Egoismus oder Selbstaufopferung?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diese Frage kann man wohl erst wirklich realistisch beantworten, wenn man SELBST erstmal in dieser Situation war.

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Denn immer, wenn eine echte Liebe (egal, ob zu Eltern, Kind oder Partner) UND eine belastende Krankheit im Spiel sind, wird die Sache schwierig und ist sehr individuell zu sehen.

Klar, es gibt Leute, die entweder so egozentrisch oder so eiskalt sind und sagen: Nee, bevor ich zurückstecke und mich aufopfere, halte ich mich da raus und verschwinde.

Aber wenn man diesen Menschen wirklich liebt, egal, ob es ein Süchtiger (eine Sucht ist eine Krankheit!) oder Pflegebedürftiger ist, wird einem das Herz und das persönliche Verantwortungsbewusstsein einen Strick durch ein berechnendes Kalkül machen.

Ich würde eben so weit gehen, wie es mir mein Herz und meine Belastungsfähigkeit erlauben. Im äußerstem Fall bin ich mir selbst aber immer noch am nächsten, bevor ich daran zugrunde gehe. ABER: Das ist Theorie. Denn so einfach ist das alles nicht, da man - wenn man einen Menschen verlässt bzw. hängenlässt - auch nicht einfach zur Tagesordung übergehen kann.

Schnell aufgeben würde ich einen Menschen jedoch nie... Man muss dann einfach Alternativen finden.

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. DH.

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Das ist es ja: es gibt Menschen, denen ist es egal- die distanzieren sich von solchen Problemen aber es gibt auch Menschen, die sich so helfend in die Situation rein schmeißen, das sie gar nicht merken, das sie selber daran langsam aber sicher kaputt gehen...

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@xQuentinx

Ja, das Problem DIESER Menschen wird sein, dass sie zu sehr lieben und ein großes Verantwortungsbewusstsein haben.

Denn diese Empfindungen und Einstellungen verschwinden dann nicht, indem man sich entzieht.

Dann müssen schon ein radikaler Charakterwandel und eine erfolgreiche Verdrängung stattfinden.

Wenn dies nicht geschieht, leidet man. So oder so. Unterschätze nie das Schuld- und Ehrgefühl.

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alles mögliche in bewegung setzen, damit dem (lieben) menschen geholfen wird, zur not durch hilfe von fachleuten...wenn selbst das nicht hilft, muss man sich wohl von ihm trennen...aber wenn ich ihm wirklich wichtig bin, hört er auf meine ratschläge...

Manchmal ist die Sucht leider wichtiger als dein Ratschlag oder du als Person- das macht ja eine Such aus- leider...

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@xQuentinx

stimmt, deshalb ist man als normaler mensch sehr schnell überfordert...wenn dein rat und sogar vorschläge von fachleuten von ihm abprallen, hilft wohl nur noch eine trennung :-((

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Die Frage ist, welcher (vielleicht auch unbewusste) Nutzen entsteht mir daraus, dass ich mich aufopfere... Nein, ich bin dazu nicht mehr bereit! Im letzten Fall würde ich in dem Maße helfen, wo es auch mir noch gut tut und desweiteren um zusätzliche Hilfe bitten.

Übrigens ist die beste Hilfe in den ersten beiden fällen, sie fallen zu lassen. sie müssen erst an ihre Schmerzgrenze kommen, um selbst etwas für sich zu tun. das ist nicht Egoismus, das ist wahre Liebe.

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Interessanter Gesichtspunkt: Was habe ich davon... -darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.

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