Dynamische Erhöhung in der Kapitallebensversicherung im hohen Alter unter Renditegesichtspunkten?

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6 Antworten

Kapitallebensversicherungen waren bei Abschluss bis im Jahr 2004 eine feine Sache. Bei einer Mindestlaufzeit von 12 Jahren waren sie steuerfrei.

Außerdem gab es entsprechend des Vertragsabschlussdatums eine Garantieverzinsung bis zu 4 %.

Allerdings sollte man die Dynamik meist so mit 60 Jahren einstellen, denn auf Grund der kurzen Restlaufzeit war dies nicht mehr sinnvoll.

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Ich gehe davon aus, dass der Vertrag schon länger besteht und nun der VN  60 Jahre alt geworden ist.

Dynamik bedeutet, dass die LV-Summe um einen bestimmten %-Satz erhöht wird, wobei das aktuelle Alter als Berechnungsgrundlage dient. In Ihrem Alter ,also 60, rechnet sich eine Dynamik nicht mehr. Nehmen Sie die Dynamik raus.

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Hallo,

eine konkrete Antwort kann nur gegeben werden, wenn der Vertrag bekannt ist. Die Details sind entscheidend.

Eine dynamische Erhöhung lohnt sich bei einer kurzen Restlaufzeit nicht mehr, da der Effekt minimal ausfällt. In diesem Fall kann die Dynamik abgelehnt werden.

Die Ablaufleistung kann vom Versicherer in beiden Fällen berechnet werden.

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Wurde der Vertrag mit 60 geschlossen oder soll heute im Alter von 60 Jahren geschlossen werden?

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Überhaupt nicht!

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Kommentar von Nadjasoundso
14.11.2015, 12:39

Danke, aber wieso nicht?

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Nachdem alleine schon die Kapitallebensversicherung renditetechnisch mit das Dümmste ist, was man aktuell noch besparen kann, ist natürlich auch jede dynamische Erhöhung absolut unnütz!

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Kommentar von Apolon
14.11.2015, 13:50

@Samy795,

dein Hinweis ist so pauschal völliger Unsinn.

Die meisten Versicherungsunternehmen haben den Abschluss für Kapitallebensversicherungen in 2005 eingestellt.

Alle LV-Verträge davor mit einer Mindestlaufzeit von 12 Jahren sind steuerfrei.

Bei Abschluss von 07/1994 bis 06/2000 gibt es sogar einen Garantiezins von 4 %.

Und weshalb sollte solch ein Vertrag nicht mehr angespart werden ?

Bei allen anderen Neuverträgen, oder Sparkonten bekommt man viel weniger.

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Kommentar von Samy795
14.11.2015, 16:34

1. ist der von Dir angesprochene Garantiezins ein Zins vor Kosten (und damit ohne Kenntnis der Kosten völlig wertlos) und
2. ist der "Garantiezins" alles andere als garantiert. Genau genommen sind Überschussbeteiligungen der größte Betrug überhaupt, weil sie dem Kunden den Glauben vermitteln man hätte bereits Anspruch auf ein bestimmtes Guthaben. Dem ist aber leider nicht so...
Nicht umsonst wird das Konstrukt bereits seit 1983 als "Legaler Betrug"  betitelt (und vom OLG Hamburg nochmal explizit als solches bestätigt).
Die neuen Solvency II Vorgaben setzen dem Ganzen dabei nochmal die Krone auf.
Wer heutzutage immernoch glaubt, man würde mit einer KLV Gewinne realisieren, vertritt damit entweder nur eigene Interessen oder hat schlichtweg keine Ahnung von der Materie. Entsprechende Quellen dazu findet man überall im Netz...

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Kommentar von Samy795
14.11.2015, 16:38

Ach und zum Thema Steuerfreiheit: Die tritt nur bei einer vollständigen Kapitalisierung ein. In den wenigsten Fällen ist das sinnvoll. Die meisten Leute haben eine KLV zur Altersvorsorge abgeschlossen, und wenn man sich das Guthaben verrenten lässt, wird auch hier ganz normal der Ertragsanteil versteuert.
Das Thema "Steuerfreiheit" war doch nicht mehr als ein Umsatzboost für die Makler...

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