ebay käufer will kauf nicht zahlen?

13 Antworten

Keine Ahnung was du verkauft hast aber möglicherweise hat der Käufer es später irgendwo billiger erstanden und redet sich jetzt raus.

Wenn es ein Kinderspielzeug oder so ähnlich war dann kann das schon stimmen, denn schließlich muss man zuvor sein Gebot abgeben und
danach wird man ja noch mal gefragt ob man das Gebot bestätigen will

- bis dahin hat man ja noch nichts gekauft.

Aber andererseits kenne ich kein Kind das im Alter von sechs Jahren schon perfekt lesen und schreiben kann um so eien Aktion durchzuführen i. d. R. würde er eher davor zurückschrecken (aus Angst was schlimmes zu tun).

Man muss ja eine Summe eingeben ausgenommen es handelt sich um einen Sofortkauf.

Ebay macht dabei übrigens gar nichts ich hatte mich auch schon oft mit denen rumschlagen müssen und am Ende kam - außer sinnfreien Weisheiten, was man demnächst besser machen könnte um so was zu verhindern - absolut
nichts dabei rum.

Ich würde ihn negativ bewerten - Vorsicht Spassbieter oder so und auch am Ende bei deine Artikeln in der Beschreibung darauf hinweisen das machen andere VK inzwischen auch so.

Ich würde demjenigen schreiben, dass er sich schämen soll, für seine Fehleinkäufe ein Kind vorzuschieben. Das ist eine beliebte Masche, wenn man sichs anders überlegt. Außerdem ist nut der Inhaber verantwortlich für seinen Account.
Eröffne einen Nichtzahlerfall und schließe den nach 4 Tagen, da bekommt der Käufer seine wohlverdiente Verwarnung.

Schau mal hier: http://m.heise.de/ct/hotline/FAQ-Rechtliche-Position-von-Minderjaehrigen-im-Internet-2179474.html da ist genau so ein Fall wie Du ihn hast beschrieben. Vorab, der Kauf ist rechtskräftig. Einen Gerichtsurteil zufolge haftet der Inhaber eines Kontos bei eBay grundsätzlich für dessen Benutzung durch Unberechtigte. Dies gelte auch bei minderjährigen Familienangehörigen!!!

Ein Kauf ist niemals rechtskräftig. Ein Urteil dazu aber vielleicht.

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@kevin1905

Wo hast du denn diese Weisheit her?

Selbstverständlich ein Kaufvertrag rechtskräftig, sobald bei eBay ein Gebot abgegeben oder ein Artikel zum Festpreis gekauft wurde.

§ 433 BGB Pflichten im Kaufvertrag:

Der Käufer verpflichtet sich an den Käufer den Kaufpreis zu zahlen.

Der Verkäufer verpflichtet sich die Ware mangelfrei und in der vereinbahrten Beschaffenheit an den Käufer zu übergeben.

Wie der Kauf zustande gekommen ist, spielt keine Rolle. Wie ja bereits erwähnt, haftet bei eBay der Account-Inhaber.

Eltern haften für ihre Kinder. Aber das es angeblich 4-5 jährige waren die bestellt haben, habe ich schon öfter gehört.

Wenn überhaupt klappt das nur, wenn die eBay Seite geöffnet und länger nicht beobachtet wird. Dann hat man irgendwann einen Treffer.

Ähnliches passiert wenn man das Handy ohne Hülle in der Taschen hat. Irgendwann hat es automatisch eine Nummer gewählt.

Wer seine Kinder aber solange unbeaufsichtigt vor dem PC sitzenlässt, dem Tablet oder was weiß ich, der handelt fahrlässig und muss dafür geradestehen.

Das Problem ist nur, man muss seine Ansprüche aus dem Kaufvertrag zivilrechtlich geltend machen.

Oft lohnt sich das bei kleinen Beträgen nicht. Ein Schaden ist ja eigentlich auch nicht entstanden und dann ist die Sache oft hinfällig.

Doch rechtlich gesehen kannst du auch 10,00 EUR einklagen.

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Ja, da hast Du recht. Ein Urteil ist rechtskräftig, nicht aber ein Kaufvertrag. Trotz der unglücklichen Formulierung ändert das jedoch nichts am richtigen Inhalt meiner Aussage.

Ergänzung:

..."Über den eBay-Marktplatz werden rechtsverbindliche Verträge über die dort angeboten Waren oder Dienstleistungen geschlossen.

Wie der Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer zustande kommt, ist in den § 6 der eBay-AGB festgelegt.

Wer als Verkäufer einen Artikel bei eBay einstellt, gibt ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages über diesen Artikel ab. Wenn Sie ein Gebot für einen Artikel abgeben oder den Artikel über "Sofort-Kaufen" erwerben, erklären Sie damit die Annahme des Angebots.

Kommt es über den eBay-Marktplatz zum Abschluss eines Kaufvertrages, sind Sie nach § 433 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) grundsätzlich verpflichtet, den gekauften Artikel abzunehmen und zu bezahlen.

Dies gilt auch dann, wenn Sie in der Zwischenzeit Ihre Meinung über den Artikel geändert haben oder Ihnen der Preis des Artikels nun doch zu hoch erscheint.

Beim Erwerb eines Artikels von einem gewerblichen Verkäufer haben Sie jedoch in der Regel die Möglichkeit, sich von dem Vertrag durch Ihr Widerrufsrecht wieder zu lösen."... (Quelle: http://pages.ebay.de/rechtsportal/kaeufer_1.html)

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Er meint den Begriff rechtskräftig... Korrekt muss es "rechtsgültig" und nicht "rechtskräftig" heißen.

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