EBS und ABS bei einem Anhänger?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Traurig, dass der TÜV Mann das nicht weiß.

Einen ABS gebremsten Anhänger darf man ohne weiteres hinter einem Zugfahrzeug betreiben, bei dem kein ABS vorhanden ist.

Anhänger mit EBS dürfen nur hinter Zugfahrzeugen betrieben werden, die einen 7 pol ISO Stecker haben.

Ein EBS gebremster Anhänger steuert seine Bremsdrücke elektronisch ein, je nach Beladungszustand und Schlupf der Radbremsen. Fehlt die Spannungsversorgung zum EBS, kann der Anhänger nicht stufenlos bremsen, er wird dann nur von der gelben Steuerleitung des Zugfahrzeugs angesteuert, dabei ist das aber ein Notbetrieb, die Bremswirkung ist nicht mehr abstufbar, es erfolgt also immer eine Vollbremsung, das ist leer nicht fahrbar.

Du musst auf jeden Fall eine 24V Spannungsversorgung für das EBS des Anhängers zur Verfügung stellen, damit das EBS arbeiten kann.

Die muss aber ca 100 A können, Bei einer ABS Regelung zieht das ABS Ströme bis ca 60-100 A.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Die Steuerleitung muss zudem auch EBS Signal an den Anhänger geben

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Also:

Wenn angegeben ist das der Anhänger EBS hat dann hat er halt automatisch auch ABS (EBS beinhaltet ABS)

Du hast 2 Möglichkeiten:

  1. Kabel einfach weg lassen. Bremsen tut er trotzdem aber er macht keine ABS Regelung.
  2. Das gegenstück zu dem Stecker kaufen, auf Pin 2 Plus und Pin 3 Masse anschließen. Dann sollte zumindest die ABS Regelung funktionieren.

Ach noch was:

Der Traktor hat die Druckluftanschlüsse?

Ja der Traktor hat die Druckluftanschlüsse. Würde denn dann nicht aufgrund des abgeschalteten EBS der Anhänger sobald man mit dem Trakort bremst sofort eine Vollbremsung machen, da ja keine Regelung mehr da ist ?

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@olxra

genau so ist es, darum ist in den Zulassungsbescheingung solcher Anhänger auch eingetragen dass diese nur hinter Zugfahrzeugen mit 7pol ISO Stecker betrieben werden dürfen

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beim Traktor und vielen LKW werden Anhänger durch "Auflaufbremse" gebremst.

Erst bremst Traktor/LKW daraufhin wird der Anhänger gegen den gedrückt.

In der Deichsel ist ein Mechanismus der dann die Bremse mechanisch auslöst bis der Wagen abgebremst ist.

Fehlt diese Vorrichtung bei diesem Anhänger sollteste den nicht von einem Traktor ziehen lassen da der Traktor alleine nicht ausreichend Bremskraft erzeugen kann um den Wagen rechtzeitig zu bremsen.

Schlimm wird es bergab in einer Kurve. Ein nicht gebremster Anhänger würde den Traktor so stark anschieben dass dieser umfällt.

Deshalb müsst ihr genau prüfen ob der Anhänger entweder Auflaufbremse hat oder ggf. Hydraulische Bremsen die dann aber an Traktor angekoppelt werden müssen

https://www.gutefrage.net/frage/was-ist-ein-auflaufgebremster-anhaenger-

https://www.at-rs.de/auflaufbremse.html

aber nur bis 5to Gesamtmasse des Anhängers.

In der Praxis ist aber ohnehin davon abzuraten.

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@Techniker83

8t bis 25km/h wenn nur eine Achse gebrenst ist
8t bis 40km/h wenn beide Achsen gebrems sind
3,5t bis 80km/h (100km/h wenn Ausnahmegenehmigung nach 9.Ausn.VO)
Siehe §41 (10) StVZO

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Du weißt schon, dass Du davon keine Ahnung hast ????

Auflaufgebremste Anhänger an LKW gibt es nur bis 3,5t dann ist schon Ende.
Bis 40km/h dürfen Anhänger mit einem zul Gesamtewicht von 8t betrieben werden, wenn die Auflaufbremse auf alle Achsen wirkt, bis 25km/h reicht eine gebremste Achse.

ALLE Anhänger über 3,5t (schneller als 40 km/h) müssen eine durchgehende (Druckluft) Bremsanlage haben, alle über 8t immer.

Guckst Du mal in §41(10) StVZO

(10) 1Auflaufbremsen sind nur bei Anhängern zulässig mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als

  1. 1.
  2. 8,00 t und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h,
  3. 2.
  4. 8,00 t und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, wenn die Bremse auf alle Räder wirkt,
  5. 3.
  6. 3,50 t, wenn die Bremse auf alle Räder wirkt.


2

Deshalb müsst ihr genau prüfen ob der Anhänger entweder Auflaufbremse hat oder ggf. Hydraulische Bremsen die dann aber an Traktor angekoppelt werden müssen

UFFFFF !!!!

Das muss ich erstmal verkraften.

Entweder Auflaufbremse i.d.R. mechanisch übertragen durch Gestänge und / oder Seile oder gaaaaanz selten die Auflaufenrichtung geht auf einen hydraulischen Geberzylinder der dann die Bremse hydraulisch betätigt. so selten dass ich sowas in den letzten 20 Jahren einmal gesehen habe.

Hydraulische Bremsen bei Anhänger gibt es nur autak als Auflaufbremse, wird aber quasi nicht verbaut (siehe oben) aufkeinen Fall gibt es hydraulische Anhängerbremsen, die mit einer Hydraulik am Zugfahrzueg verbunden werden.

Da gibt es nur Druckluftbremsen

Ich verstehe es einfach nicht, dass wenn jemand eine vernünftige Frage zu einem Fahrzeugbetrieb stellt, bei dem es um ein nicht unerhebliches Risiko geht, von Leuten geantwortet wird, die noch weniger Ahnung davon habe, als der Fargesteller selbst. (Das ist noch nicht einmal "gefährliches Halbwissen" das ist "Gar-Nix-Wissen")

Euer Wille zu helfen in allen Ehren, aber mit Tips, die ihn gefährliche Dinge treiben lassen, ist KEINEM geholfen, dann schreibt lieber gar nix.

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ungebremst sind Anhänger nur bis 750kg zul Gesamtmasse zulässig, bzw bis 3t, wenn sie nur bis 30km/h betrieben werden sofern das Zugfahrzueg die erforderliche Gesamtabbremsung aufbringen kann.

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Im Internet habe ich folgendes gefunden:

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Folgen einer Fahrt ohne BKF: Interessant ist § 2 Abs. 3, der aussagt:

Der Unternehmer darf Fahrten nach Absatz 1 oder 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, weder anordnen noch zulassen, wenn der Fahrer oder die Fahrerin die dort genannten Voraussetzungen nicht erfüllt.

Und in §9 sind die Bussgeldvorschriften geregelt

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 2 Abs. 1 oder 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 5, eine Fahrt durchführt.

(2) Ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 2 Abs. 3 eine Fahrt anordnet oder zulässt.

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu zwanzigtausend Euro geahndet werden.

(4) Soweit die Ordnungswidrigkeit bei einer Kontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr festgestellt wird oder in einem Unternehmen begangen wird, das seinen Sitz im Ausland hat, ist Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten das Bundesamt für Güterverkehr. In den übrigen Fällen ist Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten die nach § 8 Abs. 3 bestimmte Behörde.

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