E - Auto?

5 Antworten

ich habe zwar kein elektroauto, aber ein elektrikerauto. d.h. hinten ist ein regal drin, da sind von wagoklemmen über schrauben und dübel bis hin zu schaltern, steckdosen, lechtmitteln etc. in kisten und so alle möglichen sachen drin, die man so braucht. werkzeug natürlich auch.

lg, anna

Ich fahre einen ID.3 in der Ausstattung Tech (netto 58kwh Batterie). Nach Abzug von Förderung hab ich 31.000€ bezahlt. Aber der Vergleich ist etwas 'schwer' da ich gekauft habe als zb. Noch der verminderte Mehrwertsteuersatz galt. Habe aktuelle 22.000km runter und bin extrem zufrieden.

Die Aktuelle Förderung für Elektroautos mit einem Netto-Listenpreis (aka Basisaustattung) bis zu 40.000€ liegt bei 9.000€. Dabei kommen 6.000 vom Staat und 3.000€ vom Hersteller selbst. Meist geben die Hersteller aber sogar ca 3.500€, durch die Mehrwertsteuer die gespart wurde.

Diese Förderung ist aktuell bis 2025 verlängert. Allerdings gilt "Es ist verfügbar bis der Topf leer ist".

Für Leasingfahrzeuge und Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von über 40.000€ gelten andere Förderungen. Zum Teil ist es stark abweichend.

Bei Fragen bitte nicht zögern.

LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit über einem Jahr und 24.000km rein elektrisch unterwegs

Die Subvention von 7500 EUR wird wohl bis 2025 verlängert werden - zu Zeit endet sie am 31. 12. 2021.

Ich habe noch keins - aber die Wallbox also die Ladestation ist bestellt (subventioniert mit 900 EUR) und wir planen die Anschaffung eines eAutos. Aufgrund unserer familiären Verhältnisse denken wir an den VW ID4 oder den neuen Skoda Enioq - oder wie der heißt - der hat eine ganz gute Reichweite.

Ich würde dich gerne auf etwas hinweisen:

Die Förderung von vollelektrischen Autos bis 40.000€ (netto liste) liegt bei 9.000€. Dabei werden 6.000€ vom Bund getragen und 3.000€ (meist sogar ~3.500) vom Hersteller.

Hybridfahrzeuge und Leasing werden abweichend gefördert.

Die "Verlängerung" ist feste, wobei man sagen muss, daß es weniger von der Dauer, als eher davon abhängig "wenn der Topf leer ist".

LG.

1

Ich fahre einen Diesel. Ein Auto, das ewig zum Betanken braucht, halte ich nur für Besitzer elektrifizierter Garagen für praxistauglich - und das bin ich nicht.

Ja, solamge die Infrastruktur nicht entsprechend ausgebaut ist, muss ich dir Recht geben. Ich selbst fahre auch NOCH einen Diesel aber ich kann eine eigene 11 kW Ladestation an meinem Haus installieren (ist bestellt) und werdemir ein eAuto anschaffen.

Einen Diesel würde ich nicht mehr kaufen. Nicht weil es eine schlechte Technologie ist (ich mag die modernen Diesel) aber weil ich nicht weiß, was sich die eher überschaubar wissenschaftlich informierten Politiker noch für einen Blödsinn einfallen lassen.

1
@shagdalbran

Na ja, die Zeit der großen Dieselhetze ist vorbei. Mittlerweile wird nur noch von "Verbrennern" gesprochen. Von daher denke ich nicht, dass es einen Unterschied machen wird, ob Du Dir heute einen Diesel oder einen Benziner neu anschaffst (von den bereits bestehenden Diesel-Fahreinschränkungen mal abgesehen).

aber ich kann eine eigene 11 kW Ladestation an meinem Haus installieren (ist bestellt) und werdemir ein eAuto anschaffen.

Wenn Du die hast, ergibt es Sinn, ja.

solamge die Infrastruktur nicht entsprechend ausgebaut ist

Das wird sie nie sein, weil es physisch gar nicht möglich ist, an jedem Bordsteinparkplatz eine Lademöglichkeit bereitzustellen. Man wird auch größte Probleme bekommen, so viel Strom zu transportieren, wie nötig wäre, um alle Autos elektrisch zu betanken. Da ist der derzeitige Glasfaser-Ausbau nix dagegen, was Du da an Erdarbeiten machen musst. Vor allem die Masse der riesigen Kabel, die Du überall in der Erde versenken müsstest. Ein dünnels Bündel Glasfaser kann eine Menge Daten bewegen, aber um 100 Autos gleichzeitig elektrisch zu laden, brauchst Du astronomische Kabelquerschnitte. Da kann ich den Kupfer-Engpass schon kommen sehen. Das ist nicht wirklich machbar.

1
@highlandor

Ich denke, du hast da leider Recht. Ein dichteres Netz an Ladestationen wäre ja auch schon mal was. Es gibt ja auch keine Tanksäule an jedem Bordsteinplatz. Eine wirklich sinnvolle Lösung (austauschbare genormte Akkus) wie bei asiatischen Elektrorollern wird bei den Befindlichkeiten der Automobilindustrie hier wohl nicht machbar sein.

0
@shagdalbran

Das hat weniger mit den Befindlichkeiten der Automobilindustrie zu tun und mehr damit, dass es tendenziell weniger Akkus als Autos gibt, die man damit ausstatten möchte. Akkus sind also der Engpass (deswegen sind sie auch so teuer). Unter diesen Umständen ist es nicht wirtschaftlich möglich, ein Vielfaches der Auto-Anzahl als Akkus im Umlauf zu haben. Das aber wäre nötig, damit ein Wechselsystem funktionieren könnte.

Ich denke, dass das der Grund ist, weshalb man die Pläne mit Wechselmechaniken an den Tankstellen wieder eingestampft hat. Vielleicht wird es in dem Bereich aber eine Weiterentwicklung geben. Akku-Fertigungskapazitäten werden ja massiv ausgebaut, und wenn nicht Rohstoffengpässe an seltenen Rohstoffen die Fertigung zu sehr begrenzen, ist es nicht undenkbar, dass in einigen Jahren solch ein System wieder auf den Tisch kommt. Ein - optimalerweise modellübergreifend genormtes - Wechselsystem an der Tankstelle würde das E-Tanken so schnell und einfach machen wie das Tanken herkömmlichen Kraftstoffs. Dann wären E-Autos tatsächlich für jeden praxistauglich.

Nur: Heutige E-Autos wird man auf solch zukünftiges Wechselsystem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht umrüsten können.

1
@highlandor

Das ist ein gutes Argument. Dass eine Umrüstung nicht möglich ist, ist klar. Es geht um Neuentwicklungen. Vielleicht ist der Vergleich mit den eRollern in Taiwan nicht ganz passend. Aber wenn ich da einen eRoller kaufe, dann will ich an einer "Batteriestation" sofort einen vollen Akku bekommen und nur für die Ladung bezahlen. Also kaufe ich keinen Roller, der mir das nicht möglich macht.

Theorie: Die Automarke "Galctic" (Fiktion) bringt ein Auto auf den Markt, das an x Stellen den Akku ausgetauscht bekommt, und mit dem man nach 5 Minuten weiterfahren kann? Tesla macht sowas ähnliches.

Aber gut. Es gibt auch noch andere Technologien, die man nicht vernachlässigen sollte. Aber mittelfristig ist der Verbrenner tot.

0
@shagdalbran

Ich gehe davon aus, dass Roller-Akkus so klein und billig ist, dass es kein Problem ist, davon viele in Reserve zu halten. Ich fahre zwar keinen Roller, rechne aber damit, dass solch Roller-Akku sicherlich so leicht und handlich ist, dass Du ihn rasch händisch wechseln kannst.

Was Deine fiktive Automarke angeht: Solche Wechselsysteme waren bereits in der Entwicklung. Man hat die Entwicklungen aber aufgegeben - wohl wegen der knappen Akkus. Außerdem dürfte ein Akkuwechsel von Hand beim Auto nicht praktikabel sein - auch wenn ich von einem Wechselmodell gehört habe, bei dem der Fahrzeugakku aus vielen kleinen Teil-Akkuzellen bestand, die einzeln tragbar waren. Da dürfte aber kaum eine Hausfrau Lust drauf haben, an der Tanke lauter 5 kg-Einzelakkus durch die Gegend zu schleppen.

Aber wie gesagt - automatische Wechseleinrichtungen waren schon in der Entwicklung. Nach meiner Überzeugung müssten diese vom Boden aus arbeiten. Nur dann wäre ein genormtes Wechselmodell möglich, das die Karosseriegestaltung nicht zu sehr einschränkt. Hätte man genügend Akkus, dann denke ich, dass sowas auch durchaus realistisch wäre. Über einen Roboterarm würde dann plupp raus, plupp rein der Akku gewechselt und fertig, ähnlich wie man es mit Campinggasflaschen macht.

Dass der Verbrenner mittelfristig tot ist, sehe ich noch nicht. Zum einen ist ein vollständiger Verzicht auf heutige Verbrennertechnologie allenfalls langfristig realistisch, zum anderen gibt es ja auch noch Technologien wie Wasserstoff. Das sind auch Verbrennertechnologien, und wenn die Praxisuntauglichkeit vollständiger Elektrifizierung auch dem Letzten klar wird, könnte sich das als der Weg der Zukunft erweisen.

0

1.) ja

2.) Was bringt das? Tesla Model 3 LR - der Preis steht auf der Tesla Seite.

Was möchtest Du wissen?