Durchlauferhitzer Energieschaden Forderung gegen den Vermieter Durchsetzen?

8 Antworten

Hallo woodchild, nein das stimmt keinesfalls, Deine Zahlen sind utopisch!

Ein deutscher Vierpersonenhaushalt mit Durchlauferhitzer verbraucht statistisch jährlich 5.500 kWh, davon 1.500 kWh für den DHL. (Quelle: Wiki „stromvergleich.com/stromverbrauch“). Da werden also bei einem Tarif von 0,28 €/kWh für Warmwasser jährlich 420 € ausgegeben.

Die Einsparungsmöglichkeiten bei den Wärmeverlusten durch einen elektronisch geregelten DHL gegenüber dem hydraulisch geregelten DHL liegen bei 20% (Wiki, Durchlauferhitzer) und nicht bei den von Dir angegebenen 70%. 20% zusätzlicher Wärmeverlust ergäben in den gegebenen 2 Jahren hochgerechnet 168 € zusätzliche Verbrauchskosten („Energieschaden“). Wenn wir die Kosten für den zweiten DHL mit 300 € ansetzen, beläuft sich der Gesamtschaden auf 468 € und keinesfalls auf 2.370,23 €. Derartige Schadensrechnungen wird Dir kein Anwalt abnehmen, sofern in der Angelegenheit überhaupt ein Anspruch besteht.

Nun kurz zum technischen Hintergrund. Wie hier schon der User grisu2101 andeutete, ergibt sich der Stromverbrauch zwingend aus dem Produkt von Masse des erwärmten Wassers und Temperaturerhöhung (10 kg Wasser um 10°C zu erwärmen kostet rund 0,12 kWh). Sparen kann man also nur an unnötigen Wärmeverlusten bei gegebenem Verbrauch und gegebenen Stromtarifen. Der elektronische DHL hat den Vorteil, dass mittels der „intelligenteren“ Steuerung Aufheizungen reduziert werden, bei denen bei der hydraulischen Steuerung das heiße Wasser nach Durchlauf langer Wasserleitungen wieder herunter temperiert wird durch die Mischung mit kaltem Wasser. Dadurch wird wegen der hohen Wassertemperatur die Wasserleitung unnötig aufgeheizt, und die Wärme im Wasserrohr verteilt sich nachher nutzlos in die Umgebung. Nur darin liegt der Verlust. Das hat nichts mit der Leistung des DHL zu tun, wie Du vermutest:

der Alte verbrauchte 21 KW, der neue bei Gleicher Temperatur 6 KW. das Liegt daran das der alte Verbaute das Wasser kocht und dann Kaltwasser beimischt um auf die Temperatur herunter zu kühlen.

Das hast Du völlig falsch verstanden! Bei höherer Leistung des Warmwassergerätes wird mehr Wasser in kürzerer Zeit aufgeheizt, das berührt weder die Wassertemperatur noch die Stromkosten pro Liter und Temperatursteigerung. Bei geringerer Leistung läuft eben weniger warmes Wasser pro Sekunde oder kälteres Wasser aus dem Zapfhahn. Für ein komfortables Duschbad reichen 6 kW nicht hin. Da kommt heißes Wasser nur noch tröpfchenweise. Das ist natürlich auch eine Art, Kosten zu sparen. Aber das geht mit einem 21-kW-Gerät mindestens genauso gut, da lässt sich der Wasserhahn auch ein kleines bisschen aufdrehen, wenn man nur tröpfchenweise heißes Wasser zapfen will.

Was immer Du da auch gemessen haben willst, das hast Du ohne technisches Verständnis gemessen. Noch Fragen dazu?

Wenn es übrigens - wie behauptet - tatsächlich ein generelles Verbot der hydraulisch gesteuerten DHL geben sollte, dann wäre das ziemlich unsinnig, weil sich deren Wärmeverluste nur an entsprechend langen Warmwasser-leitungen ergeben können. Wo also die Zapfstelle direkt am DHL ist, bringt der elektronisch gesteuerte DHL keinerlei Energiekosten-einsparung, dagegen nur unnötige Anschaffungskosten.

Wenn bei Dir also die Zapfstelle nahe am DHL sein sollte (z.B. bei der Badewanne), dann empfehle ich Dir dringend, den neuen elektronischen DHL wieder auszubauen und gegen den alten hydraulischen DHL einzutauschen. Der hat nämlich nach Deinen Angaben die dreieinhalbfache Leistung (21 kW statt 6 kW). Das bedeutet, dass Du bei Bedarf bei gleicher Wassertemperatur in der gleichen Zeit die 3,3-fache Wassermenge entnehmen kannst. Nach allgemeiner Übereinstimmung liegt die Mindestleistung für ein komfortables Duschbad bei etwa 21 kW. Sparen kann man - wenn man will - natürlich immer am Komfort, d.h. am Wärmeverbrauch, da spielt die Auswahl des Warmwassergerätes keine Rolle. Die Auswahl des Warmwassergerätes spielt in verbrauchs-ökonomischer Hinsicht nur bei langen Warmwasserleitungen eine Rolle, weil diese Leitungen samt Warmwasserfüllung nutzlose Wärme verstrahlen. 

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das ist weder im alleingang, noch von hier aus lösbar.

ein elektronisch geregeltes gerät, selbst wenn es noch so gut arbeitet und optimal eingesetzt wird, führt zu einer energieersparnis von vielleicht 20, im extremfall 30% dafür sind aber weitere maßnahmen wie ein wassersparender duschkopf fällig

und dass wir uns mal klar verstehen: beim Baden macht es keinen unterschied, da hier so wie so die volle leistung des gerätes abverlangt wird.

dass nicht wie abgesprochen ein elektronisches, sondern ein hydrouliches gerät verbaut wurde, läuft wohl auf einen betrug hinaus, sofern der vermieter nicht in rücksprache mit dem installateur gehandelt hat, und du keine zusicherung des vermieters hast, dass ein elektronischer installiert wrid. hast du eine, die aber nur mündlich erfolgt ist, dann gibt es dafür einen fachausdruck, ich meine er lautet pech. du müsstst für eine solche anschuligung schon beweise vorlegen können.

wenn dir also ein schaden von 2700 € entstanden sein will, dann musst du schon mal differenzieren. sagen wir die 700 € für den neuen auf eigenenen wunsch verbauten duchlaufhitzer weg. sind wir bei 2000 € das sind rund 7500 kWh

dem entsprechend müsstet ihr in den sagen wir mal 3 jahren alleine fürs warmwasser rund 22000 kWh duchgeballert haben...

also unterm strich ist eure forderung so nicht haltbar. ihr braucht einen auf verbraucherrecht spezialisierten anwalt und, sofern dieser das empfielt,. einen entsprechenden sachverständigen. sonst wird das mit dem duchsetzen der forderungen nichts.

lg, Anna

Hallo Anna, vielen Dank für Deine Antwort. Korrekt, abzgl. 680 für neuen Durchlauferhitzer. nicht 22000 kw sondern 18800. Angemerkt, sowohl Caritas Energieberater als auch RWE und beauftragtem Elektromeister sind zu dem Schluss gekommen das der Stromverbrauch am Durchlauferhitzer liegen muss. Ich gehe von einem Mangelhaften Gerät aus. Ich habe also mehrfach schriftlich das der Verbrauch vom Durchlauferhitzer kommen muss. Ferner denke ich bei der Rechnungsgeschichte, denn die ist ja nun mal Nachweislich nicht Korrekt, weiß ich wo der eingebaute schon hing und ob der nicht einen Mangel hat?

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Ih befürchte, dabei wird der Anwalt reich, und der Fragensteller arm.... Ich bin davon überzeugt, dass das Ding schief geht, da u.A. das Verständnis von "Energieumwandlung" (Strom in Wärme) scheinbar fehlt.  Zudem von so einem "Energieschaden" zu sprechen, nur weil einem die Art des verbauten Durchlauferhitzers nicht passt, ist schon cool.  Egal welcher Druchlauferhitzer - die Ersparnis KANN gar nicht SO hoch sein,  wie in der Frage  dargestellt.
Da verrennt sich jemand, aber ganz doll.

Der Verbraucherschutz, der Anwalt und der Sachverständige kosten sicherlich mehr, als der Kläger an Rückzahlung erwarten könnte... selbst wenn das überhaupt berechtigt wäre.

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Meine Meinung:

Behauptungen, nicht belegbar, denn woher soll erhöhter Wasserverbrauch kommen ???  Wo soll denn das Wasser hingegangen sein ? Zudem stellst Du auch noch einen eventuellen Betrug in den Raum..... macht man gar nicht.

Und mal ganz im Ernst:
Wenn Du Wasser erwärmen willst, dann brauchst Du pro Kubikmeter Wasser, pro Grad der Beheizung eine gewisse Menge Strom während einer gewissen Zeit. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Hydraulischen, oder um einen Elektronischen Durchlauferhitzer handelt, letzterer regelt nämlich nur die Temperatur genauer. Der Verbrauch (kW/h) bleibt letztendlich ziemlich gleich.
Durchlauferhitzer haben kaum Verluste beim Strom und einen Wirkungsgrad bis zu 99 % !!!

Hier wird der Unterschied erklärt:
https://www.aeg-haustechnik.de/de/home/service/haeufige-fragen/was-ist-der-unterschied-zwischen-hydraulischen-und-elektronischen-durchlauferhitzer.html

Du solltest Dich generell mal über Durchlauferhitzer schlau machen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Durchlauferhitzer

Wo bitte steht geschrieben, dass Hydraulische Durchlauferhitzer verboten sind ?

Sorry, aber  was du da niedergeschrieben hast, das halte ich (Ich bin Laie, verstehe aber eine Menge von Strom und Energie, und ich habe ein gesundes Rechtsempfinden) für unmöglich vor Gericht durchsetzbar, da kannst Du noch so viele Gesetze zitieren.... damit imponierst Du leider niemanden.

Ist nicht böse gemeint, aber Du wolltest Meinungen hören.


Nun, ich seh das so: Die Energieverordnung schreibt als Einbaustandart einen Elektrischen Durchlauferhitzer vor, wenn ein Hydraulischer verbaut wird haftet der Vermieter bei Energieschäden. (Schadenersatz, Nebenpflicht aus Mietvertrag, Schutz des Rechtes und der Güter der Mieter) Was ich geschrieben habe sind Fakten. Stelbel Eltron bestätigt das Geschriebene. Stiebel Eltron hat die Produktion des Modells welches bei mir verbaut ist aufgrund des neuen Gesetzes eingestellt. Und zum Verbrauch, der Alte verbrauchte 21 KW, der neue bei Gleicher Temperatur 6 KW. das Liegt daran das der alte Verbaute das Wasser kocht und dann Kaltwasser beimischt um auf die Temperatur herunter zu kühlen.

Du schreibst ich stelle Betrug in den Raum, was denkst du denn? Vermieter Konfrontiert, der kommt damit das alles Ordnungsgemäß sei, ein Elektrischer Zugelassener sei verbaut, dann stellt man Fest Installateurrechnung über elektrischen der Energieverordnung entsprechend mit Seriennummer 123 und verbaut ist Tatsächlich ein Hydraulischer mit ganz anderer Seriennummer

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@woodchild

Angemerkt, Stiebel Eltron bestätigt meine Meinung und ebenso die Aussagen über den
Durchlauferhitzer. Aber ich weiß nicht wie angehen

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@woodchild

Hey, nochmal: Wenn Du so oder so viel Wasser Warm haben möchtest, dann kann der eine das mit 6 KW oder der andere mit beispielsweise 24 KW.  Der mit 6 KW braucht dann halt 4 Mal so lange, oder andersherum: Der mit 24 KW kann es 4 Mal so schnell !!

Die dabei verbrauchte Energiemenge (Strom) ist völlig gleich !

Also vergiss diesen "Energieschaden" !!  Das ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn. 
Wenn ich das alles so lese, verrennst Du Dich da in etwas, was Du selber kaum verstehst....
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Stiebel Eltron so eine Aussage stützt.

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@woodchild

Die Energieverordnung schreibt als Einbaustandart einen Elektrischen Durchlauferhitzer vor,

Könnte es auch sein, dass du die Energieeinsparverordnung meinst?

Außerdem hat ein Mieter kein Mitspracherecht, welche Geräte der Vermieter in seinem Gebäude einbaut. Er kann zwar Wünsche äußern, mehr aber auch nicht.

Auf welche Rechtsquelle beziehst du dich, bezüglich des verbotenen hydraulischen Durchlauferhitzers?

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  2. Muss sich der Mieter an den Kosten eines neuen Durchlauferhitzers oder einer Reparatur beteiligen?

  3. In unserem Vertrag steht folgendes: "Erforderliche Kleinreperaturen an Teilen der Mieträumedie im ständigen gebrauch bzw. Zugriff des Mieters unterliegen sind dem vermieter anzuzeigen und vom Ihn zu beheben.Der Mieter hat die Kosten für die Kleinreperaturen zuerstatten, sofern diese pro einzelfall 65 € zuzüglich Mehrwertsteuer nicht übersteigen.Die Jährliche Gesamtbelastung hierfür darf pro mietjahr eine Montasmiete (Grundmiete) nicht übersteigen.Einzurechnen in diese Gesamtbelastung sind die vom Mieter zu tragenden Kosten für eine Heizungswartung gem§5 abs. 2.

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mfg,

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