E-Piano bei amazon..?

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4 Antworten

Wenn du richtig KLavierspielen lernen willst, ist immer noch ein richtiges und gutes Klavier die beste Lösung. "Schick" muss es nicht sein, aber gut klingen.

In der Theorie meinen viele, dass ein Umstieg vom E-Piano aufs Klavier einfach geht, weil die Tastaturen ja gleich angeordnet sind. In der Praxis wird dir der Umstieg nicht so leicht gelingen, weil beim Klavier nur "fester draufschlagen" für einen schönen Klang nicht reicht.

Am Besten du gehst in ein paar Musikgeschäfte und probierst verschiedene Instrumente aus. Z.B. geben die E-Pianos auch bei langsamen Drücken ein Ton. Wenn du das am Klavier machst, kommt .... wenig oder nichts. Beachte bei der Klaviertastatur, wie unterschiedlich die Tasten gewichtet sind, von tiefen Tönen, schwer ... bis zu den hohen Tönen ganz leicht. Das bedeutet, du musst beim Üben diesen Unterschied körperlich übernehmen.

Es kommt also beim Klavier nicht nur auf das Treffen der Tasten, sondern besonders auf den gleichmässigen Anschlag aller Finger an. Dazu solltest du mit verschiedenen Fingerübungen den gleichmässigen und technisch gleichwertigen Anschlag aller Finger trainieren. Weil der Anschlag die Lautstärke beim Klavier bestimmt, hört man sofort, wenn die äusseren Finger nicht gleich stark sind, wie die Zeigefinger. Und erst wenn du nach jahrelangem Üben alle 10 Finger unabhängig, gleich stark und bewusst einsetzen kannst, wird ein gefühlvolles Klavierspiel und grosse Ausdruckskraft möglich sein.

Geh in ein paar Musikgeschäfte und lass dir ein paar Instrumente zeigen, und selber probespielen. Bevor du dich entscheidest, immer mehrere testen. Der Klang muss dir ja über längere Zeit gefallen. Ev. findest du auch gute gebrauchte. Achte vor allem auf eine gute lautlose Tastatur, manche machen ein nervendes "Plastikgeräusch".... deshalb die Tasten immer einmal am ausgeschalteten Instrument "klappern" lassen.

Ich kann dir nichts genau empfehlen, nur google mal selber >> E-Piano Tasten klappern<< .. Tasten quietschen ... Da kommen leider enorm viele Infos zu Modellen, die man lassen sollte. Grundsätzlich kann ich dir nur empfehlen, immer ein Instrument selber ausprobieren, bevor man es kauft. Der Klang muss dir wirklich gefallen, damit du richtig Spass am Üben hast. Leider hören z.B. viel mehr mit dem Üben wieder auf, wenn sie "nur" ein elektronische Teil spielen, als die mit richtigen Klavieren.

Ein besseres Beispiel: http://www.kawai.de/youtube_de.htm

LG mary

Mit dem Yamaha P70 bin ich auch noch nach 5 Jahren zufrieden. Gerade jetzt leistet es gute DIenste in meinem Appartment auf Montage und es war auch schon mal mit im Urlaub. Es hat eine vollstaendige Tastatur und einen recht guten Klang. Verarbeitung und Tastatur sind hochwertig und es ist ebend recht transportabel. Das P70 wird mittlerweile nicht mehr hergestellt. Nachfolgemodell war das P85 und jetzt das P95. Die Qualitaet sollte also eher noch besser als schlechter geworden sein. Dennoch ist der individuelle EIndruck entscheidend. Das P95 sollte in jedem gut sortierten Munsikinstrumentenladen ausgestellt sein. Ich wuerde es wenigstens vorher einmal ausprobieren, ehe ich es online bestelle. Andererseits ist das Angebot von Amazon im Set schon ein Schnaeppchen. Das E-Piano ist keine schlechte Wahl fuer den Anfang. Mit zunehmenden Kenntnissen steigen auch die eigenen Ansprueche an ein Klavier. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg :-)

Hi,

ich hab mir beide mal angeschaut. Das P-95 von Yamaha hab ich zufälligerweise auch mal angetestet vor dem Kauf meines ersten Stagepianos (ist schon ein Weilchen her). Es ist kein klassisches Keyboard, es ist einfach ein tragbares E-Piano. Die Lautsprecher sind im Vergleich zum anderen etwas leistungsschwächer, dafür ist es eben tragbar, was nützlich wäre, wenn du mal eine Jam-Session irgendwo starten willst. Die Leute da habens ja alle top bewertet, ich kann dir nur sagen (wenn ich mich noch richtig erinnere), dass ich die Tastatur eher schwergängiger fand im Vergleich zu anderen Pianos, und das mir einige Klänge zu unsauber waren, das kann aber auch an den Lautsprechern liegen. Yamaha ist natürlich eine der führenden Marken, aber in erster Linie bei Keyboards (z.B. die PSR's, das Tyros), in Sachen Klavieren und E-Pianos und vorallem auch bei Stagepianos würde ich sie zwar oben ansetzen, aber die Spitze müssen sie sich teilen mit Marken wie Korg, Kurzweil, Roland oder Kawai (...). Und Yamaha muss bei einem Stagepiano für 500€ ja auch irgendwo gespart haben, ebenso wie Classic Cantabile.

Das Classic kenne ich nicht, wie sich das alles anfühlt, kann ich daher nicht beurteilen. Praktischer wäre es in deinem Fall, weil es 3 Pedale hat, die du nicht extra dazukaufen müsstest (für das P-95 gibts einen extra Ständer auch mit 3 Pedalen) und weil es eine Abdeckhaube aus Holz hat. Ich kann dir nur sagen, dass die Marke an sich sicher kein Meilenstein ist und deshalb vorsichtig wäre. Schöngeredet wird in den Beschreibungen alles, das ist Marktwirtschaft. Und in einer Kritik wird ja auch der Klang etwas bemängelt, aber das ist nunmal so bei 500€-Pianos. Du darfst für dein weiteres Leben nicht vergessen, dass die beiden Modelle keine Repräsentanten der bunten Welt der Digital- & Stagepianos sind, im Vergleich zum brillianten Rhodes oder dem CP1, die in meinen Ohren einem Flügel sehr gut ähneln, sind die beiden chancenlos. Ich sag das, weil viele Leute nach so einem Teil meinen, dass alle E-Pianos so sind, das stimmt nicht. Aber Holztasten oder Halbakkustik mit allem drum und dran ist für 500€ natürlich nicht drin.

Ich würde also eher zum Classic Cantabile tendieren, allerdings sind Blindkäufe immer ein Risiko, das sollte dir bewusst sein. Viel Spaß jedenfalls bei deinem neuen Hobby!

Eine Alternative wären die E-Pianos von Korg, die sind (z.B. das SP-170) vom Klang etwas besser als das von Yamaha.

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Ich habe mich diesbezüglich im Handel bei "Just Music" umgesehen."just Musik" verfügt in Berlin,München und Hamburg über ein Musikfachhandel.(Gibt es aber wohl auch online).Der Fachverkäufer hat mir zum Yamaha NP 95 geraten .Es hat alles ,was man benötigt,ist transportabel und verfügt über einen Anschluss fü r den PC.Kosten 495.00 Euro.

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