E Zigarette, was bewirken die Einstellungen(Volt,Watt und Temperatur)?

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2 Antworten

Fangen wir mal am Anfang an: ne Dampfe dampft, weil der Akku durch Strom nen Heizdraht so weit erwärmt, das das Liquid verdampfen kann...

Jetzt gibts 3 Arten Akku(träger):

  • mechanische Akkuträger: das ist quasi nur ne Röhre oder ne Box mit nem Feuerknopf, der den Strom fließen lässt. Hier hat man nix zum Regeln und es ist auch keine Elektronik drin, so das da immer der Strom fließt, den der Akku liefern kann... volle Akkus bringen 4,2V, ein leerer unter 3V und zu leer macht den Akku kauputt - daher ist das nur was für "Profis". Durch die abnehmende Akkuspannung hat man hier auch kein konstantes Dampferegbnis - Dampfmenge und -temperatur nehmen auch ab.
  • geregelte Akkus wie bei der Ego One oder dem IJust - hier kann man auch nix einstellen, aber es ist ne Elektronik drin, die konstant eine bestimmte Voltzahl abgibt (meisst 3,7) - das ist das anfängerfreundlichste, weil wo man nox verstellen kann, kann man auch nix falsches einstellen :-)
  • Regelbare Akkuträger: hier ist ne gute Elektronik drin, bei der man selber die Leistung oder auch die Temperatur einstellen kann udn es gibt auchein paar einfachere, bei denen man nur die Volt verstellen kann (meisst über nen Drehring oder durch Klicken auf den Feuerknopf).. Bei den besseren Regelbaren braucht man eigentlich schon ein wenig Grundwissen, damits auch passt...

Dann ist da der Verdampfer - davon gibts auch verschiedene, aber das Prinzip ist bei allen gleich: viel Drahtmasse macht viel Dampf und wenig Drahtmasse macht wenig Dampf. Jetzt wirds kurios: dicker Draht hat wenig Widerstand, dünner Draht viel davon - stell dir 2 Strohhalme vor: einen dünnen und einen dicken - am dicken musst du auch weniger stark dran ziehen um deine Cola ausm Glas zu kriegen :-) Jede spezifische Drahtmasse braucht eine bestimmte Leistung (Watt) um heiß genug zum Verdampfen der Liquids zu werden und gleichzeitig nicht so heiß, das es kokelt. Wenig Drahtmasse braucht wenig Watt, viel Drahtmasse braucht viel Watt und viel Drahtmasse braucht auch viel Liquid... mach dir aber mal nicht zuu sehr nen Kopp, wenn du dir ne Dampfe kaufst, steht auf dem Verdampferkopf auch immer ein Leistungsbereich drauf, den der braucht/verträgt und du musst dich dann nur von weniger nach mehr hochtasten, bis es für dich passt :-)

Volt ist die Spannung, die ein Akku hat und abgeben kann. Ein voll geladener Akku hat um die 4,2 Volt und je leerer ein Akku wird, um so mehr nimmt auch die Spannung ab. In geregelten Akkus wandelt die Elektronik diese unterschiedlichen Volt in konstante 3,7V um. Diese Volt zusammen mit dem Widerstand (Ohm) des Verdampfers ergeben dann die Leistung (Watt) die am Verdampfer anliegt. Die Hersteller von Dampfgeräten haben ihre einfacheren Geräte aber schon so aufeinander abgestimmt, das es meisst passt. Die bessren Regelbaren gehen den "Umweg" über die Wattregelung - hier haste nix mehr mit den Volt zu tun, sondern stellst selbst ein, wieviel Watt am Vetdampferkopf ankommen sollen - nimmst du zu wenig, damfts nicht gescheit, nimmst du zu viel dann kokelts :-) Hast aber einmal den passenden Leistungsbereich gefunden, dann ist es angenehmer, weil du hier noch ein wenig besser einstellen kannst, wie deine Dampfe dampfen soll: mehr/weniger Leistung = mehr/weniger Wärme und mehr/weniger Wärme wirkt sich auch auf den Geschmack aus.

Mal als Beispiel die beliebten 0,5 Ohm-Köpfe: mit nem geregelten Akku wie bei der Ego One hast du immer und grundsätzlich ca. 27 Watt Leistung anliegen. Jetzt kanns sein, das es dir zu viel oder zu wenig ist... verändern kannste aber nichts... hast du einen regelbaren Akku, stellst du einfach mal nur 22 oder auch mal 34 Watt ein. Das ganze TC-Zeugs kommt dann auch noch dazu, aber das hab ich dir in deinr andren Frage schon erklärt...

Kommen wir mal noch zu den Ohm zurück: Ohm ist der Widerstand des Heizdrahtes und dickerer Draht hat weniger davon als dünner. Darum kann man die Ohm auch als Anhaltspunkt dafür nutzen wieviel Dampf ein Verdampfer machen kann und wieviel Liquid und Leistung der braucht. Verlassen kann man sich aber darauf nicht:

  • 0,5 Ohm können aus viel dickem oder wenig dünnem Draht bestehen: bei 0,5er Kanthal-Draht braucht man für 0,5 Ohm ca. 7cm, bei 0,25er Kanthal-Draht braucht man nur 1,7cm - die 7cm machen aber viel mehr Dampf und brauchen mehr Leistung und Liquid als die 1,7cm
  • unterschiedliche Drahtsorten haben unterschiedliche Eigenwiderstände: Kanthal und NiChro, eher viel, Nickel nur ganz wenig. Nehmen wir mal dünnen Draht (0,25er): ca. 10cm Nickel kommen grad mal auf 0,2 Ohm... 10cm Edelstahl auf 1,6 Ohm und bei Kanthal kommst du auf 3 Ohm :-)

desto mehr ohm, also widerstand, desto weniger gut kann der strom fließen. Weniger strom heißt weniger dampf also umgekehrt deiner vermutung.

bei temperatur sorgt die elektronik dafür, dass der coil immer eine maximale temperatur hat und regelt die spannung entsprechend, dass die temperatur nicht überschritten wird.

watt das gleiche wie temperatur nur halt mit der leistung.

bei volt bleibt die spannung immer konstant. nachteil dabei ist, dass wenn sich die temperatur verändert, sich auch der widerstand verändert, außerdem ändert sich auch der widerstand wenn der coil älter wird. bei konstanter spannung, wird das dampfverhalten also immer schlechter.

temperaturgeregelte coils sind, soweit ich weiß, immer niederohm (also viel stromfressende, dafür viel dampf) coils.

naja... nicht alles richtig, aber auch nicht alles falsch :-)

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@sunnymarie32

Wow ... und dann nicht mal sagen was falsch ist, ganz großes Kino. Nur mal eben Dumm labern oder wie?

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