Edelkrebs gefährlich?

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2 Antworten

Unter einem gewölbten Stein schauen zwei Fühlerspitzen hervor. Wie zwei Blindenstöcke tasten sie in Zeitlupe über den dämmerigen Bachgrund. Erst im Schutz der Dunkelheit traut sich der Fluss- oder Edelkrebs ganz aus seinem Versteck. Bei Gefahr ist Flucht die Devise. Wenn das Versteck im typischen Rückwärtsgang nicht erreichbar ist, hebt der Krebs drohend die Scheren.

So richtig gefährlich ist das für den Menschen nicht: "Aber es kann ganz schön wehtun, vor allem wenn er die weiche Haut neben den Fingernägeln erwischt", weiß Dr. Harald Groß, Flusskrebs-Experte aus Bad Münstereifel, und schaut auf seine Hände, "... ist aber eher lustig", setzt er rasch hinzu. Eigentlich dienen die Scheren vor allem als Universalwerkzeuge – Schraubstock, Pinzette und Kneifzange in einem. Besonders praktisch ist das, um verschiedenartige Nahrung zu verspeisen. Krebse sind nämlich Allesfresser. Und deshalb besonders nützlich: Im knöcheltiefen Wasser suchen sie unter den Steinen nach Pflanzen, Insektenlarven, Schnecken und totem Fisch. Aber die "Gesundheitspolizei" der Gewässer ist vom Aussterben bedroht.

Quelle: http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=153

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Kommentar von iffetS7
23.06.2016, 13:03

Danke für die Antwort. Dann haben wir nicht zu Unrecht Angst davor dass er uns am Zeh packt :D Aber so schüchtern war der Krebs garnicht....

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Kommentar von mokka1963
28.06.2016, 11:03

Danke für den Stern

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Edelkrebse sind in D vom Aussterben bedroht und ihr habt die bei euch im Weiher? Ich würde da den Krebsen zuliebe gar nicht erst baden gehen.

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Kommentar von iffetS7
23.06.2016, 13:01

Das ist nicht unser Weiher. Der ist ziemlich groß und dahin gehen alle Menschen in der Umgebung. Ich habe letztes Jahr auch schon zwei gesehen. Denen scheint es hier gut zu gefallen.

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