E-Mail des KSP-Inkassounternehmens(Paypal). Wie reagieren?

5 Antworten

und zwar habe ich vor etwas längerer Zeit (vor sechs Monaten) eine Sache bei eBay über Paypal gekauft, doch wurde mir der Betrag von 38,20 Euro zurücküberwiesen, da ich zu dem Zeitpunkt kein Geld auf dem Konto hatte, einen Tag später habe ich mein Konto jedoch decken können. Trotzdem wurde mir am Tag danach das Geld zurücküberwiesen. Zur Info: Es wurde insgesamt nur ein Abbuchungsversuch getätigt, eben dieser, welchen ich beschrieben habe.

Bei einer Rücklastschrift bist Du automatisch im Verzug ohne das es einer weiteren Mahnung bedarf. Wenn der Verzug eintritt musst Du Zinsen zahlen und den Schaden, so einer entsteht, ersetzen. In Zukunft in solchen Fällen umgehend den Betrag überweisen.

Okay, habe soeben mit Paypal telefoniert. Anscheinend wurde doch drei mal abgebucht

Die Frage hierbei ist, ob nicht nach dem zweiten fehlgeschlagenem Versuch von einem weiteren Versuch abzusehen ist.

Zur Mahnung:

1.) Sofort die Hautpforderung über 40,54 € auf Dein PayPal-Konto einzahlen, damit dieses ausgeglichen ist. Das sich der Betrag um 2,34 € erhöht hat liegt vermutlich an den Rücklastschriftkosten.

2.) KSP widersprechen.

Lag keine Vollmachtsurkunde im Original bei? Dann...

------------------- schnipp --------------------

Absender

Empfänger

Ort, Datum

Aktenzeichen

PayPal / cringe

Ihre Mahnung vom Datum

Widerspruch gegen Ihre Forderung 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre oben genannte Mahnung habe ich am Datum erhalten. Ich widerspreche der Hauptforderung Ihrer Auftraggeberin und den von Ihnen aufgestellten Verzugs-/Mahnkosten. Ich werde nicht zahlen, da die Forderung unberechtigt ist.

Ich begründe meinen Widerspruch wie folgt: Die Zurückweisung Ihrer Mahnung erfolgt wegen Nichtvorlage einer Vollmachtsurkunde im Original (§ 174 BGB).

Rein vorsorglich mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine widersprochene Forderung nicht an die Schufa oder eine andere Auskunftei gemeldet werden darf (§ 28a BDSG). Eine solche ungerechtfertigte Maßnahme werde ich mit einstweiliger Verfügung sowie ggf. Schadenersatzforderungen (§ 824 BGB) sowie mit Beschwerde an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten beantworten.

Bitte verzichten Sie auf weitere Mahnungen und auf die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides. Einen solchen würde ich vollumfänglich widersprechen. Den in diesem Schreiben geäußerten Forderungswiderspruch halte ich konsequent aufrecht, da die Forderung Ihrer Auftraggeberin unberechtigt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

-------------------- schnapp -------------------

1) "Kaufmännische Mahnkosten EUR 20,00"

Reine Wichs-Phantasie solche Mahngebühren verlangen zu dürfen.

2A) "Anwaltsgebühr

 

EUR 58,50"

Viel zu teuer für eine automatische E-Mail. Kürzen auf 15.- €. 

2B) "Auslagenpauschale EUR 11,70"
Entsprechend kürzen auf 3.- €.

zu 2) wird hier aber nicht durchsetzbar sein

Ok, aber jetzt wurde mir bis morgen die Frist zum abzahlen gesetzt. Aufgrund des Pfingstmontags konnte ich heute leider allerdings nichts bekennen. Kann ich belangt werden, wenn ich morgen den Brief rausschicke? Außerdem hab ich die E-Mail Adresse nicht mehr, mit der die Gastzahlung erfolgt ist.

0
@cringe

A) OK, heißt Du hast das Schreiben/E-Mail oben geschickt an die Kanzlei weil keine Urkunde beilag?

B) Wann wurde Dir diese Frist gesetzt? Fristen verstreichen zu lassen ist als Schuldner nicht immer nicht optimal, also solltest Du morgen tagsüber handeln.

C) Verstehe ich das richtig, dass die Zahlung nicht über Dein PayPal-Konto erfolgt ist sondern von Dir mit einer zweiten E-Mail-Adresse als PayPal-Gastnutzer bewirkt worden ist?

D) Die E-Mail-Adresse und die Umstände wie und wo und wann die Zahlung bewirkt worden ist, muß Dir auf Nachfrage die Rechtsanwaltskanzlei mitteilen (alleine schon aus Nachweisgründen muß dies dort dokumentiert sein). Wie konnte Dich eigentlich in dem Fall die Kanzlei per E-Mail kontaktieren?

E) In diese, Fall solltest Du  falls immer noch nicht geschehen - schnellst möglich zweckgebunden (Rücklastschrift vom Datum + Buchungsnummern) an PayPal überweisen:

  • ursprüngliche Hauptforderung über 38,20 €

F) In dem Fall solltest Du PayPal noch folgendes mitteilen:

Absender

Empfänger (PayPal)

Ort, Datum

Transaktionsnummer

Rücklastschrift vom Datum

Sehr geehrte Damen und Herren,

den Betrag über 38,20 € habe ich am Datum überwiesen. Sollten Ihnen durch die Rücklastschrift Kosten entstanden sein, erstatte ich diese unverzüglich gegen einen Nachweis.

Ich bedaure die Ihnen entstanden Unnanehmlichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

0
@Xipolis

A) nein, habe ich nicht, da ich nicht wusste, auf welchen PayPal-Account ich mich beziehen muss und des weiteren auch nicht unbedingt noch Salz in die Wunde streuen will.

B)Die Frist wurde mir letzte Woche Freitag gesetzt.
    Bzw ab dort habe ich den Brief bekommen, die E-Mail habe ich einen Tag vorher, also am Donnerstag bekommen, in der E-Mail wurde mir ursprünglich bis zum 17.5. die Frist gesetzt. Deshalb bin ich auch etwas überrumpelt, da ich als Schüler nur Bafög kriege und gerade so über die Runden komme bzw die geforderten 130 Euro für mich in der kurzen Zeit zu viel sind.

C)Ja, sie ist über ein Gastkonto erfolgt. PayPal wollte mir auf die Frage mit welchem Gastkonto gezahlt worden ist, auch keine Auskunft geben.

E) Wo sehe ich die Buchungsnummer? Ist es der Verwendungszweck unter den Umsätzen? Was ist mit der Frist? Soll ich mich mit ksp noch einmal auseinandersetzen?

0
@cringe

A)

In Deinem Fall würde ich der Rechtsanwaltskanzlei dies mitteilen, denn die Zurückweisung muß unverzüglich erfolgen. Bedingt durch das Wochenende und den Feiertag wäre eine heutige Antwort immer noch unverzüglich.

Mit der Zurückweisung enfällt der Anspruch auf Anwaltskosten (Es sei denn Dir wurde eine Vollmachtsurkunde im Original vorgelegt).

Die Kanzlei bezieht sich ja auf Dein Nutzerkonto, welches Nachweislich nicht im Minus war. Drucke Dir daher die entsprechenden Kontoauszüge aus.

B)

Eine Frist zur Zahlung, die Dir am Donnerstag gesetzt worden und bei der die Zahlung schon am Dienstag (heute) eingegangen sein soll ist (auch durch den Feiertag) unangemessen kurz. Das weis auch die Kanzlei - letztlich soll Dir das Druck machen.

Du bist von Anfang an volljährig gewesen?

C)

Grundsätzlich blöd, wenn Du diese zweite E-Mail-Adresse vergessen und auch keine Unterlagen mehr darüber hast.

Du könntest noch den Verkäufer fragen, den Du damals mit PayPal gezahlt hast, von welcher E-Mail-Adresse die Zahlung aus erfolgt ist. Vielleicht ist der so nett.

E)

Wo sehe ich die Buchungsnummer? Ist es der Verwendungszweck unter den Umsätzen?

Korrekt - auf Deinen Kontoauszügen unter Verwendungszweck und auch im Schreiben Deiner Bank, welches Du zu den Rücklastschriften erhalten haben solltest.

Was ist mit der Frist?

Das wird dem Sachbearbeiter in der Kanzlei natürlich morgen auffallen, dass keine Zahlung eingegangen ist. Wenn Du antwortest, wird er aber wissen warum und Dir dann die Mahnung noch einmal mit Urkunde schicken. Wenn Du bis dahin schon gezahlt hast, also die Zahlung bei PayPal nachweislich eingegangen ist, bist Du raus (solltest aber weiter mit Mahnungen rechnen).

Soll ich mich mit ksp noch einmal auseinandersetzen?

Ich würde dies wie unter A) geschrieben machen.

Außerdem wie in meinem vorherigen Kommentar unter F) PayPal über die Zahlung der Forderung aus der Rücklastschrift informieren und anbieten die Rücklastschriftkosten zu übernehmen.

Du kannst auch pauschal 3.- € mehr überwiesen und das Schreiben oben anpassen:

den Betrag über 38,20 € sowie pauschal 3,00 € für etwaige Rücklastschriftkosten habe ich am Datum überwiesen.

0

"da ich zu dem Zeitpunkt kein Geld auf dem Konto hatte, einen Tag später habe ich mein Konto jedoch decken können. Trotzdem wurde mir am Tag danach das Geld zurücküberwiesen."

Selbst schuld.

"Zur Info: Es wurde insgesamt nur ein Abbuchungsversuch getätigt, eben dieser, welchen ich beschrieben habe. "

Glaubst du die rennen dir hinterher oder was? Du hättest selbstständig nachüberweisen müssen.

Eine Mahnung ist auch nicht vorhergehend notwendig wenn eine Lastschrift zurückgeht. Darf direkt ans Inkasso übertragen werden. Ja ist alles rechtens

Aber wie kommen denn solche horrenden Kosten zusammen? Nach sechs Monaten finde iche s schon etwas komisch, so eine Nachricht zu kriegen. Außerdem soll die Kanzlei bekannt dafür sein, abzuzocken.
Den Betrag der mir zurücküberwiesen wurde, bin ich bereit, einzuzahlen. Aber keine 4-5-fachen Kosten.

1

Ja ist alles rechtens

Aber nicht die Kosten der Nebenforderung und nicht die Bevollmächtigung.

1

einen Tag später habe ich mein Konto jedoch decken können.

Du meinst Dein Bankkonto? Wurde danach von Paypal nochmals abgebucht?

Prüfe in Deinem Paypal-Konto wie der Kontostand ist. Wenn dort immer noch ein Minus dargestellt wird, überweise umgehend die Summe an Paypal.

KSP wird erst interessant, wenn Du Post vom Gericht bekommst. Kommt höchstwahrscheinlich nicht.

Meine eine Frage hat sich durch Deinen Kommentar erledigt:


Den Betrag der mir zurücküberwiesen wurde, bin ich bereit, einzuzahlen.

Sieh zu, dass Du endlich Dein Paypal-Konto ausgleichst. Was glaubst Du wie lange ein Finanzdienstleister seinem Geld nachlaufen kann, darf, soll?

6
@haikoko

Die Sache ist ja: Auf meinem Paypal-Konto selbst habe ich kein Minus. Habe sogar 56 Cent drauf.

1
@cringe

Könnte es sein, dass Du so spät Dein Paypal-Konto ausgeglichen hast, dass Paypal den Vorgang bereits weitergegeben hat?

Wenn der Betrag auf Paypal nicht mehr offen ist, dann hebe Dir die KSP-Korrespondenz nur auf.

6
@haikoko

Das komische ist, dass ich nie ein Minus auf dem PP Konto hatte. Deshalb wundert mich auch die Aussage, dass mein Konto angeblich ein Negativsaldo aufweist, obwohl es das nicht tut und auch nicht getan hat.

1
@cringe

Soll ich jetzt auf die E-Mail antworten und widersprechen oder erst mal abwarten?

0
@cringe

Nur abwarten. Wenn Du antwortest "drehen sie auf".

7
@cringe

Mache Dir bitte auch einen Screenshot von Deinem Kontostand und ziehe Dir einen Kontoauszug bei PayPal, damit Du ggf. nachweisen kannst, dass Dein Konto ausgeglichen ist/war.

1

paypal anwaltskosten bezahlen?

hallo, und zwar da mein Bankkonto nicht genügend gedeckt war kam ich letzen Monat mit meinem PayPal Konto in ein Minus von 26€. Die ersten 2 Mails hab ich vor mich hergeschoben jedoch hab ich nach erhalten der 3 Mail den Betrag noch am selben tag überwiesen (18.07.2017) Nun zu meinem Problem, Heute (29.07) habe ich einen Brief von der KSP bekommen in der steht, dass sie PayPal vertreten und einen Betrag von 105€ verlangen welcher sich folgendermaßen zusammensetzt: - PayPal 26 - Mahnkosten 9€ - Anwaltsgebühr 59€ - Auslagenpauschale 12€

Der geforderte Betrag ist für mich als Schülerin viel zu hoch und außerdem habe ich die 26€ ja bereits an PayPal überwiesen bevor ich die Mahnung von KSP erhalten habe. Ich wollte hier nachfragen wollte wie ich jetzt am besten vorgehen soll

...zur Frage

Ebay mittgeteilt das ich nicht vor dem 01.11. die Ebay gebühren zahlen kann.?

Hallo, ich habe ebay mitgeteilt vor 7 Tagen das ich die gebühren erst zum 01.11. zahlen kann. Darauf hin sagten diese, was sie keine Ratenzahlung oder aufschub geben können. So das ich heute von KSP Rechtsanwälte eine email bekommen habe das ich es nun an diese mit den ganzen gebühren zahlen soll. Mir kommt das alles so hoch vor und wenn ich sage das ich zum 1.11 das zahle ist es doch unötig noch gebühren durch anwälte drauf zu setzen, oder? Hiermal die aufstellung, finde das schon sehr dreisst...

Negativsaldo eBay Konto: Verkäufergebühren eBay EUR 27,95 Rücklastschriftgebühren ebay EUR 16,00 Zwischensumme EUR 43,95 zzgl. Verzugszinsen seit dem 09.09.2015 i.H.v. 5% Punkten über dem Basiszinssatz EUR 0,25 Kaufmännische Mahnkosten EUR 20,00 Anwaltsgebühr EUR 58,50 Auslagenpauschale EUR 11,70 Gesamtbetrag ________________________________________EUR ________________________________________134,40

was sagt ihr dazu

...zur Frage

Paypal und KSP Inkasso - Zahlungsverzug. berechtigt?

Hallo liebe Community es geht um folgendes:

Ich habe am 4.11.16 bei Ebay mit Paypal einen Artikel gekauft. der Paypal Account gehört meiner Mutter, deswegen habe ich beim Kauf meine Bankdaten angegeben. Nach paar Tagen kam die Lieferung bei mir zuhause an. Jedoch habe ich bemerkt, dass das Geld von meinem Girokonto nicht abgebucht wurde.

Daraufhin habe ich bei Paypal nachgeschaut, ob ein negatives Saldo vorhanden ist, doch das war nicht der Fall. Dies ging einige Tage so weiter bis ich in meinem Briefkasten ein Schreiben von den KSP Anwälten erhielt:

Sehr geehrter Herr XX, Paypal hat uns mitgeteilt, dass aus einer Gastzahlung noch ein Betrag von EUR 33,95€ aussteht und Sie sich mit dem Ausgleich dieses Betrages in Verzug befinden.

Diese geltend gemachte Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen: Betrag Gastzahlung 30,99€ , kaufmännische Mahnkosten 20€, Anwaltsgebühr 51,75€ Auslagenpauschale 10,35€* GESAMTBETRAG 116,05€

Daraufhin war ich besorgt und konnte mir das nicht erklären. Schließlich habe ich dann in dem E-Mail Postfach meiner Mutter folgende Mails gesehen:

(10.11.16)Rücklastschrift: Bankkonto nicht ausreichen gedeckt Guten Tag XXX,

Sie haben am 4.11.16 einen Artikel bei XXX mit Paypal bezahlt. Wir konnten den Betrag nicht von ihrem Bankkonto abbuchen, da ihr Bankkonto nicht gedeckt war. Überweisen Sie bitte so schnell wie möglich an Paypal unter folgende Bankverbindung XXX.

Und diese Mails:

(15.11 & 30.11.16) ERINNERUNG: Ihr Paypal-Konto ist im Minus. Guten Tag XXX, Sie haben am 9.11.16 (Bei einem dieser Mails stand das Datum 9.11.16 und bei dem anderen 24.11.16, was ich komisch fand, weil das Kaufdatum der 4.11.16 war) einen Artikel bei XXX mit Paypal bezahlt. Wir konnten den Betrag nicht von ihrem Bankkonto abbuchen, da ihr Bankkonto nicht gedeckt war. Überweisen Sie bitte so schnell wie möglich an Paypal unter folgende Bankverbindung XXX..

Daraufhin habe ich lediglich die Hauptforderung bezahlt 33,95€. Schließlich bekam ich dann wieder einen Brief von den KSP Anwälten:

Forderungsangelegenheit: PAYPAL

Sehr geehrter Herr XXX,

Da wir bereits vor dem Ausgleich der Hauptforderung mit der Geltendmachung beauftragt waren, schulden Sie unter dem Gesichtspunkt des Zahlungsverzuges unserer Mandantin den bis zur Zahlung entstandene Verzugsschaden, d.h die Kosten unserer Inanspruchnahme, vorgerichtliche Mahnkosten sowie gesetzliche Verzugszinsen. Der Zinssatz beträgt nach §288 Abs. 1 BGB für das Jahr 5,00%-Punkte über dem jeweiligen Basiszinssatz. Wir haben Sie daher aufzufordern, die aktuell noch offen stehende Restforderung gemäß umseitiger Forderungsaufstellung bis zum 10.01.17 zum Ausgleich zu bringen. Summe 82,13€.

Mein Bankkonto war immer ausreichen gedeckt! Ein negatives Saldo bei Paypal war nicht vorhanden! Die Mails hat meine Mutter nicht gesehen, da diese im Spam Ordner landeten!

Wie muss ich jetzt auf das Schreiben reagieren? Bezahlen oder nicht bezahlen? Bitte um Hilfe !

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?