eBay Konto Typ Privat mit TOP Bewertung

2 Antworten

Die Umstellung muss immer von Dir erfolgen, automatisch wird nicht auf gewerblich umgestellt. Aber ab einem gewissen Verkaufsvolumen kann es passieren, dass ebay Dir das nahe legt.

Es ist umgekehrt: Als privater Verkäufer wirst du nicht unter 'Top-Bewertungen' geführt, wenn du in den vergangenen 12 Monaten Transaktionen im Wert von mindestens EUR 1.000,00 durchgeführt hast.

Das Kriterium, ob du gewerblich handelst, hat auch nichts damit zu tun, aus welchem Grund du Dinge anbietest und welchen Erlös du damit erzielst.

Und noch einmal - LED-Birnen kaputt, Verkäufer will nicht umtauschen?

Und es geht in die Verlängerung.

In einer vorigen Frage habe ich folgendes gefragt:

https://www.gutefrage.net/frage/led-birnen-nach-einem-halben-jahr-kaputt---was-tun?

Der Verkäufer weigert sich jetzt, da mittlerweile eine ganze Zeit vergangen ist, nämlich gute sieben Monate. Da ich die Birnen nach den Daten gekauft habe, die mir vorlagen (230 Volt, Fassung E14, etc.) und diese ja auch eine Zeit funktioniert haben, kann man einen Fehlkauf im Sinne von Überspannung, etc. ausschließen.

Zurück zu den sieben Monaten. Dass die Beweislastumkehr nach sechs Monaten in Kraft tritt, ist mir klar, aber um die geht es hier ja nicht. Der Verkäufer ist gesetzlich verpflichtet, zwei Jahre Gewährleistung zu geben. Dies steht ja auch so in den AGB, allerdings weigert er sich, die Birnen zu ersetzen mit dem Hinweis auf Beweislastumkehr.

Hier einmal ein auszug aus dem Schriftverkehr:

V: "Dem Gesetz nach ist zu vermuten, dass Mängel, die innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Kauf auftreten, bereits bei der Übergabe vorhanden waren. Bei Defekten, die erst sechs Monate nach dem Kauf oder später auftreten, geht das Gesetz bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass der Defekt erst während der Verwendung des Artikels verursacht wurde, zum Beispiel durch Verschleiß.

Wir müssen Ihre Bitte um Erstattung oder Ersatzlieferung demnach leider ablehnen und bitten um Verständnis."

K: "(...) Es geht hier aber gar nicht um die Tatsache, dass mehr als sechs Monate vergangen sind, sondern darum, dass die Birnen angeblich 30.000 Stunden halten, was sie nicht tun (alternativ 15.000 Schaltungszyklen - wurden ebenfalls nicht erreicht) - genau das, was Sie in Ihrem Angebot schreiben, halten Sie nicht. Und da würde ich gerne von der Gewährleistung Gebrauch machen, die Sie zu geben haben - sei es für ein Jahr oder zwei, ist unerheblich. Da ich die Ware nur ordnungsgemäß gebraucht habe, nämlich dem vorgesehen Zweck der Beleuchtung, liegt auch keine Verletzung des Gewährleistungsanspruchs vor."

V: "Es tut mir sehr leid, aber bei den angegebenen Werten handelt es sich um Pflichtangaben, die nicht fehlen dürfen, aber eher um Richtwerte seitens des Herstellers." (Anm.: Verkäufer handelt mit den Birnen gewerblich und vertreibt diese unter eigenem Namen.)

V: "Das eine Jahr Gewährleistung betrifft den Bereich B2B. In Ihrem Fall greift die zweijährige Gewährleistung, wo trotz alle dem 6 Monate nach dem Kauf die Beweistlastumkehr in Kraft tritt."

Nun weiß ich nicht, was ich davon noch halten soll, da mir der Verkäufer grundsätzlich immer mit sechs Monaten Beweislastumkehr kommt. Was kann ich jetzt als schlagkräftiges Argument schreiben, ohne gleich mit rechtlichen Schritten zu drohen?

Vielen Dank schon einmal für (hilfreiche!) Antworten!

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Abtretungserklärung DHL - Folgen?

Hallo, habe folgendes Problem: Vor einigen Wochen kaufte ich bei einem Privatverkäufer eine Ware im Wert von knapp 500 Euro, die als versichertes DHL-Paket versendet wurde. Den Verkäufer kannte ich bereits von mehreren früheren Transaktionen bei einem bekannten Online-Auktionshaus. Die besagte Transaktion fand aber nach einer Absprache außerhalb dieser Auktionsplattform statt wie wir es auch schon mehrfach ohne Probleme umgesetzt hatten. Nur diesmal kam die Ware leider nicht an. Laut DHL-Sendungsverfolgung war der Empfänger, also ich, unbekannt, was schon mal komisch ist. Meine Adresse ist seit Jahren gleich, alle anderen Sendungen kommen bzw. kamen an. Anschließend ging das Paket an den Verkäufer zurück. Dort ist es laut diesem nie angekommen, obwohl der DHL-Sendungsstatus das Gegenteil besagt. Habe mehrmals mit dem VK hin- und her gemailt und er blieb immer bei seiner Behauptung. Bei DHL haben wir ebenfalls reklamiert. Nun haben wir beide jeweils eine Abtretungserklärung bekommen. Mein Fragen: Soll ich diese ausfüllen und unterschreiben? Welche Folgen hat diese? Das bedeutet doch, dass ich danach direkt mit dem Verkäufer weiter verhandeln muss und DHL aus dem Schneider ist, oder nicht? Welche Schritte soll ich noch unternehmen? Einen Anwalt kann ich mir leider nicht leisten. Ich will mir momentan nicht vorstellen, dass mich der Verkäufer übers Ohr gehauen hat. Wir hatten in den letzten zig Monaten viele Transaktionen, teilweise auch mit höherem Wert, und alles ging gut. Bitte um hilfreiche Ratschläge! Vielen Dank schon mal!!!!!

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