Produkte bei einer chemischen Reaktion?

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5 Antworten

Hallo Marandarine

so, wie du den Satz geschrieben hast, ist er korrekt.

Wenn du die beiden Begriffe vertauscht, dann musst du mehr verändern. der Satz würde dann heißen:

..., ob man.....anhand der Produkte raus finden kann, welche Edukte eingesetzt wurden.

Aber zum Eigentlichen:

Anhand der Produkte die Edukte zu bestimmen ist weit schwieriger als der umgekehrte Vorgang.

Um bei deinem Beispiel von CO2 und H2O zu bleiben, so gibt es zahllose Möglichkeiten, aus welchen Edukten diese beiden Produkte entstanden sein können.

Aus den Edukten die Produkte vorherzusagen, ist dagegen relativ einfach, da ein Stoff unter identischen Bedingungen mit einem anderen Stoff immer in gleicher Weise reagiert.

Ich will ObyKonoby nicht vorgreifen, aber die Reaktion von Natrium mit Wasser ist eine Reaktion, bei der man leider einfach lernen muss, was dabei herauskommt.

2 Na  +   2 H2O   ==>  2 NaOH   +   H2 

(übrigens auch eine Redox-Reaktion, bei der kein H2O und CO2 entsteht ! )

Wenn du diese Reaktion gelernt hast, dann kannst du über weitere Reaktionen eine Aussage treffen, ohne dass du diese überhaupt je gemacht haben musst.

Alkalimetalle stehen in einer Gruppe im PSE, was bedeutet, dass sie ähnliche Eigenschaften haben. Alle Metalle dieser Gruppe werden folglich in gleicher Weise wie Natrium reagieren.

Allgemein kann man dann formulieren:

2 M   +   2 H2O   ==>   2 MOH   +   H2   mit M = Alkalimetall

Unterschiedlich ist beispielsweise die Heftigkeit der Reaktion. Lithium löst sich fast schon gemächlich auf, während Kalium so heftig reagiert, dass der entstandene Wasserstoff explosionsartig mit dem Luftsauerstoff zu Wasser reagiert.

LG

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Geht nicht. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Klar, wenn Du die Edukte kennst und die Reaktionsbedingungen, dann kannst Du mit hinreichend viel Chemie-Wissen die Produkte bestimmen.

Wenn die Frage "Natrium mit Wasser" ist, dann musst Du nicht auswendig gelernt haben, was dabei entsteht. Es reicht, wenn Du gelernt hast
a) Na ist ein Alkalimetall
b) alle Alkalimetalle reagieren mit Wasser zu XOH + H2
c) die Heftigkeit dieser Reaktion nimmt von oben nach unten zu

Ist aber nicht immer so einfach. Erdalkalimetalle reagieren mit Wasser von gar nicht bis heftig, mit Sauerstoff bilden sie Oxide (aber nicht alle reagieren bei Raumtemperatur), aber Barium bildet bevorzugt das Peroxid. Muss man wissen (oder auch nicht), kann man nicht herleiten.

Wenn Du die Produkte kennst (alle, nicht nur einen Teil), ist es manchmal möglich. Wenn die Produkte Bromaceton + HBr sind, können die Edukte nur Aceton + Brom sein.

Wenn die Produkte CO2 + H2O sind, können die Edukte Sauerstoff plus ein beliebiger Kohlenwasserstoff sein. Aber statt Sauerstoff könnte es auch Ozon sein. Oder Wasserstoffperoxid. Oder es gibt nur ein einziges Edukt, nämlich H2CO3.

> Reaktion mit Sauerstoff, glaub ich immer Kohlenstoffdioxid und Wasser enstehen.

Nur wenn der Ausgangsstoff ein Kohlenwasserstoff ist und vollständig verbrennt.

Bei einem wichtigen Verfahren der Lebensmittelindustrie wird Alkohol mit Sauerstoff zu Essigsäure oxidiert. So macht man Essig...

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Wenn eine Redoxreaktion passiert, dann kann man das vorher tatsächlich vorhersagen.

Um bei Na und H2O zu bleiben: du weißt sicher, dass elementares Natrium "gerne" ein Elektron abgibt. Dieses Elektron muss ja von irgendwas aufgenommen werden, deshalb "sucht" man nach einem Edukt, welches reduziert werden kann. Das ist in diesem Fall das H+ aus dem Wasser, welches zu elementarem Wasserstoff wird. Übrig bleiben demnach Na+ und OH-, ergibt NaOH.

Anhand der Standardpotentiale lässt sich das berechnen ^^ bzw. Wenn keine Standardbedingungen vorliegen, dann zusätzlich über die Nernst Gleichung :D
Es basiert im Grunde darauf, welche Stoffe Elektronen "gerne" abgeben und welche Stoffe Elektronen "gerne" aufnehmen, damit sie hinterher in einem energetisch günstigeren Zustand vorliegen.

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Oxadiation hat erstmal nichts mit Sauerstoff zu tun...

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sry ich hab Produkte und Edukte verwechselt ._.

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