Egal welcher ETF-Fonds?

6 Antworten

Finanztets von Stiftung Warentest sagt das prinzipiell so: Der Index ist entscheidend, nicht der Fonds. (gerade mal wieder im aktuellen "Finanztest"-Heft)

Ein großer Unterschied besteht darin, ob der Index physisch abgebildet wird (d.h. dass die Fondszusammensetzung tatsächlich genau der Indexzusammnesetzung gleicht), oder ob der Fonds andere Wertpapiere beinhaltet und diese mit SWAPS an den Index angleicht = absichert. Laut Finanztest ist es gleich sicher.

Nachteil der Indexfonds bei physischer Abbildung: Es verstärkt Kursbewegungen. Sprich: Die Indexzusammensetzung verändert sich, dann muss der Fonds die "schwachen" Werte reduzieren = verkaufen und die starken entsprechend kaufen. Damit wird die Kursbewegung verstärkt.

Allerdings natürlich nur in dem Maße, wie die Aktien tatsächlich von Indexfonds gehalten werden.

EIn weitererUnterschied liegt darin, ob der Fonds ausschüttet oder die Dividenden akkumuliert. Das ist Geschmackssache.

Übrigens: Nicht alle ETFs sind Indexfonds. Aufpassen, da sind auch Fonds mit höherem Risiko dabei. ETF heißt nur, dass sie an der Börse gehandelt werden.

ETF ist nicht gleich ETF. 

Die einen kaufen direkt die entsprechenden Aktien die anderen nur Devirate.

Siehe hier https://blog.onvista.de/2015/04/onvista-wissen-swap-basierte-und-voll-replizierende-etfs/

Und damit haben beide unterschiedliche Risiken obwohl sie beide vielleicht den gleichen Index nachbilden.

Und dann stellt sich natürlich die Grundsatzfrage will ich wirklich in einen Index investieren oder nicht besser in eine Mischung aus Branchen, Ländern usw. - und dann sind wir schon wieder bei einem Fondsmanagement nur das ich das alleine managen durch unterschiedliche Gewichtung von ETFs oder was immer managen muss.

Wenn Du Dich auf einen Index festgelegt hast, ist es weitestgehend egal.

Die Kosten können im Zweifel jedoch unterschiedlich sein.

Ein ETF auf Aktien gehört zum Sondervermögen und ist bei einer Pleite der depotführenden Bank nicht betroffen.

Günter

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