Durch Parkinson Erkrankung in Hartz IV abgerutscht

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7 Antworten

Hallo Delfin, ich bin 46, habe seit 10 Jahren Parkinson und bin voll erwerbsunfähig geschrieben. Ich bin damals in den SovD (Soziialverband Deutschland) eingetreten, die haben sich um alles gekümmert. Ich habe über den SovD (jede Stadt hat eine Anlaufstelle) meinen Behindertenausweis erhalten, die Steuervergünstigung für die KFZ-Steuer usw. Die haben Akteneinsicht, nehmen Kontakt mit den Ärzten auf und im Zweifelsfsall wirst Du juristisch vertreten. Außerdem macht es Sinn, eine Selbsthilfgruppe aufzusuchen. Da kriegst du viele nützliche Infos. Ich weiß ja nicht wie alt du bist und wo du wohnst, aber es gibt viele U40-Gruppen (jüngere Betroffene). Kleiner Mutmacher: ich komme ganz gut zurecht. Ich wünsche Dir alles Gute. Liebe Grüße ,lalue

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  1. Parkinson kann mit Hilfe von Dopamin-Präparaten eingestellt werden, sodass die Arbeitsfähigkeit noch lange ausreichend erhalten bleibt.

  2. Wenn man nicht mehr arbeiten kann, kann man EU-Rente beantragen. Wohngeld dazu und mit etwas Glück braucht man keine Grundsicherung vom Amt dazu! Außerdem sollte man GdB beim Versorgungsamt beantragen (Behinderung).

  3. WENN das Amt schriftlich (!) zum Umzug auffordert, muss es auch sämtliche damit verbundenen Kosten zahlen. Liegt die Mietersparnis (Differenz Jetztmiete und Höchstsatz der Arge), auf ein jahr hochgerechnet, unter den voraussichtlichen umzugskosten, kann man dem Umzugsbegehren schriftlich wegen Unwirtschaftlichkeit widersprechen und bekommt in 99,9% der Fälle recht. Man bekommt allerdings dann nur noch den Höchstsatz der KdU und muss die Differenz vom regelsatz selber zahlen.

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Kommentar von Delfin1960
20.03.2012, 10:00

Vielen Dank für Deine Antwort. Werde mich mal schlauer machen.

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So bitter es ist: Wenn Du wegen Parkinson nicht mehr arbeitsfähig bist, ist kaum anzunehmen, dass Du in Zukunft wieder arbeiten kannst. Dann ist nicht mehr das Jobcenter sondern das Sozialamt zuständig. Dort gelten andere Regelungen bei nicht angemessenem Wohnraum.

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Kommentar von Delfin1960
20.03.2012, 09:59

Vielen lieben Dank für Deine Antwort

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Das kommt natürlich auf die Wohnungsgröße und die Kosten an.

Aberwieso Hartz IV? Du hättest doch erst einmal einen Erwerbsminderungsrentenantrag stellen sollen.

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Kommentar von Delfin1960
20.03.2012, 10:00

Danke für Deinen Tip

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Da mußt du dich beim Amt erkundigen - und zwar so bald wie möglich. Da du ja wohl arbeitsunfähig bist, hast du vielleicht mehr Rechte - ich wünsche es dir.

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Kommentar von Delfin1960
19.03.2012, 02:59

Danke für Deine Antwort!

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Ja klar - da gibt es keinen unterschied - hast du vielleicht eine berifsunfaehigkeitsversicherung? Falls nicht siehts schlecht für Dich aus. Die staatliche Erwerbsunfaehigkeitsrente ist sehr gering

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Kommentar von Delfin1960
19.03.2012, 02:59

Nein leider habe ich keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer konnte denn sowas vorher ahnen. Danke für Deine schnelle Antwort!

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Ich glaub alle sind gleich und werden gleich behandelt. Aber du kannst ja auf "Ausnahme" klagen.

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