Durch ein Praktikum raus aus Hartz4?

4 Antworten

Ob das Praktikum nun bezahlt würde oder nicht ist erst einmal nebensächlich, du musst das ganze so oder so vorher mit dem Jobcenter absprechen und bewilligen lassen und selbst wenn es bewilligt würde oder sogar ein Praktikum in deiner Maßnahme vorgesehen ist, würde die Bezahlung deinen Lebensunterhalt sicher nicht decken, um dann aus dem Bezug zu fallen.

Wenn es über die Maßnahme läuft (mit freiwilligen integrierten Berufspraktika wie damals bei mir), muss es nicht vom JC bewilligt werden war bei mir auch so. Man ist dann über die Maßnahme versichert und hat in der Zeit mit dem JC nichts zu tun außer das man weiter Leistungen bekommt.

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@herzilein35

Habe ich etwa etwas anderes geschrieben ?

Sollte doch wohl klar sein das man keine Bewilligung vom Jobcenter benötigt wenn ein Praktikum in der Maßnahme vorgesehen ist, dann muss man das ganze halt mit dem Träger der Maßnahme absprechen.

Im Endeffekt würde es dann trotzdem zur Kürzung von Leistungen kommen, sollte dieses Praktikum bezahlt werden, natürlich unter Berücksichtigung der zustehenden Freibeträge.

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Wenn du innerhalb einer Maßnahme bist und du Hartz IV bekommst und du innerhalb der Maßnahme das Praktikum machen sollst, klingt das für mich so als sei das Praktikum unbezahlt. Wenn der Arbeitgeber nicht bezahlen muss, wird ihn das vermutlich freuen. Für dich wäre es natürlich doof aber wenn sich daraus ein Job ergibt, durchaus wert. Kommt allerdings auch auf die Länge des Praktikums an.

Ja bei uns waren beispielsweise Praktika (freiwillig natürlich) in der Maßnahme inbegriffen. Unbezahlt und maximal 3 Wochen, wenn man gut ist kann diese auch ein wenig verlängert werden.

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Wenn Du bei einer Sprachenschule ein Praktikum ! absolvierst solltest Du eher davon ausgehen, soweit dieses überhaupt entlohnt wird, dass das Entgelt nicht ausreicht um aus Hartz 4 herauszukommen.

Morgen will ich den Arbeitgeber fragen, was jetzt genau Sache mit dem Praktikum ist.

Also - abwarten und Tee trinken.

Das schon. Aber die gemachte Erfahrung soll sich entweder bei diesem oder einem anderen Arbeitgeber in eine feste Arbeit "verwandeln" lassen

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Unbezahltes Praktikum (Maßnahme) bei ALG II, wie lange darf es maximal gehen?

Ein Bekannter von mir hat folgendes Problem: Er bezieht ALG 2 und wurde in eine Maßnahme geschickt, welche eine theoretische Schulung beim Maßnahmenträger und ein Praktikum bei einer Firma/ Betrieb vorsieht. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine 3 monatige Qualifizierung im Logistikbereich.

Sein Sachbearbeiter hatte zu ihm gesagt dass die Maßnahme aus einem 4 wöchigen unbezahlten Praktikum besteht, mit möglicher Übernahme Möglichkeit Er soll auch nicht länger als 4 Wochen um sonst arbeiten und es wäre auch gesetzlich geregelt, dass ein unbezahltes Praktikum maximal 4 Wochen gehen darf.

Beim Maßnahmenträger erfuhr das das Praktikum etwa 10- 12 Wochen geht, quasi während der ganzen Maßnahme läuft. Hier wurde gesagt das wäre legal da es einen Unterschied zwischen Praktikum und Arbeit geben würde.

Was stimmt jetzt? Wie ist das gesetzlich geregelt? Er hat auch schon gegoogelt aber nur wieder sprüchliches gefunden.

Er wurde auch zu der Maßnahme mehr oder weniger verdonnert. Bei Abbruch der Maßnahme droht eine 30% Sanktion.

Was kann man da machen, wenn man nicht so lange unbezahlt arbeiten will? Kann man den Praktikumsvertag verweigern zu unterschreiben und drauf bestehen max. 4 Wochen Dauer haben soll.

Wie sieht rechtlich aus?

Danke schon mal.

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