Dur und Molltonleitern, wie geht das?

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2 Antworten

Diatonische Durtonleitern haben immer den gleichen Aufbau, d.h., die Halbtonsprünge befinden sich immer an der 3. zur 4. und an der 7. zur 8. Stelle

C-Dur --> c - d - e - f - g - a - h - c

D-Dur --> d- e - #f (=fis) - g - a - h - #c (=cis) - d

Der natürliche Halbtonsprung e zu f würde in der nächsten Tonart D-Dur nicht mehr passen, also muss der Abstand mit einem Kreuz (#) künstlich um einen halben Ton erhöht werden.

Zu deinem Bild:

Hier sind die Stellen der Halbtonsprünge durch die ^ gekennzeichnet. Mit dem b erreicht man eine künstliche Verminderung der notierten Tonhöhe. Beginnend mit dem f (1) muss das e(2), wenn es ein Ganztonabstand zu f haben soll, durch das Vorzeichen b zum es werden.

--> f - es - des - c - b - as - g -f (absteigend wie in deinem Bild)

--> f - g - as - b - c- des - es - f (umgedreht aufsteigend)

Wie du erkennen kannst, sind die Halbtonsprünge hier nicht mehr so angeordnet wie in der oben erläuterten Dur-Tonleiter angeordnet. In deiner Tonleiter stehen sie an der 2. zur 3. Stelle und an der 5. zur 6. Stelle.

Es gäbe noch viel darüber zu sagen, aber vielleicht hilft dir das ja schon weiter.

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Kommentar von DIEANTWORT00
08.11.2016, 20:06

Wow, danke
Du hast mir damit schon weitergeholfen, jedoch ist meine Frage noch nicht wirklich beantwortet. Um zwischen 6 und 7 einen Ganzton zu schaffen, wird vor die 7 ein b gesetzt. Ist es nun nicht so dass zwischen 7 und 8 ein Halbton wäre, welcher durch ein b hinter der 8 aufgehoben werden würde?

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Siebter Ton ist das Es, achter wieder der Grundton F. Da zwischen liegt ein Ganzton. In der äolischen Molltonleiter sind die Halbtonschritte nur zwischen 2 und 3 und zwischen 5 und 6.


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Kommentar von DIEANTWORT00
08.11.2016, 17:57

Danke für die Antwort

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