Durfte ein Bürgermeister einen alleine für Vogelfrei erklären?

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3 Antworten

Nein, ein Bürgermeister hatte zu keiner Zeit richterliche Befügnisse, die das ermöglicht hätten. Allerdings, existieren negen den juristischen auch soziale und gesellschaftliche Normen, ein Bürgermeister war (und ist teilweise) in der Position, eine gesellschaftliche Ächtung zu befördern.

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Mittelalter:

Der Richter und die Schöffen verhängten die Mordacht.

als du mit urteil u. recht zu der mordacht erteilt worden bist, also nim ich dein leib u. gut aus dem fride und thu sie in den unfrid und künde dich erlös u. rechtlos und künde dich den vögeln frei in den lüften und den tieren in dem wald und den vischen in dem waßer und solt auf keiner straßen noch in keiner mundtat, die keiser oder künig gefreiet haben, nindert fride noch geleit haben; …“

„Frei soll er sein, wie die Tiere im Wald, die Vögel und die Fische,[2] den vischen im waßer, so daß niemand gegen ihn einen frevel begehen kann, dessen er büßen dürfe“

https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelfreiheit

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Eine Reichsacht nicht, aber eine gesellschaftliche Ächtung konnte er schon betreiben.

Selbst eine Mordacht konnte nur ein Gericht verhängen.

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