Durch welche Bedingungen in der Umwelt (bzw. generell) entwickelt sich ein humanoides Landlebewesen wie der Mensch (und dessen Vorgänger) über die Zeit und ...?

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9 Antworten

1. Durch natürliche Selektion. Genetische Anlagen für große oder kleine Körperhöhen können sich stärker verbreiten, wenn sie Vorteile für das Überleben und die Fortpflanzung ihres Trägers bringen. Die Körpergröße kann z.B. entscheidend sein, wenn es Lebensmittelknappheit oder körperliche Auseinandersetzungen gibt. In den meisten Armeen gibt es außerdem eine Mindestgröße, weshalb die sehr kleinen Männer nicht in den Krieg ziehen und nicht getötet werden, im Gegensatz zu ihren sehr großen, großen und mittelgroßen Kollegen, wodurch sie und ihre ebenfalls tendenziell eher kleinen Kindern einen größeren Anteil der Bevölkerung nach einem Krieg als vor einem Krieg ausmachen.

2. Durch Gendrift. Wenn eine Gruppe von Menschen ein neues Gebiet oder eine neue Insel besiedelt, und bei ihnen sind zufällig 1,5 m große Leute, oder 1,9 m  große Leute überrepräsentiert sind, hat das natürlich Einfluss auf die zukünftige Durchschnittsgröße der Bevölkerung dieses Gebiets.

3. Durch Modifikation. Die Gene geben nur einen Höchstbetrag der Körpergröße vor, der nicht automatisch erreicht wird. Mangelernährung oder Krankheit im Kindes- und Jugendalter schränkt das Wachstum ein. Deswegen hat die Körpergröße der Menschen in Europa von der Antike bis zur Moderne im Gleichschritt mit Nahrungsmittelversorgung und medizinischen Fortschritten beständig zugenommen.

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In Zeiten schlechter Lebensbedingungen und knappen Nahrungsangebotes sinkt die durchschnittliche Körpergröße einer Population. Kleine Leute haben in solchen Zeiten Vorteile. Die spätere Körpergröße eines Neugeborenen ist nicht festgelegt. Durch äußere Einflüsse (Nahrung, Wärme etc.) wird das Potential an Körpergröße zugunsten besserer Überlebensbedingungen nicht ausgenutzt.

Da wir heute aber ein nahezu unbegrenztes Nahrungsangebot und bequeme Wohnungen mit Heizung oder Klimaanlage haben, erreichen praktisch alle eine maximale Größe, die genetisch vorgegeben ist.

Langfristig können sich auch diese Grenzen in weitem Rahmen verschieben. über Zeiträume von 5 - 10 tausend Jahren kann sich durch natürliche Auslese die Körpergröße einer Population ändern. Sowohl zu größeren Individuen hin als auch zu kleineren. Je nach dem welche Konditionen herrschen

 
Das konnten wohl auch schon die Dinos, es gab ja nicht nur große, die hatten den Vorteil praktisch unangreifbar zu sein. Für einen Jäger wäre diese Größe unpraktisch gewesen. Der hätte täglich Riesenmengen Fleisch gebraucht, um seinen Energiebedarf zu decken. Daher sind heutige Echsen und Vögel in der Regel ziemlich klein. Große Tiere sind auf dem Rückzug, außer in der Landwirtschaft.

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Da kann man halt nur Beispiele nennen. Dicht bewachsene Urwälder begünstigen eher kleineren Körperwuchs damit man gut durchs Dickicht kommt.

In nördlichen Regionen zahlt sich mehr Körpermasse eher aus, da man somit das Verhältnis zwischen Körperoberfläche und Volumen verkleinert, ähnlich wie bei der Bergmann'schen Regel.

Zudem haben früher die Menschen in vielen Regionen der Erde ihr genetisch maximale Größe sowieso selten erreicht, da die Nahrungszufuhr (und vor allem Proteinzufuhr) meistens begrenzt war.

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Als Dinosaurier ausgestorben sind, waren Säugetiere noch Mausgroß.

Erst danach konnten sie sich entwickeln. Die Tiere passen sich nach und nach der Umgebung an. Das erfolgreichere überlebt und gibt sein Erbgut weiter. (Darvin).

Die Kontinente.. früher mal alle zusammen.. Teilen sich. Danach gibt es auf jedem Kontinent eine eigene Entwicklung.

Die Ureinwohner in Australien sind klein geblieben.. wieso auch immer.. Die Größe hat wohl gelangt.

Wieso wir Europäer so groß sind.. Frag mich nicht. Aber ich weiß, dass mein 16 Jahre jüngerer Bruder einen Kopf größer als ich ist. (selber Vater, selbe Mutter)

Das hat dann wohl etwas mit besseren Umweltbedingungen zu tun ... Ernährung...

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Siehe "Das kooperative Gen", Joachim Bauer.

Sogenannte Tranpositionselemente in der DNA unseren Zellen und denen anderer Lebewesen enthalten das notwendige Potential zur "Anpassung" an veränderte Umweltbedingungen, ausgelöst durch sogenannte Umweltstressoren.

Umweltstressoren können Nahrung und Lebensbedingungen, aber auch Koma- und andere Umfeldveränderungen sein. Mehr Erkenntnisse über Auslöser solcher Veränderungen, insbesondere derer, die vererbt werden, dürfte die Biologie in den nächsten Jahrzehnten herausfinden.

Die Annahme, diese Art der Evolution entspreche dem Grundgedanken Darwins, das auf diesem Weg neue ARTEN entstehen, geht m. E. jedoch zu weit.

cheerio

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Größe und Gewicht einer Spezies korreliert vor allem mit dem Nahrungsangebot.

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Das ganze Fettgedruckte hättest du dir ruhig schenken können.

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Sagen wir mal eine Frau bringt ein Kind mit einem Fuß mehr auf die Welt wenn der mit den drei Füßen besser überleben kann als Menschen mit nur zwei wird der jenige mit drei Füßen sich besser fortpflanzen und mit der Zeit werden die Leute mit nur zwei Füßen aussterben.

lese dir mal etwas über die Evolutionstheorie von Charles Darwin durch ist da ist es besser erklärt.

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Selektionsdruck.

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