"Edle Einfalt, Stille Größe"

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Edle Einfalt und stille Größe“ ist ein zentraler Begriff Winckelmanns, für den es die höchste Aufgabe der Kunst war, die Schönheit darzustellen.

Die Formel „edle Einfalt, stille Größe stellte er dem Verspielten, Überladenen und Allegorischen des Barock und Rokoko entgegen. Was er da postuliert, entspricht dem Ideal der „maße“ des höfischen Rittertums: Größe und Großartigkeit in der (Selbst-)Beschränkung.  

Winckelmanns Bild der griechischen Antike bildete  die Grundlage der Weimarer Klassik, und die schönste lit. Ausformung gab dann Goethe mit seinerIphigenie.

In seinen Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst schrieb W. :

Das allgemeine vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meisterstücke ist endlich eine edle Einfalt, und eine stille Größe, sowohl in der Stellung als im Ausdrucke. So wie die Tiefe des Meers allezeit ruhig bleibt, die Oberfläche mag noch so wüten, ebenso zeiget der Ausdruck in den Figuren der Griechen bei allen Leidenschaften eine große und gesetzte Seele.

Ironie dabei ist, dass W. praktisch nie echte griechische Originale zu Gesicht bekam, denn er wusste nicht, dass alles, worauf  er seine These und Nachahmungsforderungen aufbaute,  nur  römische Kopien waren!

Auch die Vorstellung, dass die antike Architektur und damit auch die Plastik  in ihrer edlen Einfalt und stillen Größe nur weiß gewesen sei und auf Farben verzichtet habe, geht letzten Endes auf Winckelmanns Idealvorstellung von der edlen Einfalt und stillen Größe der Antike zurück.

Winckelmann irrte jedoch  auch hierin, denn inzwischen wurde   nachgewiesen, dass antike Architektur in der Regel bemalt war. Wie einflussreich Winckelmann jedoch war, belegt Goethe mit seiner Schrift von 1805 Winckelmann und sein Jahrhundert.

Zitat von Cicero

"Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung vieler guter Taten sind das größte Glück auf Erden."

Weiß jemand zufällig, ob und wenn ja aus welchem Werk Ciceros dieses Zitat stammt?

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