Durfte man zur Zeit des Nationalsozialismus bei einem Prozess zu schauen wie heute?

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2 Antworten

Die Prozesse der Nazi Zeit waren natürlich reine Propaganda, willkürlich ungerecht nur eine Farce und eine boshafte Schikane. zb wurden alle Gegner wie die weiße Rose zur Schau fertiggemacht und immer zum Tode verurteilt. Meist waren es halt nur politische Gegner, es gab da glaub kaum Kriminelle wie Bankräuber oder Mörder denn es musste sich jeder gut führen und aus Angst vor den Starfen des Regimes traute sich wenige was zu begehen.

Es gab fast nur politische Prozesse gegen Regimegegner.

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Denke schon, was meinst du nun aber mit Prozess?
Richtige "Gerichtsverhandlungen" , wie heutzutage wurden damals ja gar nicht wirklich mehr durchgeführt. Oft wurd direkt geprügelt oder erschossen.

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Kommentar von treppensteiger
14.11.2015, 20:13

Ganz so schwarz weiß war es nicht. Es gab vor allem vor 1939 durchaus Gerichtsverhandlungen, auch mit dem Ergebnis, z.B. 9 Monate Haft für einen Kommunisten wegen Hetze, mit tatsächlicher späterer Entlassung. Ich hab jetzt leider bloß eine Quelle aus einem Tatsachenroman, da läßt sich rauslesen, dass die Frau eines Zeugen vor dem Gericht wartete. Warum steht da leider nicht, aber sie wäre vermutlich zur Verhandlung hinein gegangen wenn es möglich gewesen wäre.

Auf das "rechtsstaatliche" Verurteilen (klingt hier etwas zynisch) wurde durchaus Wert gelegt, sollte es doch nach außen hin so aussehen, als wäre alles normal und rechtens. Das dabei Beobachter zugelassen waren ist aber weniger wahrscheinlich, wenn man bedenkt wie unrechtmäßig die Urteilsfindungen oft verliefen.

auch Stichpunkt "Freisler" Volksgerichtshof

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