Ebay Privatkauf - Defekt bei Besichtigung?

7 Antworten

HIER GEHT ES NICHT UM MISSVERSTÄNDNISSE - SONDERN DARUM, DASS DU DEN KAUFVERTRAG NICHT ERFÜLLEN WILLST!

Die Annahme, die ich dir beim 1. Mal deiner Fragestellung mitgeteilt habe, wurde durch Formulierung deiner 2. Frage konkreter.

Jetzt im 3. Anlauf schreibst du sehr UNMISSVERSTÄNDLICH um was es dir in dieser Sache tatsächlich geht.

Du schreibst:

Ich habe voreilig einen Privatkauf über Ebay getätigt den ich nicht rückgängig machen kann

Ich füge hinzu: Es handelt sich um den Kauf eines eines 500,- EUR Fahrrades!

Tut mir leid, aber du bist einfach nicht clever genug, deine Absichten wenigstens so zu verpacken, dass diese nicht so offensichtlich sind.

Es ist nämlich alles andere als typisch, dass sich jemand ein 500,- EUR Fahrrad von einem Privat-Verkäufer kauft, ohne sich die Mühle vorher so genau wie möglich anzusehen, bzw. Fragen zu stellen, falls etwas unklar ist.

Ebenfalls untypische ist, dass der Verkäufer lediglich ein Foto und 2 Sätze Text in sein Angebot packt, wenn er ein Rad dieser Preiskategorie verkaufen will.

Als ich in deiner ersten Frage las, dass du "bald" das Rad abholen willst, war eigentlich schon klar, was Sache ist.

Das Geschwätz von wegen das du von Mängeln ausgehst, ist doch nichts anderes als Makulatur !!

Meine Frage, woher diese plötzliche Annahme kommt, hast du leider bisher nicht beantwortet.

Warum sollte der Verkäufer eine Reparatur anbieten? Das hieße ja, dass das Rad Mängel hat, die der Verkäufer verschwiegen hat.

Fakt ist:

Du hast doch ganz offen gesagt, dass du unüberlegt und übereilt gehandelt hast.

Damit hat sich alles andere an Erklärungen, weshalb du den Kaufpreis nicht bezahlen willst erledigt.

Mein gut gemeinter Rat:

Du kommst besser aus der Sache, wenn du dein Handeln verantwortest, anstatt deine Schuld anderen anhängen zu wollen!

Fakten statt Smalltalk!

Warum willst du das Fahrrad jetzt auf einmal nicht mehr?

Ein durchaus nachvollziehbarer Grund wäre z.B. dass die Kosten dir eigentlich eine Nummer zu groß sind und du dir Anschaffung nicht so ohne Weiteres leisten kannst.

Sollte das in etwa zutreffen, solltest du mal über folgende Möglichkeit nachdenken.

Biete dem Verkäufer einfach 50,- EUR an Aufwandsentschädigung an, wenn er einer Rücknahme (Aufhebung des Vertrags) zustimmt.

Das sind gerade mal 10% des Kaufpreises!

Und ich denke die hat der Verkäufer durchaus verdient. Warum sollen andere Nachteile aufgrund deiner Handlungen hinnehmen müssen.

Fazit:

Auf diese Weise kommst du möglicherweise mit einem Blauen Augen aus der Nummer. Die Verluste sind mit 50,- EUR überschaubar und der Verkäufer geht ebenfalls nicht leer aus.

Oder aber du bezahlst das Rad und verkaufst es anschließend selbst weiter.

Alles andere wird sehr wahrscheinlich Folgen zu deinen Ungunsten haben. Du kannst dich darauf verlassen, dass der Verkäufer seine Verkaufsgebühren durch erstattet haben will.

Ein geöffneter Fall wegen eines nicht bezahlten Artikels hat einen internen eBay-Vermerk zur Folge.

Zudem kann der Verkäufer ggf. entgangenen Gewinn geltend machen. Das wäre z.B. dann der Fall, wenn der Verkäufer beim 2. Verkauf einen niedrigeren Kaufpreis erzielt.

Der Differenzbetrag zwischen dem 1. und dem 2. Kaufpreis, wäre dann sein Anspruch auf Schadenersatz.

Fakt ist:

Die Frage ist nicht, ob du das Rad haben willst oder bezahlen musst.

Nein. Du willst das Fahrad nicht wie vereinbart bezahlen und und abnehmen.

Und ja. Du bist vertraglich zur Bezahlung verpflichtet.

Du solltest dir viel mehr um folgenden Sachverhalt Gedanken machen:

Welche Art und Weise hat die wenigsten Nebenwirkungen?

Was machst du wenn dein Plan nicht aufgeht und du nicht wie erhofft Sachmängel geltend machen kannst.

Dann hättest du nichts mehr, was dir evtl. den Hintern retten könnte.

Zu glauben dann die 50,- EUR als Plan-B anbieten zu können, wäre wohl etwas naiv.

Ich jedenfalls wäre nicht mehr bereit mich einvernehmlich zu einigen, mit einem Käufer, der zunächst versucht hat mich über den Tisch zu ziehen.

Mein Tipp:

Solltest du dich für meinen Vorschlag entscheiden, versuche nicht auch noch die 50,- EUR zu drücken.

Der Verkäufer hat Anspruch auf 500,- . Wenn er noch dazu kurz vor Weihnachten auf das 50,- EUR-Angebot eingeht, solltest du dich einfach freuen und zahlen.

Ich habe es mir doch gedacht - du hast als einiges Ziel, auf irgendeine Art und Weise den Preis drücken zu wollen!

Momentan hast du erst einmal Pflichten! Nämlich zu bezahlen!

Solltest du dir in den eBay AGB auch einmal ansehen!

Und das du deine Frage mehrfach stellst, ändern daran überhaupt nichts!

Mein Tipp:

Du schreibst:

Wichtig: Es ist ein Privatkauf per "Sofort-Kaufen". Das heißt, ich kann nicht mehr vom Kauf zurücktreten.

Fakt ist:

Das einzige was hier wichtig ist, ist das du dir ein paar einfache Grundkenntnisse zum Kaufrecht aneignest.

Was du hier von dir gibst hat mit der Realität nichts zu tun!

Vom Kauf kannst du sowieso nicht zurücktreten. Weder zurück - noch vor oder nach recht oder links!

Kümmere dich um die Dinge, die wichtig sind auf eBay, anstatt stetig nach Möglichkeiten zu suchen, anderen zu schaden.

Erledige deine vertraglichen Pflichten bevor du du dich um Gewährleistungsangelegenheiten kümmerst, die haltlos und duch nichts belegbar sind.

Sorry, aber da liegst du falsch. Kurz zur Sache: Ich habe voreilig einen Kauf getätigt den ich nicht Rückgängig machen kann und befürchte, dass der Artikel nicht im beschriebenen Zustand ist.

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@Fragenhaber

Das mag so sein. Doch du wirst mir bestimmt Recht geben, wenn ich sage, dass man aufgrund deiner Formulierung auch etwas anderes interpretieren kann - oder?

Erfahrungsgemäß ist es so. Das man im Laufe der Zeit diesbezüglich auch evtl. ein wenig voreingenommen reagiert, will ich dabei nicht einmal abstreiten.

Für mich ist nicht so richtig nachvollziehbar, wie es zu der Vermutung kam, dass mit dem Rad irgendetwas nicht in Ordnung sein könnte.

Hättest du diesen Eindruck vor dem Kauf gehabt, hättest du deine Entscheidung eventuell noch einmal überdacht - davon gehe ich einfach mal aus.

Und Mängel, die zu einer Minderung geeignet sind, müssten schon gravierend sein.

Die Minderung lässt sich anhand einer allgemeingültigen Formel berechnen.

Je nachdem wie alt das Rad ist, sind betriebsbedingte Gebrauchsspuren keine gerechtfertigten Sachmängel.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, einfach den Verkäufer direkt zu befragen?

So ließen sich deiner Vermutungen als unbegründet oder als bestätigt feststellen.

Solltest du Recht haben, hätte der Verkäufer zudem genug Zeit die Dinge ggf. vor dem Abholtermin zu erledigen.

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Als privatverkäufer kann man die Garantie ausschließen. Das muss aber vor dem Verkauf erwähnt werden z.b. in der Artikelbeschreibung.

Ob der Verkäufer dir einen Defekt am fahrrad repariert oder im Preis mindert weiß ich nicht. Hier den Anspruch einzuklagen halte ich für nicht lohnenswert.

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Thx

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