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13 Antworten

Vorweg, ich kaufe nicht bei Verkäufern die die Auswahl zwischen versichertem und unversichertem Versand bieten. Das hat für mich "Gschmäckle".

Du als Versender und damit Auftraggeber bei der Post kannst einen Postnachforschungsantrag stellen.

http://www.deutschepost.de/de/toolbar/suchergebnisse.html?_charset_=UTF-8&q=nachforschungsauftrag

Erfülle diesen Teil und informiere darüber die Käuferin.

7AufEinenSchlag 29.08.2013, 22:13

ich kaufe nicht bei Verkäufern die die Auswahl zwischen versichertem und unversichertem Versand bieten. Das hat für mich "Gschmäckle".

Das erscheint mir etwas zu pauschal. Bei Kleinkram, der voraussichtlich unter 20,- € weggeht, biete ich auch beide Versandarten an. Das hat doch kein Gschmäckle, sondern eröffnet vielmehr dem Käufer die Möglichkeit, zugunsten niedrigerer Versandkosten das Versandrisiko auf sich zu nehmen.

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haikoko 30.08.2013, 18:41
@7AufEinenSchlag

... durch lesen und daraus lernen bin ich für solche Auswahlversandkäufe "verferkelt"

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Turbomann 30.08.2013, 20:49
@haikoko

@ 7AufEinenSchlag

Ich biete prinzipiell NUR versicherten Versand an, schon für beide Seiten als Sicherheit.

Der Käufer wo das nicht möchte, der hat eben Pech. Mit versichertem Versand habe ich immer etwas in der Hand. Auf dem Sendeverlauf kann ich auch ersehen, dass die Ware angeliefert wurde.

Wenn ich der Verkäufer bin und versichert verschicke, dann bin ich auf der sicheren Seite, ebenso kaufe ich nichts, wo mir angeboten wird, dass der Verkäufer nur das günstige Porto nimmt. Außerdem bezahle ich als Käufer das Porto.

Der Käufer oder Verkäufer wo seriös ist, wird sich auf unversicherten Versand schon gar nicht einlassen. Seriöse Käufer nehmen auch gerne die paar Euro mehr an Versandkosten in Kauf.

Schließlich sollten beide zufrieden sein, Verkäufer und Käufer, anders macht nämlich Kaufen und Verkaufen keinen Spaß und "Bescheißer" gibt es gegnügend.

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Sie konnte doch wählen und hat unversichert ausgesucht, das ist doch dann eigentlich ihr Problem. Schreib das dem Anwalt ! Wenn du jetzt noch einen Zeugen hättest, der dir bestätigen könnte das du das Päckchen weggeschickt hast, wärst du ganz sicger aus dem schneider. Lass dich nicht verrückt machen

Wurzelpeter 29.08.2013, 20:18

So einfach ist die Rechtslage nicht!

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Grds. hast du Aufgabe der Sendung zu beweisen - erst ab dem Zeitpunkt geht die Gefahr der Verschlechterung (Transportschaden) oder Untergangs auf den Käufer über (§ 447 BGB).

Dummerweise hast du eben nur eine Gebührenquittung, keinen Nachweis der Sendungsaufgabe. Selbst der Schalterbeamte oder eine Begleitung kann nicht bezeugen, dass du die Kamera oder an den Empfänger verschickt hast :-(

Leider musst du die 183,90 EUR auf Verlangen zurückzahlen - so bitter das ist, damit sparst du immerhin noch vor entrsprechender Forderungsstellung die Gebührenrechnung des eingeschalteten Anwalts (den hätte die Käuferin ohne Inverzugsetzung selbst zu bezahlen) und erhebliche Fahrt- und Prozesskosten :-(

Aus Schaden wird man klug: Künftig niemals, auch auf ausdrücklichen Wunsch hin, ohne Sendungsverfolgung versenden, sondern Einwurfeinschreiben, Hermes-Päckchen oder DHL-Paket als Versandform wählen: Nur so kannst du minmutengenauen Gefahrenübergang und Sendungsstatus zweifelsfrei darlegen :-)

G imager761

sovielefragen1 29.08.2013, 20:37

Ich war mit meiner Mutter dabei. Was muss jetzt die Zeugin machen! Ein Brief an das Anwalt schreiben, dass Sie dabei war und dann ist gut???

Danke :)

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imager761 29.08.2013, 20:47
@sovielefragen1

Eben nicht :-(

Sie müsste glaubhaft darlegen, das Einpacken genau der Kamere mit eigenen Augen gesehen zu haben und unablässig das entsprechende Päckchen nicht mehr aus den Augen gelassen zu haben, bis es bei der Post übergeben wurde. Und darlegen, wieso sie sich nach Monaten an Namen und Adresse der Empfängering erinnern zu können glaubt.

Das widerspricht jeder Lebenserfahrung und mir ist kein Fall bekannt, wo ein Vorsitzender ohne begründeten Zweifel dieser Einlassung folgt und die Klage abweist.

Mit Anwalt und Gerichtsgebühren sind 420,35 € bis 556,71 € fällig- die Fahrt- und Übernachtungskosten und Spesen eines eigenen Anwalts zum Gerichtsort der Klägerin nicht mal eingerechnet.

G imager761

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angie8000 29.08.2013, 21:00
@imager761

Wenn man danach geht , kann man doch gar nichts versenden . Da nutzt dir auch kein versicherter Versand , der ja auch verlorengehen kann oder der Käufer behauptet ein leeres Paket bekommen zu haben . Das ist doch maßlos überzogen !

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sovielefragen1 29.08.2013, 21:01
@imager761

Ja das kann sie machen.. Wir haben die Ware zusammengepackt...

ICh weiß die Adresse selber nicht, wie soll sie das wissen,..

Und jetzt eine andere Frage:

Ich könnte eigentlich meine Mutter extra als Zeugin mitnehmen, wenn die Käuferin ein unversicherten Versand wünscht , dann muss mir auch klar sein, falls etwas passiert brauche ich Zeugen.. also könnte meine Mutti die Adresse sogar aufschreiben und später beweisen oder?

Danke :)

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sovielefragen1 29.08.2013, 21:06
@angie8000

Ja sie war dabei!

Wir kennen sie schon! Aber ich habe die Ware vor 3 Wochen verschickt... Ob sie sich erinnern kann weiss ich nicht! ....

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angie8000 29.08.2013, 21:09
@sovielefragen1

Das ist doch gut . Dann schick dem Käufer ein Schreiben , daß deine Mutter die Versandaufgsbe bezeugen kann. Versuch dich an Details zu erinnern und schreib den Ablauf genau auf ( mit Datum etc. ) Deine MUM soll mit unterschreiben . dann hat der Käufer wenig Chancen . ( eine gewisse Unsicherheit gibts natürlich immer )

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Wurzelpeter 29.08.2013, 21:10
@angie8000

Das ist nicht überzogen sondern die Rechtslage! Dabei gibt es noch weitere Dinge zu beachten, von denen die meisten nichts ahnen aber teuer werden können!!

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angie8000 29.08.2013, 21:17
@Wurzelpeter

Ja , schön , aber hier geht es doch darum , daß gar nichts angekommen sein soll . Man kann auch auf dem Weg zum Post überfahren werden oder die Russen schmeißen ein Atombombe , wenn Du verstehst , was ich sagen will :)

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Ist doch das Problem der Käuferin, wenn sie beim Versand sparen will. Soll sie doch beweisen, dass sie die Kamera nicht bekommen hat :-)

Wurzelpeter 29.08.2013, 20:19

Umgekehrt wird ein Schuh daraus! Der Verkäufer muß beweisen.

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blondie1705 29.08.2013, 20:29
@Wurzelpeter

Schon klar, daher auch :-)

Wenn der Käufer einen unversicherten Versand bevorzugt, hat er doch kein Recht auf Beweise

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es ist ein privatverkauf, da trägt der käufer das risiko.

das heisst, wenn du die nachricht hast, das sie den unversicherten versand gewählt hat, selbst dran schuld ist, wenn es verloren geht.

soll sie einen nachforschungsauftrag bei der post stellen.

Wurzelpeter 29.08.2013, 20:21

Noch eine falsche Antwort! Nachforschungsantrag kann nur der Absender beauftragen

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7AufEinenSchlag 29.08.2013, 22:24
@Wurzelpeter

Nachforschung kann zwar nur der Absender beantragen, aber bei einfachen Sendungen kann man sich das im Prinzip auch sparen.

Die Aufklärungsquote ist erbärmlich und allenfalls dann erfolgreich, wenn sich die Sendung wegen abgefallenen Adressaufklebern temporär nicht mehr zuordnen lässt und in der Sendung von der Nachforschungsstelle kein Duplikat vorgefunden wird.

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das risiko bei unversichertem versand trägt der käufer.

ich schreibe das auch immer in mein angebot rein.

wer versichert möchte, soll mich bitte kontaktieren.

das kannst du bei ebay auch nachlesen, dass du nicht für den verlust haftest.

und bei 180 eur würde ich auch auf nichts eingehen.

ich hab mich schon bei 10 eur nicht auf sowas eingelassen.

da es ja nicht die regel ist, dass unversichert nicht ankommt.

und das würde ich dem anwalt auch mitteilen, dass es fakt ist, dass das risiko für möglichen verlust nicht zu lasten des verkäufers geht.

mfg

Der Beleg reicht. Wenn sie das billigere, unversicherte nimmt, muss sie damit rechnen, dass etwas damit passsiert. Hat sie pech gehabt.

Wurzelpeter 29.08.2013, 20:20

Großer Irrtum!!!

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Eigentlich kannst du ja gar nicht beweisen, dass du die ware Abegschickt hast

Hallöchen,

Du hast die Kamera als Päckchen verschickt. Dein Beleg lautet nicht auf Päckchen sondern auf Postwertzeichen!! Päckchen werden mit einer entsprechenden Briefmarke versehen.

Wenn Du keinen Zeugen, nach Möglichkeit nicht aus der eigenen Familie, beibringen kannst, hast Du ganz schlechte Karten!

Der Versender, also Du, haftet für den Artikel bis er beim Empfänger eintrifft!!

Ignorieren hilft Dir nicht! Der Rechtsanwalt wird Erfüllung oder Geld zurück verlangen.

Lass Dich auf keinen Rechtsstreit ein, Du hast schon verloren!

Lerne daraus und bestehe in Zukunft auf versichertem Versand.

Grüße

sovielefragen1 29.08.2013, 20:35

Ich war mit meiner Mutter dabei. Was muss jetzt die Zeugen machen! Ein Brief an das Anwalt schreiben, dass Sie dabei war und dann ist gut???

Danke :)

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Wurzelpeter 29.08.2013, 20:52
@sovielefragen1

NEIN und nochmal NEIN!!!

Kann mir vorstellen das Dir das nicht gefällt, aber die Rechtslage ist nun mal so.

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Eichbaum1963 29.08.2013, 21:04

Der Versender, also Du, haftet für den Artikel bis er beim Empfänger eintrifft!!

Nun, dass gilt eigentlich nur für gewerbliche Verkäufer also den Verbrauchsgüterkauf, nicht aber für den Versendungskauf wie bei Privatverkäufern.

BGB § 447, Absatz 1

http://dejure.org/gesetze/BGB/447.html

Aber ich denke auch, dass die Aufgabe der Sendung nachzuweisen wäre.

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7AufEinenSchlag 29.08.2013, 22:20
@Eichbaum1963

Nope, der Anschein sollte ausreichen, siehe den Beitrag von @AchimP.
Dass hier allerdings bislang so gut wie nicht auf den Status des Verkäufers eingegangen wurde ist bezeichnend... DH für diese Differenzierung!

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7AufEinenSchlag 30.08.2013, 01:03
@AchimP

Sorry, aber du glaubst doch hoffentlich nicht wirklich, dass hier - zumal ohne klickbaren Link - Gesetzestexte gelesen würden, oder? Der Begriff implizit könnte schon einige Mitschreiber überfordern.

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Gefahrenübergang war bei Aufgabe des Päckchens bei der Post. §447 BGB

Wurzelpeter 29.08.2013, 20:18

Es fehlt an einem Beweis. Die Nachforschungsstelle wird wahrscheinlich nichts finden!

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AchimP 29.08.2013, 21:04
@Wurzelpeter

Er muss nicht beweisen, dass er es aufgegeben hat. Er hat den Anscheinsbeweis der Quittung. Die Käuferin muss beweisen, dass er es nicht aufgegeben hat. Da er es aufgegeben hat, wird das schwer fallen.

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Wurzelpeter 30.08.2013, 10:53
@AchimP

Er hat eine Beleg über Postwerzeichen die werden bei einem Päckchen aufgeklebt!!

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Wenn du und deine Mutter die Abgabe bei der Post bezeugen könnt , dann hast Du gute Karten .

Ist da keine Tracking-ID aufgedruckt?

**Mir ist immer noch unklar.... **

Manche schreiben der Käufer hat Schuld, ( also nicht mein Problem) manche schreiben ich muss genauer beweisen, die Quittung reicht nicht aus.... .

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