Eben über rote Ampel gefahren-Ampelblitzer?

11 Antworten

Es kommen immer öfter sogenannte Schwarzlichtblitzer zum Einsatz, die von den Autofahrern kaum bis gar nicht wahrgenommen werden. Das heißt, ein scheinbares Fehlen eines Blitzlichts bedeutet nicht unbedingt, dass man nicht geblitzt wurde!

Aber an kleinen Dorfstraßen gibt es eigentlich nur selten Blitzer, außer es ist ein massiver Unfallschwerpunkt.

Ich hoffe aber, dass Du Dich beim nächsten Mal trotzdem an die Vorschriften hältst, statt wegen nur ein paar Sekunden(!) Wartezeit den Führerschein oder im Worst Case sogar einen Unfall zu riskieren.

Woher ich das weiß:Hobby – Habe ein Faible für Paragraphen, Vorschriften & Verordnungen

Ich denke nicht, dass in einem kleinen Dorf Ampelblitzer gibt.

Aber du musst echt aufpassen mit Ampeln. Ab einer Sekunde kostet es 200€, es gibt zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. In der Probezeit wäre sowas ganz übel.

Sogar unter eine Sekunde hat es in sich mit 90€ und einem Punkt.

In größeren Städten sind in der Regel an großen Kreuzungen Ampelblitzer verbaut. Zumindest ist das hier bei mir in der Gegend so.

Also immer schön vorsichtig und vorausschauend fahren.

Grüße

Den Bltz, bzw die Blitze (Es wären dann 2), hättest Du auf jeden Fall bemerkt....

Uh 2 Sekunden, da würde es direkt einen Monat Fahrverbot geben. Aufbauseminar noch obendrauf.

Brems lieber nächtes Mal vor einer gelben oder sogar schon roten Ampel mit deinem Führerschein auf Probe. Denn Aufbauseminar würde es immer geben, egal wie lange die Ampel schon rot ist.

Ich würde Dir einen Blitzer gönnen! Denn wenn Du jetzt schon vergessen hast, was Du in der Fahrschule gelernt haben solltest, bist geistig nicht reif, ein Auto zu fahren.

Dich selbst kannst Du ja meinetwegen gefährden, bis Du tot am Gartenzaun hängst. Aber Du gefährdest zuerst mal andere, unbeteiligte Dritte. Und das geht gar nicht!

So eine Ampelanlage ist teuer, ich hoffe, du hast wenigestens die Überreste beiseite geräumt.

Oder sprichst Du von einem Rotlichtverstoß? Es gibt mitlerweile Blitzanlagen im Infrarotbereich. Mit den entsprechenden Kameras kann man gestochen scharfe Fotos erstellen, ohne den Fahrer mit einem Blitz zu blenden. Jetzt heißt es erst einmal 90 Tage abwarten. Erst dann verjährt die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten.

Man spricht von einem einfachen Rotslichtverstoß, wenn die Lichtzeichenanlage noch keine Sekunde Rot gezeigt hat. Das kostet ohne Gefährdung 90 Euro plus Gebühren und einen Punkt in Flensburg.

Sollte die Ampel mehr als eine Skunde rot gewesen sein, spricht man von einem qualifizierten Rotlichtverstoß. Dieser wird nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet. Hier kann, je nach Tatbegehung, der § 315c StGB in Frage kommen. Dann gibt es mindestens eine Geldstrafe oder bis zu 5 Jahren Knast, und die Fahrerlaubnis wird für eine vom Gericht festgesetzte Zeit, oder auf Dauer, entzogen.

Aber egal ob einfacher oder qualifizierter Rotlichtverstoß, ein A-Verstoß ist es immer, und führt automatisch zu einem Aufbauseminar und zur Probezeitverlängerung auf vier Jahre.

Sollte die Ampel mehr als eine Skunde rot gewesen sein, spricht man von einem qualifizierten Rotlichtverstoß. Dieser wird nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet.

Nope. Auch das ist eine Ordnungswidrigkeit. Der Unterschied zum einfachen Rotlichtverstoß ist dass das Bußgeld höher ist, es statt 1 Punkt in Flensburg 2 gibt und 1 Monat Fahrverbot dazukommt.

Eine strafbare Straßenverkehrsgefährdung nach §315c StGB kann es nur werden, wenn der Fahrer grob verkehrswidrig und rücksichtlos gehandelt hat und es mindestens zu einer konkreten Gefährdungssituation kam, d.h. es einen Beinaheunfall gegeben hat. Wenn das nicht vorliegt, ist es keine Straftat, auch bei einem qualifizierten Rotlichtverstoß.

Hast du das zufälligerweise von bussgeldkatalog.org abgeguckt? Da steht nämlich genau das was du hier schreibst. Da hat man wohl einen ahnungslosen Laien beauftragt die Seite über Rotlichtverstöße zu erstellen.

0
@dennis21212

Eine strafbare Straßenverkehrsgefährdung nach §315c StGB kann es nur werden, wenn der Fahrer grob verkehrswidrig und rücksichtlos gehandelt hat und es mindestens zu einer konkreten Gefährdungssituation kam, d.h. es einen Beinaheunfall gegeben hat. Wenn das nicht vorliegt, ist es keine Straftat, auch bei einem qualifizierten Rotlichtverstoß.

Du hast Recht, ich hatte zuvor noch einen Satz dazu geschrieben, das es auf die Art der Begehung ankommt. Der 315c ist eine Vorsatzstraftat, d.h. z.B. bei einem illegalen Straßenrennen, oder bei einem Rennen gegen sich selbt könnte nach 315c bestraft werden. Den Satz habe ic bei der Korrektur herausgenommen, weil ich ihn umfomrulieren wollte, und habe es dann schlicht und einfach vergessen..

0

Was möchtest Du wissen?