Egozentrisches Denken von Kindern?

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4 Antworten

Ich denke nicht, dass man das auf die egozentrische Denkweise beziehen kann - Vermutlich würde das Kind auch die Mutter mit Vornamen ansprechen, wenn man ihm diesen konsequent nennen würde. Ein Kind muss ja erstmal das annehmen, was ihm geboten wird. "Mama" ist schön einfach und eigentlich nennen fast alle Mütter sich vor dem Kind so.

Was vielleicht eher mit dieser Entwicklungsstufe zu tun hat, ist die Fähigkeit, den ihm genannten Namen zu hinterfragen und logische Schlüsse zu ziehen, wer die Mutter im sozialen Umfeld wie anzusprechen hat.

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Woher soll das Kind wissen, dass seine Mutter mit Namen angesprochen werden will, wenn sie auf "Mama" reagiert und alle in seinem Umfeld es zu "Mama" schicken, wenn es etwas möchte.
Das liegt an der Benennung innerhalb der Familie.

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Kommentar von TUAKA
07.07.2017, 13:39

Wenn aber das Kind den Namen der Mutter nicht weiß, und dann sieht wie der Vater oder sonst ein Bekannter die Mutter bei Namen ruft und das Kind sieht die Mutter reagiert. Dann sieht es doch allmählich dass die Mutter nicht Mama heißt sondern auch ein anderen Namen hat. Das ist doch erstmal egozentrisch oder?

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Den Gedankengang des egozentrischen Denkens zur elterlichen Bezugsperson kann ich nicht nachvollziehen. Aber wahrscheinlich, weil ich mich nicht mehr in der präoperationalen Phase (Alter zwischen ca 2-6 Jahre) befinde.

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Das hat mit Egozentrismus nichts zu tun.

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