auch zu genüge schmerzliche Erfahrung gemacht. Und an den Ursachen dafür wird dieser Beschluss in meinen Augen absolut nichts ändern.

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Ich denke nicht, dass in deinen Beispielen die Ehe möglich sein wird.

Bei Geschwistern dürfte sich das Risiko der Inzucht (von der es bestimmt auch jetzt schon Fälle gibt) erhöhen wegen, vermute ich mal.

Da heiraten nur im gegenseitigen Einverständnis geht, schließt das Ehen mit Tieren aus.

Die Bezeichnung "Ehe für alle" ist halt etwas unglücklich gewählt. Sie besagt halt, dass neben Mann und Frau ebenso gleichgeschlechtliche Paare heiraten können.

Mal davon abgesehen, braucht es (von vielleicht irgendwelchen finanziellen Vorteilen) die Ehe nicht zwingend.
Wer zusammenbleiben will, kann das auch ohne Schein und wer nicht - für den gibt es die Scheidung (wenn vorher geheiratet wurde).

Hallo, 

nichts für ungut, aber ich finde deine Einstellung tatsächlich erschreckend...

Liebe ist bei alles und jeden in Ordnung, solange man keinen damit schadet! Bei einem homosexuellen Paar wollen beide diese Beziehung. Anders sieht es unter Pädophilen und Zoophilen aus - Tiere und Kinder wollen das nicht und erleiden dadurch Schäden! 

Die Ehe zwischen Homosexuellen kannst du also nicht mal ansatzweise damit vergleichen. Wir leben inzwischen in einer moderneren Welt, also bitte. ._. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

NicoBayer 30.06.2017, 11:21

Auch wenn du die Frage wohl gelesen hast machst du deine eigenen wilden Zusammenhänge, es wurde nachgefragt was als nächstes kommt nicht verglichen. 

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VanyVeggie 30.06.2017, 14:08
@NicoBayer

Allein durch die Frage "Was kommt las nächstes?" wurde sehr wohl indirekt verglichen und es wurde insgeheim als negativ empfunden. 

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Warum soll sie nicht sinnvoll sein? "Ehe Für alle" bedeutet ja trotzdem nur, dass 2 voll rechts- und geschäftsfähige Menschen eine Verbindung eingehen und gewisse Vorteile davon haben. 

Wo ist heute der Sinn, dass diese Menschen verschiedene Geschlechter haben? Uneheliche Kinder sind inzwischen rein rechtlich den ehelichen gleichgestellt, von daher ist der ursprüngliche Sinn der Ehe sowieso dahin. 

Die CDU sagt ja auch, dass sie nur eine Ehe zwischen Mann und Frau will. Aber wenn man es genau betrachtet ist das eigentliche Wesen, die Seele doch geschlechterlos. Lediglich die Hülle hat ein Geschlecht.

Also verstehe ich diese ganze Aufregung nicht. Haben es deiner Meinung nach Glechgeschlechtliche nicht verdient zu heiraten in einer Kirche?

Da wir schon dabei wären, wenn gleichgeschlechtliche gleichgestellt wären und auch Kinder adoptieren würden, dann hätten mehr Kinder ein Zuhause.

wildcarts2 28.06.2017, 15:56

Ernsthaft? Es gibt keine "Seele" bzw. ist dies nur ein anderer Begriff für Lebewesen. Der Mensch ist ein Lebewesen und kein Hülle für irgendetwas.

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FranziiCookiie 28.06.2017, 16:01

In die Kirche hat sich der Staat sowieso nicht einzumischen.

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FranziiCookiie 29.06.2017, 08:35
@eostre

Tritt aus der Kirche aus und du wirst kein Problem mit der Kirchensteuer haben. Regeln, wer in der Kirche heiraten darf, kann der Staat dennoch nicht vergeben.

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wildcarts2 29.06.2017, 08:47
@FranziiCookiie

Der Staat zieht zwar die Kirchensteuer ein, tut dies aber nur in Vertretung und ohne jegliche Beziehung dazu. Er teilt lediglich die Steuer nach einem bestimmten Schlüssel auf. Als Katholik landet dein Beitrag nicht nur bei der Kath.Kirche. Alles kommt in einen großen Topf und wird auf Basis der gemeldeten bzw. einzahlenden Mitglieder anteilsmäßig auf die entsprechenden Religionen aufgeteilt.

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Liberalität darf so weit gehen wie niemandem damit geschadet ist.

Bei einer Ehe zwischen Verwandten riskiert man die Gesundheit der Nachkommen und verdammt diese zu einer potentiell nicht "lebenswürdigen" Existenz. Sowas ist grob fahrlässig.

Bei einer Ehe zwischen mensch und Tier setzt man das Tiereswohl aufs Spiel, auch hier werden Parteien die nicht ihre Zustimmung zu dieser Ehe geben konnten potentiell geschädigt.

Bei einer Homoehe allerdings wird niemand geschädigt.

Die Ehe für alle bedeutet selbstverständlich nicht, dass du deine Schwester, deine Oma, deine Katze oder deine Playstation heiraten können sollst. Das muss man dir doch aber nicht allen Ernstes noch erklären, oder?

https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgeschlechtliche_Ehe

Ob es sinnvoll ist, diese einer Gesellschaft, die, wie ich glaube, in ihrer Mehrheit das Modell noch nicht wirklich akzeptiert, jetzt so überzustülpen, weiß ich nicht. Das kann auch zu einem weiteren Rechtsruck führen.

Auf der anderen Seite hätte der Artikel 3 des GG (Gleichberechtigung von Mann und Frau) 1949 bei einer Volksabstimmung wohl auch keine Mehrheit gefunden. Es war also gut, dass das Volk damals nicht gefragt wurde.

Nunuhueper 28.06.2017, 20:19

Und wieder müssen die Rechten für einen Ruck herhalten.

Was für eine wiederkehrende seltsame Ansicht.

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earnest 29.06.2017, 01:00
@Nunuhueper

Ruckt es gerade bei dir?

Oder weswegen stört dich diese ausgewogene Antwort?

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Nunuhueper 29.06.2017, 13:31
@earnest

Ich benötige überhaupt keinen Ruck, earnest.

Aber es wird sicher bald  das GG "zurecht gerückt".

Denn die Verfassungsrichter hatten einst geurteilt, dass nur
die monogame Beziehung verschiedengeschlechtlicher Paare  in den Schutzbereich des Art. 6 GG  fällt.

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earnest 29.06.2017, 15:09
@Nunuhueper

Tja.

Die Zeiten ändern sich. Und wir verändern uns im Lauf der Zeit.

Besser gesagt: manche von uns...

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Dummie42 30.06.2017, 17:07
@Nunuhueper

"GG Artikel 6:


(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der
Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern."

@Nunuhueper

Ich verstehe nicht, warum du schreibst, dass eine Änderung des Grundgesetzes stattfinden müsste. Die Ehe ist doch in Art. 6 gar nicht definiert.

Ich lese da Ehe, Eltern, Erziehungsberechtigte und einmal Mutter (wobei mir auffällt, das Väter anscheinend keiner "besonderen Fürsorge" bedürfen).

Es müsste also lediglich die Definition der Ehe vor dem Verfassungsgericht neu verhandelt werden. Das Bundesverfassungsgericht ist nicht dazu da, den Status Quo von 1949 aufrechtzuerhalten, sondern soll den Rechtsstaat weiterentwickeln.

Ein Beispiel möchte ich anführen: Ursprünglich waren uneheliche Kinder den ehelichen nicht gleichgestellt. Das BVerfG hat das geändert. Hältst du das auch für einen Beitrag zum Untergang des Abendlandes?

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Meinethalber könnten sich auch Geschwister ehelichen. Allerdings müssten sie sich dafür mindestens sterilisieren ;)

So kommen wir mal zum Eigentlichen:

Weißt du was die Unterschiede sind? Zum Beispiel warum Geschwister nicht zusammen sein sollen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Inzucht_beim_Menschen#Inzucht_beim_Menschen_und_Erbkrankheiten

Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Erbkrankheiten bei den Kindern von Verwandten erhöht sich. Ziemlich simpel, trifft aber bei homosexuellen Paaren wohl kaum auf.

Kommen wir zu Sodomie:

Ein Tier kann nicht einwilligen Sex zu haben. Es ist also eigentlich eine Vergewaltigung.

Menschen allerdings können durchaus einwilligen (so sie denn alt genug sind). Somit trifft wohl auch kaum dieser Punkt zu.

Was wäre also jetzt der Grund eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partner zu erlauben, sofern sie das denn beide aus freien Stücken tun? Mir fällt darauf keine Antwort ein, welche sinnvoll wäre. Höchstens etwas Richtung "Hurrdurr aber die Ehe ist heilig". Das wäre aber eher so ne Egosache und seit es Scheidungen gibt wohl kaum noch gültig.

"Wie weit darf Liberalität gehen"

Aus meiner Sicht: Solange sie keiner dritten Person schadet bzw. sie in den Rechten einschränkt.

Etter 29.06.2017, 00:35

€dit: Nicht Sodomie, sondern ausgelebte Zoophilie >_>

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Der Status „Ehe“ bedeutet letztendlich nur steuerliche Privilegien und Kenntnis über den gesundheitlichen Zustand der Partnerin/des Partners.

Wahrscheinlich ist das Finanzielle Privileg hier ausschlaggebend. Denn Jeder darf sein Partner „Ehepartner“ nennen. Egal in welcher Beziehung man steckt. Das Wort „Ehepartner oder „mein/e Mann / Frau“ unterliegt keinem Verbot.

Diese Finanziellen Privilegien wurden Geschaffen um Familien zu entlasten. Familien Bedeutet hier insbesondere die Anwesenheit von Kind/ern.

Da sich die Zeiten ändern, sollte man aber auch Gesetze ändern. Gleichgeschlechtliche Paare haben auch Kinder. Und noch viel häufiger Alleinerziehende. Daher sollte es die Steuerlichen Privilegien ausschließlich für „Eltern“ geben. Egal ob Single Mutter / Vater, M/W, W/W oder M/M. Insofern es Kinder gibt. Und Jeder der Heiratet erhält Kenntnis über den gesundheitlichen Zustand der Partnerin/des Partners. Und den Status „Ehe“.

NoHumanBeing 29.06.2017, 20:21

Daher sollte es die Steuerlichen Privilegien ausschließlich für „Eltern“ geben.

Welche Eltern möchtest Du begünstigen? Die leiblichen oder die rechtlichen? Das sind ja nicht immer die selben.

Insbesondere falls Du die leiblichen Eltern begünstigen möchtest, solltest Du Dir die Frage stellen, ob es wirklich das richtige Signal ist, in Zeiten des (weltweit betrachtet nach wie vor exponentiell verlaufenden) Bevölkerungswachstums die Zeugung von Kindern zu "subventionieren".

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Ysosy 29.06.2017, 23:27
@NoHumanBeing

Mit „Eltern“ waren die Personen gemeint, welche für die Kinder sorgen. Das Wohnen, Essen, Schule, Kleidung u.s.w. Bezahlen.

Bevölkerungswachstums


Ja dieses gibt es. In dem Kommentar geht es um Deutschland und dessen Politik. In Deutschland gibt es kein Bevölkerungswachstums. ( Ja aufgrund der 2 Mio. Immigranten haben wir eine Zunahme der Bevölkerung)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-hat-die-niedrigste-geburtenrate-der-welt-a-1036553.html

2013-2016 hatte Deutschland die niedrigste Geburtenrate der Welt. Bei diesem stand stirbt eine Bevölkerung normalerweise aus. Das ist in den meisten Fällen unumkehrbar.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article117105234/Europa-stirbt-aus-Afrika-entscheidet-die-Zukunft.html

Wir können also entscheiden, lassen wir Deutschland aussterben... oder nicht. Da mag sich jetzt Jeder sein eigenes Urteil erlauben.

Die Globale Bevölkerungsexplosion wird wahrscheinlich noch zu einem Problem. Schätzung zu folge ab rund 40 Milliarden Menschen. 40 Milliarden kann man aber nur ernähren, wenn der Mensch kein Fleisch mehr isst und die Nahrungsmittel im Ideal angebaut, verarbeitet und verteilt werden.

Unter den aktuellen Umständen könnte man 14 Milliarden Menschen ernähren. Da aber 50% der Nahrung in den Müll wandert, reicht es gerade so für 7 Milliarden.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/bevoelkerungsexplosion-wovon-sollen-wir-leben-1.1177347-2

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NoHumanBeing 30.06.2017, 00:26
@Ysosy

Mit „Eltern“ waren die Personen gemeint, welche für die Kinder sorgen. Das Wohnen, Essen, Schule, Kleidung u.s.w. Bezahlen.

Ok.

Ja dieses gibt es. In dem Kommentar geht es um Deutschland und dessen Politik.

Ich denke natürlich global, denn die nationale Entwicklung wird ohnehin durch Migration kompensiert werden.

Die Globale Bevölkerungsexplosion wird wahrscheinlich noch zu einem Problem. Schätzung zu folge ab rund 40 Milliarden Menschen. 40 Milliarden kann man aber nur ernähren, wenn der Mensch kein Fleisch mehr isst und die Nahrungsmittel im Ideal angebaut, verarbeitet und verteilt werden.

Unter den aktuellen Umständen könnte man 14 Milliarden Menschen ernähren. Da aber 50% der Nahrung in den Müll wandert, reicht es gerade so für 7 Milliarden.

Ich kenne nur die Zahl, dass dieser Planet dauerhaft eine Population von einer Milliarde Menschen "unterhalten kann", ohne dass es langfristig zu bedeutenden Einschnitten, Ressourcenmangel oder unumkehrbarer Umweltverschmutzung oder ähnlichem käme.

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Ysosy 30.06.2017, 17:16
@NoHumanBeing


Ich kenne nur die Zahl, dass dieser Planet dauerhaft eine Population von einer Milliarde Menschen "unterhalten kann",


Das ist wohl abhängig von der Definition. 40 Milliarden Menschen können ernährt werden, unter den oben schon erwähnten Umständen. Wohl gemerkt „ernährt“. Das Öl und Kohle dann sehr schnell zur neige gehen, versteht sich von selbst. Alternative Energien sind dann zwingend Notwendig.

Was mich aber interessieren würde. Welche Ressourcen sollen denn bei nur 1 Milliarde Menschen zur neige gehen können?

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Dazu ist es bisher in noch keinem der insgesamt 22 Ländern gekommen, die die Ehe für Homosexuelle geöffnet haben.

Warum? Weil sich gar nicht soviel ändert:

Es sind auch weiterhin zwei erwachsene und nicht miteinander verwandte Menschen, die eine Ehe eingehen, sie besitzen nur das gleiche Geschlecht, das ist alles. 

Wenn also schon die Ehe zwischen Mann und Frau nicht zu Mensch-Tier-Ehen geführt hat, warum sollte sich das wegen homosexuellen Paaren plötzlich ändern?

mns9ndfidns 29.06.2017, 23:58

Homoehe sind schlecht für Kinder. durch Studien bewiesen. Deswegen muss man dagegen sein.

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memorization 30.06.2017, 07:34
@mns9ndfidns

Zeig mir bitte diese Studien.

Wie kann man nur so viel Bullsh*t in zwei Sätze packen.

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Ich wohne in einem Land, in dem es bereits jahrelang die Homoehe gibt.

Sehr interessant finde ich die Entwicklung in den letzten Wochen. Es tauche nämlich mindestens alle zwei Wochen Zeugnisberichte von glücklichen Dreierbeziehungen in den Zeitungen auf. 

Ich sehe darin eine ganz klare Vorbereitung der Gesellschaft auf eine Dreierehe. Wir werden vorbereitet um so eine 'Ehe' normal zu finden.

earnest 29.06.2017, 09:30

Klar.

Auch hier wieder: eine Verschwörung. Da heißt es aufpassen!

;-)

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Whitekliffs 29.06.2017, 09:37
@earnest

earnest, bis jetzt haben diese Dinge sich immer bestätigt. 

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earnest 29.06.2017, 17:59
@Whitekliffs

Dann sollten wir beiden hier und jetzt die abendländischen Werte verteidigen!

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NoHumanBeing 29.06.2017, 13:00

Mal abgesehen vom Thema Ehe ...

Es gibt polyamouröse Menschen und ich sehe darin auch nichts Verwerfliches.

Eine Beschränkung einer (emotionalen, sexuellen, whatever?) Beziehung auf zwei Beteiligte ist letztlich "künstlich" - historisch bedingt.

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Whitekliffs 30.06.2017, 08:39
@NoHumanBeing

NoHumanBeing

ich nenne das untreu. Persönlich halte ich Treue für eine sehr positive Eigenschaft. Sie schafft Vertrauen und Geborgenheit.

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Benadino 29.06.2017, 19:09

earnest das machst du schon mit deinem Kampf "gegen den Islam".
Earnest ich weiß sogar was du schreiben wirst " es ist mal wieder eine Unterstellung von dir" dazu sage ich nur Unterstellungen sind nicht grundsätzlich falsch.

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earnest 30.06.2017, 16:30
@Benadino

DIESE deine Unterstellung ist es.

Sie wird durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer.

(P.S.: Mit Ironie hast du es wohl nicht so...?)

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Homosexualität ist etwas völlig Natürliches. Das gibt es bei jeder Spezies. Jemandem aufgrund seiner Natur weniger Rechte einzuräumen als anderen ist diskriminierend und rassistisch (im Sinne von "Rassismus ohne Rassen").

Wer Homosexuell ist, kann nichts dafür. Es ist keine Krankheit, nichts selbst gewähltes und auch kein Fehler der Natur. Noch weniger ist es eine Ideologie.

Es ist ebenfalls diskriminierend, dass man als Homosexuelles Paar "Eingetragene Lebensgemeinschaft" angeben muss, wenn man sich z.B. bewirbt. Dann ist sofort klar, dass man Homosexuell ist, was den Arbeitgeber aber nichts angeht. Sonst müsste es für alle die Spalte "Sexuelle Ausrichtung" geben, wo man angeben muss ob man hetero-, bi-, homosexuell, androgyn, tranvestit, transgender, Sado-Masochist... etc. ist.

Homosexuelle Paare leben nicht anders zusammen als Hetero-Ehepaare. Es gibt keinen Unterschied!

Wenn man Homosexuellen weiterhin die Ehe verbieten will, muss man auch alle anderen Lebensgemeinschaften verbieten. Dann müssen wir wieder ins christliche Mittelalter zurückrudern und jegliche sexuelle Verbindung außerhalb einer bestehenden Ehe gänzlich verbieten.

Alle reden immer von "political correctness" und nehmen auf alles Mögliche Rücksicht. Sogar auf ungesunde/unnatürliche Lebensweisen soll man heute Rücksicht nehmen, wie z.B. Veganismus. Es gilt als Richtig, Veganer zu respektieren. Aber warum? Sie ernähren sich auf unnatürliche Weise, da der Mensch ein Gemischtköstler ist.

Homosexuelle dagegen folgen nur ihrer Natur. Warum werden sie diskriminiert, aber sektenähnliche Ideologisten als "Normal" betrachtet? Das soll mir mal einer erklären. 

Also liebe Politiker, nennt mir bitte einen logischen Grund, warum überhaupt abgestimmt werden muss und nicht SOFORT gleiches Recht für alle gilt. Ich dachte wir sind so fortschrittlich, gebildet und sozial?!

Was gibt es als nächstes Ehe zwischen Geschwistern?
Ehe zwischen Mensch und Tier ?

Seitens der Natur gibt es diesbezüglich keine Regeln. Dort ist erlaubt was funktioniert.

Eine Beziehung zwischen Geschwistern ist erst einmal nichts schlimmes. Dieses Gesetz hat nur einen Grund: Der Schutz von eventuell aus dieser Beziehung hervorgehenden Kindern. Denn Kinder von miteinander eng verwandten Eltern haben ein erhöhtes Risiko für viele Krankheiten und Missbildungen.

Man könnte aber tatsächlich darüber streiten, ob solche Beziehungen erlaubt werden sollten, da es schließlich Verhütungsmittel gibt, die sehr zuverlässig sind. 

Liebe lässt sich nicht steuern, sie passiert. Lediglich Moralvorstellungen und Gesetze können dem entgegenstehen. Es gibt auch heute noch Völker/Stämme bei denen Verbindungen zwischen Geschwistern geduldet oder sogar normal sind. Ohne Religionen gäbe es dieses Gesetz vielleicht gar nicht.

Ich möchte dafür keine Werbung machen und kann mir das für mich vorstellen, und ich weiß auch, dass dies mit Sicherheit einige Probleme verursacht, z.B. was den Jugendschutz betrifft, wenn Geschwister bereits in jungen Jahren auf eine derartige Idee kommen.

Ich möchte damit nur sagen, dass alle Regeln bezüglich Sexualität und Beziehungen künstlich sind. Solche Regeln werden entweder einer Gesellschaft aufgezwungen oder entwickeln sich aus der Gesellschaft selbst. Abhängig der Größe einer Gesellschaft machen solche Regeln Sinn oder nicht. Es gilt also abzuwägen, ob eine solche Regel gut oder neutral für eine Gesellschaft ist, oder ob sie Probleme erzeugt, die der Gesellschaft schadet.

Was Beziehungen zwischen Menschen und anderen Tieren betrifft: Die Natur hat auch Grenzen. Eine Art wird dadurch gekennzeichnet, dass sie sich mit Gleichartigen Fortpflanzen und fruchtbare Nachkommen zeugen kann. Ist das nicht der Fall, sind die beiden Spezies nicht kompatibel. Außerdem können wir nicht ausreichend mit anderen Tieren kommunizieren, um zu erfahren, ob es auch in deren Sinne wäre. Wir würden also einen Missbrauch begehen.

Für mich persönlich gilt das Motto:

Wenn beide Parteien einverstanden sind, wissen was sie tun, sich eventueller Konsequenzen bewusst sind und diese auch tragen können, und niemand dabei zu Schaden kommt, ist es in Ordnung. Allerdings sollte man auch die Landesgesetze beachten, auch wenn sie unnatürlich sind. Notfalls kann man ja auswandern ;)

Benadino 28.06.2017, 16:53

Eine Art wird dadurch gekennzeichnet, dass sie sich mit Gleichartigen Fortpflanzen und fruchtbare Nachkommen zeugen kann

Du schreibst es hier doch selber und zu nichts anderes ist eine Ehe da

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wildcarts2 28.06.2017, 17:47
@Benadino

Unsinn! Eine Ehe beinhaltet nicht zwingend, dass man sich auch Fortpflanzen muss oder es können muss. Dürfen dann unfruchtbare Personen nicht heiraten?

Eine Ehe ist in erster Linie eine Zweckgemeinschaft. Als derartige Konzepte erfunden wurden, sollte damit vorrangig Besitzrecht geregelt werden. Frauen und Kinder galten früher als Besitz des Mannes. Erst im 20. Jahrhundert wurden Ehen vorrangig aus Liebe eingegangen. Das man als Paar Kinder zeugen müsse und außerhalb einer Ehe keinen Sex haben durfte, waren nur Regeln in Bezug auf Besitz- und Erbrecht.

Heute ist eine Ehe vieles. Die meisten Unterschiede zu einer Partnerschaft ohne Eheschließung liegen in Rechten bezüglich Nachwuchses, da hast du recht. Das ist aber nicht der Knackpunkt.

Ob jemand Homosexuell oder Hetero oder sonst was ist, geht niemanden etwas an. Aus diesem Grund darf man auch keine unterschiedlichen Namen für eine Partnerschaft verwenden, weil das eine Seite diskrimineren würde. Man ist sofort als Homosexueller geoutet, ohne das man das vielleicht presi geben will. Schließlich gibt es immer noch eine Menge dummer Menschen, die Homosexualität für eine Sünde, eine Krankheit oder sonstwas halten.

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Nunuhueper 28.06.2017, 20:16
@wildcarts2

Aber Du bist doch wohl auch das Kind Deiner Eltern. Was hast Du nur gegen eine Ehe mit Elternschaft? 

Weil die biologisch determinierte Sexualität Dir nicht gefällt? 

2
wildcarts2 29.06.2017, 08:44
@Nunuhueper

Wie kommst du auf diese Idee? Mit keinem Wort habe ich mich gegen eine Ehe mit Elternschaft ausgesprochen. Ich habe lediglich festgestellt, dass es in unserer Zeit nicht mehr der einzige bzw. der Hauptzweck einer Ehe ist, Kinder zu zeugen. Das geht zudem auch außerhalb einer Ehe. Wie ich selbst dazu stehe habe ich nicht gesagt.

3
Nunuhueper 29.06.2017, 13:23
@wildcarts2

Der Artikel 6 im GG  (auf den Schutz der Ehe) bezieht sich aber nur auf die monogame Beziehung verschiedengeschlechtlicher Paare.

Also muss das GG geändert werden, ad hoc!

1
NoHumanBeing 29.06.2017, 13:14

Homosexualität ist etwas völlig Natürliches.

Soweit sind wir uns einig.

Alle reden immer von "political correctness" und nehmen auf alles Mögliche Rücksicht. Sogar auf ungesunde/unnatürliche Lebensweisen soll man heute Rücksicht nehmen, wie z.B. Veganismus. Es gilt als Richtig, Veganer zu respektieren. Aber warum? Sie ernähren sich auf unnatürliche Weise, da der Mensch ein Gemischtköstler ist.

Es gibt so einige Dinge in unserer Gesellschaft, die "widernatürlich" sind.

Der Mensch ist "von Natur aus" auch kein monogames Lebewesen. Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, leben ebenfalls nicht monogam. Somit ist allein diese gesellschaftliche Konvention (die ja durchaus durch traditionelle Konstrukte, wie Ehen, etc. gestärkt wird) widernatürlich, was eigentlich eher dafür sprechen würde, sämtliche Ehen abzuschaffen.

Denn wie Du schon sagst ...

Seitens der Natur gibt es diesbezüglich keine Regeln. Dort ist erlaubt was funktioniert.

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Ich möchte damit nur sagen, dass alle Regeln bezüglich Sexualität und Beziehungen künstlich sind. Solche Regeln werden entweder einer Gesellschaft aufgezwungen oder entwickeln sich aus der Gesellschaft selbst.

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wildcarts2 30.06.2017, 10:28
@NoHumanBeing

Ja, der Mensch ist nicht grundsätzlich Monogam. Allerdings hat er gleichzeitig das Bedürdnis auf monogame Partnerschaft, da diese Form die intimste darstellt. Aber zwingend ist das nicht.

Da die Natur aber auch immer den Weg des geringsten Widerstands geht, würde ich persönlich vermuten, dass der Mensch, nachdem er sich "ausgetobt" hat, lieber einer monogamen Beziehung widmet, da polygamie schwierig und stressig ist. Das heisst nicht, dass er für immer mit der selben Partnerin monogam bleibt, sondern auch von befristeter monogamer Beziehung in die nächste geht.

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Was ist schon sinnvoll. Welchen NACHTEIL hast du davon, wenn zwei Menschen HEIRATEN? KEINEN! Also reg dich doch nicht auf. JEDER MENSCH HAT GLEICHE RECHTE. Dazu gehört nun mal auch das RECHT ZU HEIRATEN. Ob einer das gut findet oder nicht. Und auch als CHRIST muss ich das so sehen. Ob eine Kirche dann verpflichtet ist, eine kirchliche Trauung zu vollziehen dass halte ich dann für falsch. Jede Kirche hat das Recht, den Mitgliedern bestimmte Regeln zu machen, Ich kann als evangelischer Christ auch nicht in einer katholischen Kirche heiraten oder?

Das einzige was mich stört, dass Politik gemacht wird unter dem Druck von Lobbyisten.

Es gibt 8% Homosexuelle usw. in Deutschland.

25% Arme. Gäbe es eine Lobby für Arme dann würde man heute darüber abstimmen, einen Mindestlohn von 14 Euro oder eine Mindestsicherung zu beschließen. Statt dessen wird ein Rummel wegen 8% des Volkes gemacht. Weil deren Lobby aktiver ist.

Aus dem gleichen Grund gibt es auch noch überall Alkohol zu kaufen (verhindert die Lobby der Hersteller) man darf auf der Autobahn rasen (Lobby der Autofahrer), Leiharbeit (Lobby der Ausbeuter) usw.

DAS REGT MICH MEHR AUF. Es gibt schlicht KEINE PARTEI, die regierungsfähig ist und sich nicht der Lobby irgendwelcher Minigruppen beugt. Die meisten Gesetze sind gegen das VOLK und für kleine mächtige Gruppen. DAS ist das ÜBEL

Benadino 29.06.2017, 17:21

Hier regt sich nur einer auf.

UND ZWAR DU !!!

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Benadino 29.06.2017, 19:17

Trotzdem besitzt dein Statement einen gewissen Wahrheitsgehalt das will ich nicht verleugnen.

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Traurig dass darüber in der heutigen Zeit noch diskutiert werden muss. 
Man kann das auch nicht mit Ehe zwischen Tieren oder Ehe zwischen Geschwistern vergleichen.  
Wenn sich zwei Menschen gefunden haben, dann haben alle anderen den Mund zu halten. Es ist so oder so nicht so leicht den Partner fürs Leben zu finden und man sollte es demjenigen ( egal wem ) von Herzen gönnen das große Glück gefunden zu haben. Ganz egal ob jetzt in einem Mann oder einer Frau.  Es ist vielleicht immer ganz leicht über eine Situation zu urteilen und zu reden von der man selbst nicht betroffen ist.  Meine eigene Mama ist zum Beispiel seid einigen Jahren mit einer Frau zusammen und ich stehe total hinter ihr und ärgerer mich jedes mal darüber wieder mit ansehen zu müssen wie sich ihr Gesicht traurig verzieht oder umschaltet wenn es einen Bericht im Fernsehen gibt und sich Menschen dagegen aussprechen die es überhaupt nicht betrifft. Das muss echt nicht sein! Ehe und Liebe für alle.

Die Ehe bringt steuerliche Vorteile und das Privileg Kinder zu adoptieren. Für den Staat bringt es den Vorteil dass er H4 spart, insbesondere wenn sich die beiden wieder scheiden lassen. 

Ja, das ist sinnvoll auch für homosexuelle Paare, Transgender ... und NATÜRLICH auch für leibliche Geschwister und andere nahe Verwandtschaftsverhältnisse. 

Warum sollten denn zwei die miteinander eng verwandt sind, z.B. Vater und Tochter, nicht heiraten dürfen? Auch bei denen ist die Chance auf ein erbgesundes Kind wesentlich höher als auf ein erbkrankes Kind. Außerdem gibt es in vitro Befruchtung und prä-Implantationsdiagnostik, so dass die Chance auf ein erbkrankes Kind sogar gegen null geht.

Ehe zu Dritt oder noch mehr? Ja, müsste auch möglich sein, ist aber schwierig alles juristisch wasserdicht zu formulieren. 

Ehe zwischen Mensch und Tier? Nein, das ist nicht möglich weil Tiere nicht geschäftstüchtig sind. 

 Definition einer Ehe:

Ehe (althochdeutsch für „Ewigkeit, Recht, Gesetz“; historisch rechtssprachlich: Konnubium) oder Heirat bezeichnet eine durch Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionslehren begründete und anerkannte, zumeist gesetzlich oder rituell geregelte, gefestigte Form einer Verbindung zweier Menschen. Die Partner werden bezeichnet als Ehepaar, Ehepartner, Eheleute oder Ehegatten (siehe Begattung).

Quelle: Wickipedia

Danach gesehen ist es überfällig das die Ehe für alle endlich kommt.

Benadino 28.06.2017, 12:39

Was ist denn Sinn und Zweck einer Begattung?

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FragaAntworta 28.06.2017, 12:46
@Benadino

Aha, also dürfen dann Menschen die Zeugungsunfähig sind nicht heiraten? Muss das dann vorher getestet werden? Und was macht man wenn man durch Unfall oder Kranheit die Fähigkeit verliert Kinder zu zeugen? Vorausgesetzt du meinst mit Begattung die Erhaltung der Art, aber dann musst du auch die Bildung wieder abschaffen, sie verhindet nämlich zuverlässig das eine Frau nur noch als Geburtsmaschine angesehen wird.

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Schokolinda 28.06.2017, 12:57
@Benadino

als ob der meiste heterosexuelle sex nicht ohne das ziel der Begattung stattfinden würde!

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Lolligerhans 28.06.2017, 21:42
@FragaAntworta

Findet Benadino, dass Frauen die Wahl haben dürfen? Klingt nicht so, das schadet ja der Arterhaltung!

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marylinjackson 28.06.2017, 13:17

Ziel der Begattung ist im Naturrecht, Gesellschaftsrecht und Religionsrecht zuerst die Nachkommenschaft.

Auf die zeugungsunfähigen oder zeugungsunwilligen Eheleute zu zeigen, ist nur eine Ausrede.

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FragaAntworta 28.06.2017, 13:19
@marylinjackson

@marylinjackson Was willst du damit sagen? Du musst deine Worte erklären und nicht hinwerfen wie Almosen. Zudem ist es bei Menschen mit der Begattung eben nicht so, genau wie bei den Delfinen hat man Sex weil es Spass macht, alles andere ist nur der Religion geschuldet.

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marylinjackson 28.06.2017, 14:24
@FragaAntworta

Soll ich Dir erklären, wie eine Begattung stattfindet, ob mit Spaß oder ohne? Frag lieber Deine Eltern, wenn Du meinen "Almosenbrocken" nicht verstehst..

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FragaAntworta 28.06.2017, 14:29
@marylinjackson

Nein das nicht, das war auch nicht die Frage. Sondern ich wollte wissen wie ich das Gemisch deiner Aussagen in einem logischen und nachvollziehbaren Konsens bringen kann.

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Linguino 28.06.2017, 14:28

Traditionell wird die Ehe als dauerhafte Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau verstanden.

Das steht auch bei Wikipedia.

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FragaAntworta 28.06.2017, 14:31
@Linguino

Ja, das steht so einiges und auch nicht gerade wenig, das hast du gut erkannt Linguino.

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Meatwad 28.06.2017, 15:03
@Linguino

Das steht auch bei Wikipedia.

Und nun? Traditionen sind nicht in Stein gemeißelt, und befinden sich im ständigen Wandel.

Beispiel: Traditionell wird der Stierkampf als unterhaltsam betrachtet.

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Die meisten heterosexuellen wollen ja auch nicht mehr heiraten, in meiner Nachbarschaft sind nur noch alte Leute und Migranten verheiratet. Alle anderen leben lieber nur so zusammen, auch die mit Kindern.

Also mir ist das egal und in Schweden zB. dürfen schon jetzt Bruder und Schwester heiraten nur weil du das oben als "was gibt es als nächstes" aufgezählt hast - Inzest ist in Europa eigentlich nur in Deutschland, Schweiz und Österreich verboten.

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