Durch Parkinson Erkrankung in Hartz IV abgerutscht

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Hallo Delfin, ich bin 46, habe seit 10 Jahren Parkinson und bin voll erwerbsunfähig geschrieben. Ich bin damals in den SovD (Soziialverband Deutschland) eingetreten, die haben sich um alles gekümmert. Ich habe über den SovD (jede Stadt hat eine Anlaufstelle) meinen Behindertenausweis erhalten, die Steuervergünstigung für die KFZ-Steuer usw. Die haben Akteneinsicht, nehmen Kontakt mit den Ärzten auf und im Zweifelsfsall wirst Du juristisch vertreten. Außerdem macht es Sinn, eine Selbsthilfgruppe aufzusuchen. Da kriegst du viele nützliche Infos. Ich weiß ja nicht wie alt du bist und wo du wohnst, aber es gibt viele U40-Gruppen (jüngere Betroffene). Kleiner Mutmacher: ich komme ganz gut zurecht. Ich wünsche Dir alles Gute. Liebe Grüße ,lalue

  1. Parkinson kann mit Hilfe von Dopamin-Präparaten eingestellt werden, sodass die Arbeitsfähigkeit noch lange ausreichend erhalten bleibt.

  2. Wenn man nicht mehr arbeiten kann, kann man EU-Rente beantragen. Wohngeld dazu und mit etwas Glück braucht man keine Grundsicherung vom Amt dazu! Außerdem sollte man GdB beim Versorgungsamt beantragen (Behinderung).

  3. WENN das Amt schriftlich (!) zum Umzug auffordert, muss es auch sämtliche damit verbundenen Kosten zahlen. Liegt die Mietersparnis (Differenz Jetztmiete und Höchstsatz der Arge), auf ein jahr hochgerechnet, unter den voraussichtlichen umzugskosten, kann man dem Umzugsbegehren schriftlich wegen Unwirtschaftlichkeit widersprechen und bekommt in 99,9% der Fälle recht. Man bekommt allerdings dann nur noch den Höchstsatz der KdU und muss die Differenz vom regelsatz selber zahlen.

Vielen Dank für Deine Antwort. Werde mich mal schlauer machen.

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Das kommt natürlich auf die Wohnungsgröße und die Kosten an.

Aberwieso Hartz IV? Du hättest doch erst einmal einen Erwerbsminderungsrentenantrag stellen sollen.

Danke für Deinen Tip

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