Durch welche Form der Züchtung werden kernlose Früchte ermöglicht und welche Auswirkung hat dies?

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4 Antworten

"Um kernloses Obst zu bekommen, muss der Samen, also das Saatgut, nicht zwingend behandelt oder beeinflusst werden. Bestes Beispiel dafür sind die Trauben der Rebe "Sultana", die heute unter dem Markennamen "Thompson Seedless" verkauft werden. Diese ist eine kernlose Traubensorte, die vermutlich schon vor Jahrtausenden entstanden ist. Der Mensch kultiviert sie seitdem durch "Pfropfen". Dafür wird ein Trieb der kernlosen Sultana abgenommen und auf einen anderen Weinstock, "eine Unterlage", aufgepfropft."

Das und noch andere Möglichkeiten (z.B. wie die  das mit den Melonen hinbekommen haben) findest du hier:

Quelle: http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/leonardo/kernlosefruechte100.html

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Das Fruchtwachstum gehört zu den Vorgängen, die von pflanzeneigenen Hormonen - Phytohormonen, Signalgeber - gesteuert werden.

Es gibt Phytohormone, die man künstlich herstellen kann und mit deren Hilfe man das Fruchtwachstum einleiten kann, ohne daß eine Befruchtung stattgefunden hat. Ohne die Befruchtung entfällt die Samenbildung.

An der manipulierten Pflanze selbst wird dadurch sonst nichts verändert, und die einzige Auswirkung wäre, daß sich die Pflanze generativ nicht mehr vermehren kann. Aber Pflanzen mit kernlosen Früchten werden ja auch zum Verzehr gezüchtet und nicht zur Vermehrung.       

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Man sucht sich die Früchte aus die weniger Kerne enthalten und züchtet mit denen weiter. Dann nimmt man wieder die mit wenigen Kernen usw. usw. Irgendwann hat man dann kernlose Früchte.

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Spontane Mutation und Klonen bei Trauben etwa. Einige Arten müssen dann noch hormonell behandelt werden. 

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