Rechenschwäche - Dyskalkulietest für Ältere?

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3 Antworten

Da gibts in jeder größeren Stadt Testanbieter. Die, die Legasthenie testen, machen meist auch Dyslalkulie.
Ist auch bei Teenies für die noch Alltag.
Brauchst du evtl ja auch als Bescheinigung für Prüfungen.

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Das hört sich genau nach Dyskalkulie an! Ruf mal bei deiner Volkshochschule oder deiner Stadtverwaltung an und frage nach solchen Angeboten. Ich wünsch dir viel Glück.

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Hi Elena,

die Frage nach der Rechenschwäche wird Dich nicht weiterbringen, denn eine solche Krankheit gibt es nur dem Namen nach (ICD-10). Sie ist eine reine Intelligenzdefinition (künstlich definierte Normabweichung) aber kein begründbares Ursachenverhältnis. Aus Deinen Ausführungen geht allerdings hervor, dass Du immer versucht hast, die Rechenwege und die dazu notwendigen Abläufe zu trainieren und zu merken. Das ist fatal, denn ein solches Training übergeht das notwendige Bedeutungsverständnis der mathematischen Begriffe, ohne das diese Abläufe bloße zusammenhanglose Regelwerke bleiben.

Hast Du Dir schon mal klar gemacht, was eine Menge, eine Zahl, ein Wert, eine Stelle, Zerlegen einer Zahl, Unterschied zwischen zwei Zahlen, Aufteilen einer Zahl, Vervielfachen einer Zahl, Verhältnis eines Ganzen zu seinen Teilen usw. ist? Kennst Du den Unterschied zwischen Zeichen und Bedeutung? Ist Dir die Bündelung und die Entbündelung der Werte im Stellenwertsystem klar?

Der einzige Test, der jedem rechenschwachen Schüler, ob alt oder jung, weiterhelfen kann, ist eine mathematische Lernstandsanalyse (individuelle Untersuchung des mathematischen Denkens). So etwas wird von wenigen Rechenschwächeinstituten oder auch von einzelnen Förderschullehrern gemacht.

http://www.rechenschwaecheinstitut-volxheim.de/extadres.html (Sammlung überregionaler Adressen)

Dabei kommt nicht heraus, ob "Rechenschwäche" vorliegt oder nicht, sondern welche Verständnisprobleme genau der Klient hat. Danach kann man das mathematische Wissen neu aufbauen.

Gruß yacofred

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Kommentar von ElenaGordon
17.12.2015, 17:48

Hallo! 
Danke erstmal für deine ausführliche Antwort :)
Es trifft zu, was du sagst: Ich verstehe die Lösungswege meistens nicht, sondern merke mir was ich zu tun hab. Der Nachteil daran ist, dass ich sogar einfache Sachen, wie schriftlich dividieren immer wieder neu lernen muss, wenn ich das eine längere Zeit nicht gemacht und dadurch vergessen habe. Auch erkenne ich so die Zusammenhänge nicht. 
Bis jetzt hatte ich kein Problem damit, Größen zu unterscheiden, Zahlen zu teilen oder zu multiplizieren. Sobald aber Variablen, Potenzzahlen, Brüche, Klammern und Ähnliches dazu kommen, geht mein Sinn für den Wert der Zahl verloren.
Was genau bringt mir eine Lernstandsanalyse? Kann ich Mathe noch irgendwie lernen oder verstehen? 
LG

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