E-Gitarre zwischendurch?

2 Antworten

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Hallo,

ob das eine lohnenswerte Investition ist musst du für dich selber entscheiden. Wenn die Alternative zur 150€-Gitarre gar keine Gitarre ist, dann fände ich die 150€ Gitarre durchaus lohnenswert.

150€ für eine E-Gitarre, die auch noch einen Verstärker benötigt sind nicht wirklich viel. Aber es gibt schon Einsteigersets für das Geld.

Kauf am besten in einem Musikladen ein. Onlineshopping ist bei Instrumenten, grade bei günstigen Gitarren, meistens keine gute Idee.

Falls du Freunde oder Bekannte hast, die sich mit dem Thema auskennen, kann man sich mit deren Hilfe auch auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Gebrauchte Gitarren die von Jugendlichen nach ein paarmal Spielen in die Ecke gestellt wurden gibt es da für wenig Geld.

Warum lieber in Musikladen?

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@Kurtcobain27

Ich gehe davon aus, das dein Fachwissen auf diesem Gebiet noch recht klein ist. Wenn du jetzt bei einem Versandhändler eine Fernostgitarre bestellst und geliefert bekommst merkst du unter Umständen nichteinmal, dass du ein schlechtes Instrument bekommen hast.

Im Musiklanden kannst du genau das Instrument anspielen, dass du auch kaufst. Schließlich gibt es grade bei günstigen Instrumenten eine große Serienstreuung.

Die Beratung finde ich ist auch ein großer Punkt; Natürlich kannst und solltest du dir Wissen anlesen.Aber in einem persönlichen Gespräch mit jemanden der schon jahrzehntelang Gitarre spielt nimmst du grade als Anfänger auch viel mit.

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Bei dem Budget hat man wohl kein Kohle für Fachhandel übrig.

Die Eigenleistung, sich vorher zu erkundigen was für eine Gitarre für einen die geeignete wäre, muss man da dann wohl selber erbringen.

In der Preisklasse ist die Auswahl im Fachhandel ja auch wirklich *sehr* eingeschränkt.

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@werna

Ich, selbst gelernter Musikalienfachhändler, kann nur nocheinmal darauf verweisen in einen Musikladen zu gehen.

Wie soll man ohne ein Instrument in der Hand gehabt zu haben verstehen, wieso die eine oder andere Gitarre besser für einen geeignet wäre? Das Thema lässt sich ohne ein Instrument als Anschauungsobjekt kaum begreifen.

Im Musikladen kommt es übrigens regelmäßig vor, dass man die Beratung für den Versandhandel übernimmt. Das macht einen natürlich nicht unbedingt glücklich. Aber wenn man seine Beratung gut gemacht hat und die Kunden älter werden trifft man sich meistens wieder.

Natürlich ist die Auswahl in der unteren Preisklasse im Fachhandel eher klein - Weil der Musikalienhändler seine Arbeit gemacht hat. Der Händler hat bei der Sortimentsbildung darauf geachtet Instrumente die auch etwas taugen in das Sortiment aufzunehmen.

Was immer vergessen wird; Ein Musikalienhändler kann es sich eigentlich nicht leisten schlechte Instrumente zu verkaufen.

Den Weg in das Musikgeschäft sollte man nicht scheuen. Man muss ja auch nicht gleich etwas kaufen. Aber wer immer nur in Internetforen in seiner kleinen Filterblase lebt, der verpasst unter Umständen recht viel.

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Das hängt ganz davon ab welche Ambitionen du über die Dreimal pro Woche Spielen hinaus hast (oder bekommen könntest). E-Gitarre macht schon verdammt Spaß und man kann da schnell mal mehr wollen.

Allgemein gesagt ist 150€ wirklich das geringste was man ausgeben sollte und wo man grade so noch brauchbare Sachen findet. Und nochmal mindestens 100€ für einen Verstärker sollte/muss man einrechnen.

Ganz zu Anfang kann man den Sound vom Equipment noch nicht so recht einschätzen (bzw. wird das von der Euphorie übertüncht). Nach einigen Monaten aber hat man ein Gehör dafür entwickelt, und dann beginnt man sich evtl. an zu hoher Saitenlage oder dem kratzigen Klang eines 50€ Transistors zu stören. 

Ich sage da lieber gleich ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen (wenn möglich), um das entsprechend nach hinten zu verschieben.  Ich würd sagen mit 200€ Gitarre, 100€ Verstärker und 15€ Gitarrenkabel ist man dabei. Und bei ner 300€ Gitarre hat man was, was für ein paar Jährchen reicht.

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