durch private krankenversicherung mehr netto?

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Wenn der PKV Beitrag geringer ist als der GKV Beitrag, bleibt dir mehr Geld übrig. Ist doch logisch, oder nicht? Zumal beim PKV Versicherten der AG die Beiträge nicht direkt abführt. 

Wobei du das Gesparte dann in eine zusätzliche Altersvorsorge investieren musst, um die PKV Beiträge im Alter weiter zahlen zu können. PKV ist KEIN Geldsparmodell. 

Hallo, fresh1111,

ja, das ist tatsächlich möglich!

In der PKV richtet sich die Höhe des Beitrages nach dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und dem gewählten Versicherungsschutz.

Anders in der GKV: Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung errechnet sich prozentual nach dem monatlichen Bruttoeinkommen. Der Höchstbeitrag für freiwillig versicherte Mitglieder liegt bei 635,10 EUR.

Es ist möglich, dass der Beitrag deiner PKV günstiger ist. Somit hast du weniger Abzüge im Monat und erzielst damit ein höheres Nettoeinkommen.

Vergiss nicht: Als Angestellter teilst du dir den Krankenversicherungsbeitrag mit deinem Arbeitgeber.

Ich hoffe, das ist nachvollziehbar :-)

Liebe Grüße

Catherine vom Barmenia-Team

Jung und pumperlgesund und dann mit einem knappen Vertrag (zB Ausschluss von Leistungen wie Psychotherapie (Ausschluss ist in der GKV nicht möglich, da solidarisch für alle gleich) sowie hohem Selbstbehalt), sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) bei Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze deutlich niedriger, als bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Wenn du dann älter und kränker wirst und dann den Selbstbehalt ausschöpfst usw., relativiert sich das dann wieder. Im Altern kippt die Relation dann wieder (da als Rentner eher geringes Einkommen). Der Beitrag zur PKV (v.a. inkl. Selbstbehalt) ist dann meist deutlich höher, als der der GKV.

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