Durch mehr Östrogene bessere Stimmung?

2 Antworten

Östrogen wirkt im Allgemeinen aktivierend.

Die hemmenden, müde machenden und auch angstlösenden

Botenstoffe

wie die

Gamma-Amino-Buttersäure (GABA)

werden durch

Östrogen

vermindert, während aktivierende

Botenstoffe

wie

Serotonin

,

Dopamin

, Noradrenalin und Glutaminsäure eher verstärkt arbeiten.

Serotonin wird auch als „Glücksbotenstoff“ bezeichnet. Eine zu geringe Menge an Serotonin im Gehirn kann zu Depressionen und Angsterkrankungen führen, während eine Anhebung von Serotonin durch Antidepressiva angstlösend und stimmungsaufhellend wirkt.

Hohe *Dopamin*spiegel wirken euphorisierend, können aber auch zu Denkstörungen und Halluzinationen, also Symptomen wie bei Schizophrenie führen.

Noradrenalin wirkt antreibend und hebt die körperliche Aktivität und die Stimmung.

Glutaminsäure schließlich ist der vorherrschende Botenstoff des Gehirns, mit einer zentralen Rolle für das Denken. Unser Abstraktionsvermögen, Sprache oder Lernen sind davon abhängig. Glutaminsäure ist der Gegenspieler zu GABA, sie aktiviert das Gehirn und regt das Denken an, verbessert Konzentration und Gedächtnis.

Vereinfachend gesagt, wirkt Östrogen durch die Beeinflussung dieser Prozesse im Allgemeinen euphorisierend, lustfördernd, aktivierend. Die Lust an Sex steigt, und da sich die Östrogenmenge mit dem Zyklus verändert, ist sie besonders groß, wenn die Östrogenspiegel hoch sind, d.h. Mitte bis Ende der ersten Zyklusphase (der „follikulären“ Phase) bis zum Eisprung.

http://www.sexmedpedia.com/artikel/auswirkungen-von-sexualhormonen-auf-die-psyche

Oke Danke

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Meinst du wir wissen das besser als deine Ärztin? Sie wird dich schon nicht angelogen haben :)

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