Ehe für Alle 2017?

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11 Antworten

Bin Ich eigentlich der Einzige, den der Satz "Ehe für alle" stört? na egal. Aber nur weil jetzt Homosexuelle Paare auch richtig Heiraten dürfen, sind wir der Akzeptanz nicht näher gekommen.

Viele Bürger und auch Politiker lehnen diese weitere Gleichstellung nach wie vor ab.Tolleranz oder gar Akzeptanz kann man nicht gesetzlich verordnen.

Ob die AfD in den Bundestag kommt ist inzwischen wieder vollkommen offen. Bei durchschnittlich 6-7 Prozent wären sie zwar kanpp drin, hätten aber kaum bis gar keine Möglichkeit, ein Gesetz abzuschaffen oder auch nur auf seine Verfassungsmäßigkeit hin überprüfen zu lassen.

Und das ist auch gut so.

Bevor man dieses Gesetz aber wieder abschaffen könnte, muss es erst einmal Gesetzeskraft erlangen. Dies ist nach meinen Informationen noch nicht geschehen.

Deamonia 20.07.2017, 15:23

Nö, ich mag das auch nicht. Vor allem weil es so leicht missbräuchlich verwendet werden kann. (Von so cleveren Leuten, die dann meinen, der nächste Schritt wäre Kinder und Tiere zu heiraten -.-*)

 Ich sag lieber "Gleichberechtigte Ehe für Homosexuelle"

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Meiner Meinung nach sagt eine Gesetzesänderung nichts über den Grad der Toleranz innerhalb der unterschiedlichen Bevölkerungsschichten, oder der Gesellschaft im Allgemeinen aus.

Politische Entscheidungen werden nicht direkt vom Volk, sondern durch gewählte Volksvertreter getroffen. Daher können diese Beschlüsse sogar einer Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung widersprechen.

Es wird vermutlich immer konservativ denkende Menschen geben, die am traditionellen Familienbild festhalten und für eine Art absolutes Ideal halten - unabhängig ob sie CDU, CSU oder AfD wählen.

Im Bezug auf die AfD hoffe ich, trotz aller angeblichen "Protestwähler" auf einen möglichst schnellen Abstieg in die politische Bedeutungslosigkeit. Ich brauche keine Nazis in Nadelstreifen in der Regierung. 

Wie hier schon gesagt wurde, mag mancher feuchte Träume im Bezug auf die Aufhebung der "Ehe für alle" haben - wie realistisch diese Wünsche sind, halte ich aber für fraglich. Mal eben aus den Angeln heben ist jedenfalls nicht drin.

Ich befürworte die Ehe für alle - unter anderem auch, weil ich der Ansicht bin, dass diesen traditionellen Familienmodellen viel zu viel Bedeutung beigemessen wird.

Wohin andere veraltete Vorstellungen - etwa von unbedingter Jungfräulichkeit der Braut, oder strenger Monogamie - führen können, zeigen nicht zuletzt auch die so genannten "Ehrenmorde".

Auch die monogame Ehe ist für mich ein verstaubtes Relikt.

Die "Ehe" mag kirchlich gesehen ein Sakrament sein - gesellschaftlich halte ich sie für belanglos und lediglich in juristischer Weise bedeutsam.

Ob die Deutschen toleranter geworden sind, könnte man aus Umfragen herauslesen, wenn diese denn wirklich repräsentativ wären.

Diese an sich ja positive Entwicklung wurde bei Politikern (wie so oft) nur durch die Erkenntnis hervorgerufen, dass Homosexuelle inzwischen eine wirtschaftliche Macht darstellen. Infolgedessen haben einige Lobbys in bekannter Manier diese Gesetze aufgeschrieben und werden diese in den Parlamenten auch durchwinken lassen.

Mit an sich meine ich:
nach meiner Auffasung wäre es besser gewesen, gar nicht erst diese Ehe für alle einzuführen, sondern im säkularen Sektor endlich die Ehe als Zeitvertrag zu installieren (in bestimmtem Rahmen natürlich, um vor allem den Nachwuchs zu schützen),

und sei es nur, damit die Scheidungsanwälte nicht mehr soviel Geld verdienen.
(Aber da steckt ja nun auch wieder eine wirtschaftliche Macht dahinter.)

Eine Gesellschaft ist ein komplexes System, bei der Veränderungen nicht an einer Einzelursache festgemacht werden können.

Ich denke aber daß die "Ausschließlich unter genau zwei volljährigen, nicht engen Blutsverwandten Menschen beliebigen Geschlechts schließbare Ehe", welche fälschlicherweise als "Ehe für alle" bezeichnet wird, zu gesellschaftlichen Veränderungen beiträgt.

Wenn Du bedenkst, daß homosexueller Geschlechtsverkehr lange Zeit unter Strafe verboten war, hat die Abschaffung der Strafbarkeit niciht von Heute auf Morgen alle Anfeindungen gegen homosexuelle Menschen aus der Gesellschaft getilgt. Bis jetzt nicht. Aber die Gesetzesänderung hat den Weg dafür bereitet, daß die heutige Entwicklung möglich ist. Die sog. "Ehe für alle" trägt nach meiner Erwartung dazu bei, die noch vorhandene gesellschaftliche Abwertung homosexueller Partnerschaften weiter zu reduzieren.

Ich denke, die AfD wird es in den Bundestag schaffen und den Versuch unternehmen, das Rad zurück zu drehen.


Der Deutsche Staat ist nun in seinen Gesetzen (sobald es in Kraft tritt) toleranter als vorher, aber die Meinung des einzelnen wird das kaum ändern.

Wer vorher für die gleichberechtigte Ehe für Homosexuelle war, der wird es auch jetzt noch sein, wer vorher dagegen war, wird es ebenfalls jetzt noch sein.

Ich finde es einen wichtigen und auch richtigen Schritt.

Ich denke, die AFD wird es mit allen Mitteln versuchen, aber sie werden kaum eine Chance haben, die gleichberechtigte Ehe wieder abzuschaffen.

Die Ehe für alle ist gut, weil sie die Idee der formalen Rechtsgleichheit aller Menschen nun eben auch auf das Institut der Ehe anwendet.

Ob die AfD in den Bundestag kommt, bleibt einstweilen ungewiss. Sie hätte auch sonst keine Möglichkeit, das Gesetz wieder abzuschaffen, da ihr dafür die qualifizierte Mehrheit im Parlament fehlt.

Allenfalls könnte sie ein Normenkontrollverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht anstrengen. Dessen Aussichten sind aber eher sehr trübe. Die Ausweitung der verfassungsrechtlichen Privilegierung auf nichteheliche Lebenspartnerschaften beeinträchtigt ja nicht den Verfassungsschutz des Eheinstituts!

Akzeptanz und Toleranz gegenüber Homosexualität sind durch das neue Ehegesetz nicht weiterentwickelt worden, da sie sich ohnehin schon auf einem hohen Niveau befinden. Das Ereignis homosexueller Eheschließungen aber auch -Scheidungen wird zukünftig aber sicher dazu beitragen, Akzeptanz un Toleranz weiter zu befördern. 

Ist Deutschland der Akzeptanz gegenüber Homosexuellen näher gekommen, weil wir ja jetzt die Ehe für Alle haben?

Nein, natürlich nicht.

Ich denke da teilt sich wie immer die Meinung der deutschen.

Es gibt die Menschen die sagen Flüchtlinge da holen wir uns die Kriminalität ins Land das sind wahrscheinlich auch die die Ehe für alle ablehnen. Weil sie einfach nich mit der Zeit gehen und nicht tolerant sind.

Im Vergleich zu vor 50 Jahren herrscht eindeutig mehr Akzeptanz und das ist auch gut so. Liebe ist ein schönes Gefühl und man soll sich entfalten können und das nun mal jeder. Egal wen oder was er liebt. Ok Pädophile ausgenommen :D

Deamonia 20.07.2017, 15:27

Aktive Zoophilie bitte auch rausnehmen, bei Objektophilie ist es mir allerdings egal XD

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Die AfD wird auf jeden Fall in den Bundestag kommen, doch das bedeutet keinesfalls, dass das neue Gesetz durch sie gekippt werden kann. Möglich abwer ist indes, dass sie oder Vertreter der CDU den Gang nach Karlsruhe antreten und die dortigen BVG-Richter das neue Gesetz wieder kippen.

Mir persönlich isses völlig egal, ob die roten Roben das Gesetz kippen oder nicht, bin schließlich nicht schwul.

CamelWolf 20.07.2017, 16:55

"Mir persönlich isses völlig egal, ob die roten Roben das Gesetz kippen oder nicht, bin schließlich nicht schwul."
Ach so, Toleranz wird nur da gefordert wo es einen selber betrifft ??? 

Genau deswegen kann ich Euch rote Socken nicht leiden.....

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voayager 20.07.2017, 17:52
@CamelWolf

"wenn es einem selbst und Seinesgleichen betrifft", also immer ganz konkret, mithin keine abstrakte Moral bedienend. Der Materialismus ist nun mal so, anders als sein Antagonist der bloße Idealismus im philosophischen Sinne, der nur im imaginieten Geiste webend daherkommt. 

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CamelWolf 21.07.2017, 09:05
@voayager

Ach voyager, glaubst Du den Mist wirklich, den Du da von Dir gibst ?

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voayager 21.07.2017, 11:07
@CamelWolf

mehr fällt dir dazu nicht ein - arm an Geist nennt man so etwas

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Zum letzten Fragesatz: Gar nichts !

Hallo,

warum sollten sie nicht Heiraten ?

Sehe da keinen Grund gegen.

Die Liebe verbindet zwei Menschen.

Das einzige was ich nicht gut finde das es mittlerweile propagiert wird.

Und genau da setzen gewissen Parteien an.

Schwachpunkt des ganzen.

Die meisten juckt das nicht aber egal was man auch anschaut in jeder Serie gibt es sie als wen das gerade Mode wehre.

Es ist normal das es sowas gibt aber damit noch zu Werben finde ich sehr dekadent.

Adoption von Kindern ist ein weiterer Punkt.

Kinder brauchen einen Vater und ein Mutter , in der Natur würden Sie auch keine bekommen.

Warum also gibt man Ihnen das Recht Kinder zu adoptieren.

Damit sage ich nicht das sie schlechte Eltern wehren aber die Vermittlung ist eine ganz andere.

Sagen wir es mal so wen es sich wirklich um einen Weiblichen Teil Mann und ein Männlichen Mann, Paar handeln würde ok aber das ist nicht immer so und wo kommen wir da hin wen wir das Testen würden.


Deamonia 21.07.2017, 08:21

"Kinder brauchen einen Vater und ein Mutter , in der Natur würden Sie auch keine bekommen."

Das stimmt so nicht, Homosexuelle Pinguine brüten z.B. oft verwaiste Eier aus, und kümmern sich um die Jungen ;)

"Eines der Homo-Pärchen hat Ende April sogar ein echtes, verwaistes Ei erfolgreich ausgebrütet und kümmert sich nun liebevoll um den Nachwuchs. Doch was wie eine nette Anekdote über degenerierte Zootiere klingt, ist keinesfalls selten."

https://www.welt.de/welt_print/article3939869/Warum-es-schwule-Pinguine-gibt.html

Zudem gibt es genug Menschen (wie mich z.B.) die nur mit einem Elternteil aufgewachsen sind, da hat auch nichts gefehlt.

 Auch Studien zeigen, das es Kindern von gleichgeschlechtlichen Paaren super geht.

"Das Fazit der Erhebung: Sogenannte Regenbogeneltern sind genauso gute Eltern wie heterosexuelle Paare. Das Kindeswohl ist bei ihnen ebenso gewahrt wie in anderen Familien. Im Detail: Die Kinder entwickeln sich positiv, der schulische und berufliche Werdegang ist normal, und es gibt keine erhöhte Neigung zu emotionalen Unsicherheiten. Wenn es Unterschiede in der Entwicklung von Kindern in Regenbogenfamilien zu beobachten gebe, „dann eher in positiver Weise“, heißt es in der Studie."

https://www.aerzteblatt.de/archiv/66250/Studie-Kindern-gleichgeschlechtlicher-Eltern-geht-es-gut 

Wo das allerdings "propagiert" wird, und wie das überhaupt möglich sein soll, ist mir nicht ganz klar, es wird ja niemand versucht zu überreden nun homosexuell zu "werden", geht ja auch gar nicht, genauso wie es andersrum nicht geht ^^

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D2000 21.07.2017, 14:37
@Deamonia

Hallo,

das ist der Job eines Pinguins wen er kein Ei hat fehlt etwas.

Egal ob Männchen oder Weibchen da Läuft die Sache was anders.

Beide kümmern sich um das Ei.

Die Natur sagt im das, Jung du hast kein Ei !

Da ist es egal ob Mann oder Frau.

Ja das ist genau so wie mit Schlüsselkindern ,etc. kann muss aber nicht in Verbindung mit der Wahrscheinlichkeit = Oh je.

Mann und Frau haben verschiedene Eigenschaften und vermitteln diese auch unterschiedlich.

Das hat eigentlich nichts damit zu tun wie es dem Kind geht sonder wie es programmiert wird.

Wir sind zu 90 % haptische Menschen in dieser Erziehung kommt ein Eltern Paar nicht vor es sei den es besitzt die Eigenschaften.

Schwieriges Thema, ich verstehe beide Seiten.

Das selbe sieht man doch jetzt schon bei ganz normalen Heterosexuellen.

Ein Mann zu sein wird nicht mehr gelehrt.

Anti Autoritäre Erziehung ist nicht gut ,genau so wenig wie zu Autoritär.

Es gibt kein Mittelmaß mehr.

Durch das Tv,Internet etc verrohen die Menschen und Stumpfen ab.

Das hat alles miteinander zu tun.

http://wienerin.at/home/lieben/sex/4806078/Studie_Ein-Drittel-der-Millennials-bezeichnet-sich-als-bisexuell

Dazu gibt es wissenschaftliche Studien.

Das hat nichts mehr mit der Orientierung zu tun sondern mit dem Lebensstil den diese Generation an den Tag legt.

Das liegt nicht im Interesse der wirklichen Homosexuellen und auch nicht im Interesse der Heterosexuellen.

Heute kann man schon in der Frühstücksfernsehen Werbung für Sexspielzeug sehen.

Filme die gewaltverherrlichend sind etc.

In so gut wie jeder Serie gibt es Homosexuelle Handlungen.

Das sind alles dinge die Vorgelebt werden als wen es das normalste der Welt wäre.

Damit Sie mich nicht falsch verstehen, es ist normal.

Aber ob man Homosexuell ist findet man alleine raus.

Wen junge Kinder jedoch mit all diesen Sachen konfrontiert werden beginnen sie wie in Sodom und Gomorra zu leben.

Das ist das Problem.

Ist wirklich ein Heikles Thema und jeder der Wirklich Homosexuell ist sollte auch die gleichen Rechte haben.

Da ist das Problem wen es zum Lifestyle wird, keine konstante mehr zu haben.

Strukturen,Werte etc. können auch von wirklichen anders Orientierten vermittelt werden wen diese die Eigenschaften besitzen.

Aber das gilt Mittlerweile auch für Heteros .

Schwierig,schwierig.

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