Ebay: Nicht zahlen bei "mogelpackung"?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ich habe mir mal Deine Frage angeschaut. Da geht es schön durcheinander mit ebay und ebay-Kleinanzeigen.

An Deiner Stelle würde ich erst einmal nicht kaufen, so lange Du Dir über die Unterschiede dieser zwei Firmen / Verkaufsplattformen nicht im Klaren bist.

Auf beiden Verkaufsplattformen werden Kaufveträge gem. BGB geschlossen. Da heraus entstehen in jedem Fall die Ansprüche, die an den Käufer / Verkäufer gestellt werden können.

ebay-Kleinanzeigen ist als Abholmarkt zu betrachten = Barzahlung bei Abholung, entsprechend den Sicherheitshinweisen. Di Anmeldungen dort erfolgen anonym.

ebay erfordert zwar möglichst korrekte Anmeldedaten der Käufer / Verkäufer. Gerade beim von Dir geplanten Handykauf (frühere Fragen) gibt es auch dort eine große Dunkelziffer. Hier ist die Zahlung per Vorkasse üblich, d.h. erst Geld dann Ware.

Ich rate dir vor Ort in einen Laden zu gehen und Dir dort eine gebrauchtes Gerät auszusuchen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das dumme ist, erst das Geld , dann die Ware. Als Käufer hast du mit ÜW die schlechtesten Karten und keine Chance etwas zu erreichen, falls der Verkäufer nicht einsichtig ist. Nur wenn es sich eindeutig um Betrug handelt, kannst du die Polizei einschalten, auch wenn du die Ware nicht erhalten hast oder etwas grundsätzlich damit nicht stimmt (Fälschung oder leere Verpackung oder so). Habe ich schon mit Erfolg so gemacht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Spaßangebote sind rechtlich schwer durchsetzbar, da in der Beschreibung oft ein klarer aber schwer zu findender Hinweis zum tatsächlichen Artikel steht. OVP ist nur der Karton, ohne Inhalt. Für Kartonagensammler und Wiederverkäufer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da wo gehandelt wird - wird auch betrogen!

Das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern!

Wenn man jedoch ein paar Regeln berücksichtigt, kann man aber sicher einigen Ärger vermeiden.

Oft sind es aber auch gar nicht vorsätzlich handelnde Betrüger, sondern Missverständnisse.

Hier mal ein paar Tipps die jeder beherzigen sollte:

Auf eBay kommen rechtsverbindliche Kaufverträge zustande - mit Rechte und Pflichten für Verkäufer und Käufer.

Das wird von vielen Leute zwar ignoriert oder durch Unkenntnis nicht berücksichtigt.

Jeder der bei eBay kaufen und verkaufen möchte, sollte sich zurvor ausführlich mit den Grundsätzen und Richtlinien von eBay beschäftigen. Natürlich auch mit dem vorbildlichen Rechtsportal.

Hier stehen genau die Antworten auf Fragen die in Gute Frage gestellt werden.

Als Käufer immer genau die Artikelbeschreibung lesen. Wenn wenig Zeit ist, lieber die Auktion sausen lassen als etwas zu übersehen.

Beispeil:

Angebot:

Originalverpackung "Smartphone xyz" im neuwertigem Zustand!

Im Anschluss kommt eine Aufzählung aller technischen Daten

Die Käufer sieht die nur das Smartphone auf der Verpackung, überfliegt die Beschreibung weil die Auktion in wenigen Minuten endet.

Der Käufer freut sich über ein vermeindliches Schnäppchen und bietet. Tatsächlich gewinnt er die Auktion und bemerkt erst dann, dass es nur um die Verpackung geht.

Gerichte haben in mehreren Fällen bestätigt, das der Verkauft rechtens und nicht zu bemängeln ist.

Der Verkäufer hat eindeutlich eine Verpackung angeboten. Auf dem Artiklfoto ist auch nur eine Verpackung zu sehen. Kein Smartphone!

Geschickte betrüger weisen sogar darauf hin. Gut getarnt und beiläufig erwähnt.

Wenn du über PayPal bezahlst, ist das Geld nicht sofort weg, wie bei einer Banküberweisung. Gibts Probleme, ist bei PayPal immer der Verkäufer beweispflichtig.

Das gilt für den Nachweis das die Ware verschickt wurde und der Beschreibung entspricht.

Mit dem Beispiel-Angebot würde der Verkäufer vor jedem Gericht Recht bekommen.

Vor der ganzen Daten-Auflistung, die nur ablenken soll, steht z.B. Herstellerangaben aufgedruckt. Eine weitere Beschreibung, was hier verkauft werden soll. Doch man übersieht sowas einfach.

Auch wenn jeder weiß, was mit dieser Masche erreicht werden soll, muss man es dem Verkäufer nachweisen.

Das ist aber nicht einfach, denn das Verkaufen von Verpackungen ist in Deutschland nicht verboten!

Tipps, wenn auch viele die nicht brauchbar sind, gibts auch in den eBay Hilfe-Foren

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kaufe nie was bei ebay und eine Vorabüberweisung mache ich schonmal überhaupt nicht.Für Internetkäufe habe ich auch ein Guthabenkonto.Würde auch niemals meine echte Bankverbindung angeben.Amazon und z.b.Pearl Versand, haben auch prima Produkte und geht auch mit Rechnung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von heurekaforyou
06.12.2015, 06:38

Trotz aller negativen Meldungen sollte man dennoch realistisch sein

Wo gehandelt wird - wird auch betrogen. Keine Frage.

Aber im Vergleich zu den Geschäften die ohne Probleme abgewickelt werden sind Betrugsfälle geschwindend gering.

Niemand käme auf die Idee sich kein Auto oder Fahrrad mehr zu kaufen, weil ihm mal eines gestohlen wurde.

Wer sich im Möbel haus eine Küche nach Maß bestellt, ist auch zur Anzahlung verpflichtet. 20% von 30.000,-€ sind 6.000,-€, die erst mal weg sind, wenn das Geschäft Insolvenz anmeldet.

Beispiel PRAKTIKER

Hunderte Häuslebauer, die Fenster Türen und anders Baummaterial bestellt und angezahlt haben, haben die Ware nicht mal mehr bekommen obwohl sie schon im Lager lag.

Zunächst werden ersteinmal die großen Gläubiger wie Hersteller und Lieferanten bezahlt, und der kleine Rest, wenn überhaupt wird dann durch die ganzen geschädigten Privatkunden geteilt.

Pfusch, Betrug und Verluste gibts also nicht nur bei eBay.

Auch Daten wie Kontonummern, e-Mail-Adressen werden immer zu hoch bewertet.

Diese Informationen findet man auf jedem Geschäftsbrief oder Visitenkarten. Oder einfach im Papierkorb neben dem Kontoauszug-Drucker der Sparkassen.

Aber zum Geld abbuchen reicht die Kontonummer alleine eben nicht aus.

Der Betrüger braucht auch andere Zugangsdaten. Ist dem Kontoinhaber kein fahrlässiges Verhalten nachzuweisen, haftet die Bank für den Schaden.

Man sollte ganz bestimmt sorgsam mit seinen persönlichen Daten umgehen, doch gehört der bargeldlose Zahlungsverkehr nicht nur im Internet bereits zum alltäglichen Leben.

Nur weil ich mir kein Auto kaufe, ist das keine Garantie, dass ich nicht im Straßenverkehr ums Leben komme.

0

Was möchtest Du wissen?