Dyskalkulie wie, wo, wer, was?

2 Antworten

Dyskalkulie kann man testen. Es gibt Institute und Unternnehmen, die so was anbieten: https://www.los.de/

Einfach mal anrufen.

Niemand braucht das 1x1 bis 30 auswendig. Ich kann das auch nicht.

Ich hab auch Dyskalkulie(ich habs im First try geschrieben XD)

Starke Abneigung gegen Mathematik?

Hallo Zusammen. Schon lange habe ich mir überlegt, ob bei mir in der Primarschule (Die ersten 5 Jahre der Schulzeit) nicht abgecheckt wurde, ob ich Dyskalkulie habe. Oft habe ich es mir gewünscht, damit ich endlich eine Erklärung habe, weshalb ich so schlecht in Mathe bin. In der Primarschule habe ich, laut vielen Websites, bei denen ich geforscht habe, deutliche Anzeichen gezeigt. -Ich habe bei den leichtesten Aufgaben dreifach solange gehabt, wie die anderen. -Ich habe mich vehement gegen die Hausaufgaben gewehrt und es gab jedes Mal ein Riesen Theater, dass mit einem Streit endete. -Meine Noten waren oft schlecht. -Ich habe gelerntes Material sofort wieder vergessen -Ich hatte Trauerkeitsanfälle und jedes mal geweint, wenn ich an die Mathe musste. -Ich musste leichteste Aufgaben mit den Fingern, Hölzchen oder schriftlich lösen

Jetzt, in der Oberstufe, hat sich das ganze doppelt verschlechtert.Meine Noten sind oft zwischen 1 und 2 (CH Noten), wobei ich in den anderen Fächern über dem Durchschnitt bin. Ich bin absolut verzweifelt, nebenbei habe ich auch noch einen Lehrer, mit dem ich mich nicht vertrage. Ich vergesse so schnell das Gelernte, kann mich überhaupt nicht konzentrieren. In den Stunden, werde ich immer extrem müde und mir wird schlecht. Zur Schule gehe ich aber trotzdem noch gerne, ich denke einfach nie an Mathe... Mein Vater hat Mathematik studiert, hat aber aufgegeben, mir noch irgendetwas beizubringen. Wir haben alles Probiert: Nachhilfe, verschiedene Lernmethoden, alles! Ich bin am Ende. Die Mathestunden sind inzwischen reine Voller für mich und ich will wissen, ob ich so blöd bin, oder ob ich vielleicht eine Matheschwäche habe? Vielleicht Dyskalkulie? (Meine Eltern wollten mich nie testen lassen, ich weiss auch nicht warum...)

Danke für eure Antwort!!! Hoffe, die Frage ist nicht zu lange;)

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Dyskalkulie? Oder....einfach nur unfähig? Rechenschwäche / Mathematik

Nun...ich habe viele Jahre was das Rechnen angeht "hinter mich" gebracht. Hatte schon in der 2. Klasse der Grundschule Nachhilfeunterricht und wurde sehr gehänselt.. Das ging bis zur vierten Klasse so weiter (beides). Im Abitur habe ich gerade eine 5- Minus geschafft (also gerade so und auch wohl weil meine Lehrerin ziemlich Mitleid mit mir hatte) und das in Stochastik. Dies hat nicht viel mit Zahlen zu tun. Mathe war das schlechteste. Und ich kann bis heute das Einmal-Eins nicht komplett. Zumindest mache ich das so, dass ich, wenn jemand: 3 x 6 sagt, ich die Zahlen im Kopf versuche zu addieren. Und da es so lange dauert komme ich mir immer sehr blöd vor. Auch wenn ich einkaufen gehe muss ich mich auf den/die Kassierer/in verlassen, da ich einfach nicht so schnell substrahieren kann....von der Menge Geld die ich gegeben habe, keine Ahnung was ich zurückbekomme, ich schaue dann immer hoffnungsvoll auf das Diplay. Und manchmal erwische ich mich dabei, wenn ich etwas zähle, dass ich die Finger benutze....also beim Einkaufen und so weiter. Meine Freundinnen machen bisschen Witze über mich, aber ich habe offen gesagt, dass ich sehr schlecht in Mathe bin. Und sie lächeln halt immer. Aber ich fühle mich "dumm". Ich brauche nur sehr lange, um alles auszurechnen (plus, minus und multiplizieren......dividieren geht im Kopf gar nicht bei mir)...Und ich bin nun fast 30, mache meinen Master und hatte im Bachelor eine 1,4 (Geisteswissenschaft, Lesen und Reden etc. macht mir keine Probleme). Aber dieses alltägliche rumrechnen...ist eine Qual. Ich bin mir nicht sicher...ist es einfach eine Rechenschwäche oder wirklich eine "Dyskalkulie"? Ich wäre über ein paar qualifizierte Antworten sehr erfreut. :-)

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Abitur trotz Dyskalkulie?

Guten Tag!

Ich weiß, dass ähnliche Fragen bereits gestellt wurden, aber ich habe nicht allzu viele Informationen zu diesem Thema gefunden.

Ich bin neunzehn Jahre alt und habe vor drei Jahren den qualifizierenden Mittelschulabschluss an einer bayrischen Schule erreicht. Direkt danach besuchte ich die 10. Klasse um die mittlere Reife zu erhalten, aber wegen einer schwere Angststörung, die erst nach meiner Schulzeit erkannt wurde, musste ich die Schule abbrechen und mich in eine Therapie begeben. Erst lange nach Erreichen meines Abschlusses, wurde bei mir eine schwere Dyskalkulie und ein Aufmerksamkeitsdefizit diagnostiziert, was meine schulische Leistung immer extrem beeinträchtigt hat und der Grund ist, warum ich es "nur" auf die Mittelschule schaffte.

Ein Gutachten hat ergeben, dass ich zu jener Zeit keine Berufsausbildung beginnen konnte, weswegen ich mich darauf konzentrierte, meine Berufsschulpflicht zu erfüllen. Um meine Angststörung zu überwinden, nehme ich seit einigen Monaten an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil, die sich extrem positiv auf meine psychische Gesundheit ausgewirkt hat. Nun möchte ich mich darauf konzentrieren, die mittlere Reife und eventuell das Abitur zu erreichen, aber das gestaltet sich als schwierig.

Ich nehme regelmäßig Nachhilfeunterricht und wurde so mit Bereichen konfrontiert, die mir entweder immer sehr große Probleme bereiteten oder mit denen ich erst gar nicht vertraut war, was natürlich ein großes Hindernis darstellt. Mit anderen Schulfächern habe ich keine großen Probleme, aber Mathematik ist das einzige Fach, das mich stets zur Verzweiflung treibt und mich daran hindert, einen besseren Schulabschluss zu erreichen.

Da ich später sehr gerne studieren möchte, möchte ich mich nicht mit meiner momentanen Schulreife zufrieden geben und verhindern, dass meine Pläne an meiner Dyskalkulie scheitern. Ich erhalte sehr viel Unterstützung von meinen Lehrern und Vorgesetzten, aber selbst sie wissen nicht wirklich, wie sie mir helfen können.

Meine Frage ist nun, ob es hier jemanden gibt, der trotz Dyskalkulie das Abitur erreicht hat, und ob er mir hilfreiche Tipps geben könnte. Momentan ziehe ich eine spezielle Therapie in Betracht, aber ich bin mir nicht ganz sicher, wie effektiv eine Therapie ist. Zudem bezweifle ich, dass meine Krankenkasse die Kosten für eine Therapie übernehmen würde, was eine Therapie unmöglich macht.

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen!

LG, C.

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