"Dunkle Materie" - was stellt man sich darunter vor?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

"DE" steht mit "DM" nur begrifflich in Zusammenhang ? 100%
"DE" ist jd.Energieform d.außerhlb unseres Zeitkontinuums existie 0%
"DE" ist jede Art v. Energie d.mit unserer Welt nicht interagiert 0%
"DM" ist als Materie unnachweisbar 0%
"DE" & "DM" sind Dimensionen die sich den meschl.Sinnen entziehen 0%
"Dunkle Materie" ist metap.Budget-Wunsch der Physiker (Fo-Budget) 0%
"DE" & "DM" sind alles was die humanPhysik niemals verstehen wird 0%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
"DE" steht mit "DM" nur begrifflich in Zusammenhang ?
... und der logischerweise dazugehörenden "Dunklen Energie"...

logischerweise dazugöhrend? das ist so als würdest du sagen dass der Schwarzwald logischerweise zum themengebiet der schwarzen löcher gehört, weil ja das wort schwarz darin vorkommt.

dunkle materie und dunkle energie sind komplett verschiedene konzepte.

Nur die moderne Physik macht das im Falle des Begriffes der "Dunklen Materie" (...) nicht.

wie kommst du darauf? weil man nicht exakt weiß was dunkle materie ist? das ist in der wissenschaft völlig normal, sonst müsste man ja nicht daran forschen.

Das ist ja gut, dass es jemand so klar ausspricht !

Dennoch sollte man - gerade weil es anscheinend verschiedene Sachen sind - es differenzierend erklären; popular-wissenschaftlich sind die Begriffe mit "Dunkle ...." extrem schwammig, wenn nicht zu sagen unwissenschaftlich.

---

Solange man nicht genau weiß - was man bezeichnen will - sollte die Wissenschaft um ihrer Eigenwillen - sowas lassen - und nicht "Dunkle ... " erforschen wollen, denn dann könnte man auch einfach sagen, dass es sich um

"Dunkle Wissenschaft" handelt.

---

Ansonsten arguementiert die heutige Naturwissenschaft wie Theologen:

a) ein Naturwissenschaftler sucht eine schwarze Katze in einem dunklen Sack, die auch darin befindlich ist und findet sie auch.

b) der Sozialwissenschaftler sucht eine schwarze Katze in einem dunklen Sack die darin befindlich ist, sucht sie aber noch

c) ein Metaphysiker sucht eine schwarze Katze in einem dunklen Sack die nicht darin enthalten ist

d) ein Theologe sucht eine schwarze Katze in einem dunklen Sach, die nicht darin enthalten ist, und behauptet sie schon gefunden zu haben...

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@Gerechtigkeit2
Das ist ja gut, dass es jemand so klar ausspricht !

was?

dass dunkle materie und dunkle energie verschiedene dinge sind? kein wissenschaftler sagt was anderes.

dass wir nicht exakt wissen was dunkle materie ist? kein wissenschaftler sagt was anderes.

wovon sprichst du?

...popular-wissenschaftlich sind die Begriffe mit "Dunkle ...." extrem schwammig, wenn nicht zu sagen unwissenschaftlich.

ich weiß ja nicht was du so liest, aber niemand der auch nur halbwegs vom fach ist würde je sagen dass dunkle materie und dunkle energie dasselbe wäre.

und was ist da schwammig? was man mit dem begriff "dunkle materie" in der astronomie meint ist eigentlich ziemlich klar. und zwar - soweit ich das sehe - sehr wohl auch in populärwissenschaftlicher literatur. das konzept davon ist ja auch wirklich nicht kompliziert.

und wie kann ein name für etwas unwissenschafltich sein? wenn ich es "dunkle materie" nenne ist es unwissenschaftlich, wenn ich es "XYZ materie" nennen würde, dann wäre das deiner meinung nach wissenschaftlich? es geht um eine (hypothetische) art von materie welche nicht mit elektromagnetischer strahlung wechselwirkt. da ist der name "dunkel" wohl wirklich sehr naheligend, da muss man nicht gleich mit irgendwelchen unterstellungen an die bösen wissenschaftler die sich das ausgedacht haben daher kommen.

Solange man nicht genau weiß - was man bezeichnen will - sollte die Wissenschaft um ihrer Eigenwillen - sowas lassen - und nicht "Dunkle ... " erforschen wollen, denn dann könnte man auch einfach sagen, dass es sich um "Dunkle Wissenschaft" handelt.

solange man etwas nicht nachgewiesen hat darf man ihm keinen namen geben? also bis zum jahr 2012 hätten wir vom "du-weißt-schon-wer-boson" sprechen müssen und erst jetzt dürfen wir es "higgs-boson" nennen, oder wie meinst du das?

also sollen physiker jetzt immer von der "materie, weche, wenn sie existiert, wofür es viele hinweise gibt, nicht elektromagnetisch wechselwirkt, auch nicht baryonisch ist und, außer der gravitation, nur maximial eine schwache wechselwirkung mit der gewöhnlichen materie teilt, und sich hauptsächich im halo von galaxien befindet und für die strukturbildung im frühen universum wichtig war" sprechen? sollen wir das dann als MWWSEWEVHGNEWANBIUADGNMESWMDGMTUSHIHVGBUFDSIFUWW abkürzen?

und wenn man sie nachweist dann nennt man sie erst "dunkle materie" (weil sie nicht elektromagnetisch wechselwirkt)?

Ansonsten arguementiert die heutige Naturwissenschaft wie Theologen:
d) ein Theologe sucht eine schwarze Katze in einem dunklen Sach, die nicht darin enthalten ist, und behauptet sie schon gefunden zu haben...

niemand behauptet dass wir dunkle materie nachgewiesen haben?

also im ernst, wo hast du alle diese dinge nur her?

(btw: "...die nicht darin enthalten ist...". wenn du dir so sicher bist dass es dunkle materie nicht gibt, dann solltest du deine beweise dazu publizieren. könnte einen nobelpreis geben, also nicht zulange damit warten!)

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@Reggid

Danke für die Ausführungen;

es bleibt festzustellen, dass es ein hoch spekulativer Wissensbereich ist,

zwischen

Dunkler Materie - Dunkler Energie

und wie alle hier richtig feststellten, haben die beiden Begriffe inhaltlich von der physikalischen Konzeption nichts miteinander zu tun.

----> also: zwei voneinander unabhängige Phänomene mit dem gleichen, begrifflich-anführenden Attribut "Dunkel-" zu versehen ist explizit "schwammig" und

fast schon Comic-hafter Sprachstil, oder sogar vielleicht schon massen-populistische Dackelsprache.

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@Gerechtigkeit2
----> also: zwei voneinander unabhängige Phänomene mit dem gleichen, begrifflich-anführenden Attribut "Dunkel-" zu versehen ist explizit "schwammig" und fast schon Comic-hafter Sprachstil, oder sogar vielleicht schon massen-populistische Dackelsprache.

massen-populistische Dackelsprache. weil man etwas dass mit licht nicht wechselwirkt den namen "dunkel" gibt. soso...

wie würdest du dunkle materie nennen, damit du glücklich bist? (nicht dass es an der wissenschaft dahinter irgendetwas ändern würde ob man es jetzt "XYZ materie" oder "ZYX materie" nennen würde, aber mich würde interessieren was denn nicht-populistische nicht-Dackelsprache so ist. kenne mich mit Dackesprachen ja nicht so aus....)

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@Reggid

Ich würde versuchen ein einheitliches Feld von Phänomenen in ein Gesamt-Modell zu bringen, welches auch die existierende Erkenntniswelt integriert, und vom funktionellen Zusammhang aus, Bezeichnungen ableiten.

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Also nicht eine riesige Dunkelblase aufpumpen, welche irgendwann platzt, weil es schon begrifflich zu monolithisch ist.

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@Gerechtigkeit2

du hast nicht auf meine frage geantwortet. welches wort willst du verwenden für das was man in der astronomie dunkle materie nennt?

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@Reggid

ich könnte nur ein "Wort" - Bezeichnung für ein erklärtes Phänomen verwenden, welches

a) in das Gesamt-Modell paßt

b) den betreffenden Wissenschaftler berücksichtigt

c) einen funktionellen Zusammhang verdeutlicht

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Da bislang nichts genau und nachgewiesen erklärt wurde, könnte man lediglich

im näheren Forschungsfeld eine spezielle - übergangsweise Bezeichnung finden,

welche aber spezifisch genug sein muss um das nähere Forschungsfeld ausmachen zu können.

"Dunkel ... " ist da schon zu plakativ.

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@Reggid

man müßte die Bezeichnung schon an den Eigenschaften der Teilchen, der Energie oder damit verbundenen Phänomene festmachen.

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Solange man das nicht weiß, könnte man das Forschungsfeld als Forschung nach bislang unerkannten Energie- und Materieformen nennen.

Was der Sachlage am ehesten gerecht werden würde.

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@Gerechtigkeit2
...man müßte die Bezeichnung schon an den Eigenschaften der Teilchen...

du meinst z.B., wenn man weiß dass eine eigentschaft ist dass die unbekannte materie nicht mit licht wechselwirkt? welche bezichnung könnte dafür passend sein? du...? dunk...? nein, mir fällt leider nichts ein.

Solange man das nicht weiß, könnte man das Forschungsfeld als Forschung nach bislang unerkannten Energie- und Materieformen nennen.

man sucht aber auch nach anderen unbekannten materieformen, welche aber nicht als kanditat für dunkle materie in betracht kommen (z.B weil sie wechselwirkungen hat welche nicht mit dem kompatibel sind was wir bisher über dunkle materie wissen), und du willst jetzt einfach für alles denselben namen verwenden? "unbekannte materieform"?

dunkle materie bezeichnet eine sehr spezifische art von bisher nicht direkt nachgewiesener materie, über die wir aus den beobachtungen die wir bisher haben schon eine ganze menge wissen können.

und ausgerechnet du wirfst anderen vor sie würden "schwammige" begriffe verwenden, wenn du einfach ALLES mit dem selben wort bezeichnen willst?

du sagst selbst:

...welche aber spezifisch genug sein muss um das nähere Forschungsfeld ausmachen zu können

ganz genau.

daher hat man einen eigenen namen für die hypothetische nicht-baryonische, nicht elektromagnetisch-wechselwirkende stabile materie, welche sich in großer menge in den galaxien befindet und deren gravitative wirkung wir beobachten können.

und andere namen für z.B. hypothetische kurzlebige elementarteilchen welche komplett andere eigenschaften und wechselwirkungen haben.

weil das nämich verschiedene forschungsfelder sind, daher gibt es auch verschiedene bezeichnungen dafür.

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@Reggid

Ich proglamiere systemische Bezeichungen, von welchen man Funktionen erkennen kann, so wie die Relativitätstheorie nicht Einsteintheorie heißt, sondern

den Funktionalen Verständniskern einer Theorie - bezeichnet, die Relativität.

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Man kann dies jetzt nur abstrakt abhandeln, wie Forschungsfelder bezeichnet werden können, sollten.

Definitiv soll keine - monolitische Einbegriff-Nomenklatur wie "Dunkel...." eingeführt werden, sondern das Gegenteil.

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@Gerechtigkeit2

du wirfst mit vielen wörtern um dich.

bloß jenes wort welches du gerne anstatt dunkler materie verwenden willst (weil einfach undifferenziert "unbekannte materieform" kann ja nicht dein ernst sein), das hast du immer noch nicht gennant. das wird langsam langweilig.

also, das was ich weiter oben als MWWSEWEVHGNEWANBIUADGNMESWMDGMTUSHIHVGBUFDSIFUWW bezeichnet habe: wie willst du das gerne nennen?

(oder einigen wir uns auf MWWSEWEVHGNEWANBIUADGNMESWMDGMTUSHIHVGBUFDSIFUWW? mir würde das gut gefallen. es geht so schön leicht von der zunge)

btw, kleine anekdote: Einstein mochte den namen relativitätstheorie nicht. er hätte eigentlich invariantentheorie bevorzugt. lustigerweise ist invariant so ziemlich das gegenteil von relativ. hätte als name aber trotzdem gut gepasst.

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@Reggid

das mit "invariantentheorie" zu "Relativitätstheorie" ist interessant.

Schaut nach Beformundung eines wichtigen Wissenschaftler´s aus.

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Eine konkrete Bezeichnung werde ich nicht nennen können,

weil ich mich damit angreifbar mache...

Alles was sich konkretisiert und nicht absolut genial ist, wird angegriffen.

Da ich nicht genial bin, kann ich nur "Randwerte" oder Richtlinien für eine Verbegriffligung von Forschungsfeldern vorschlagen.

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@Gerechtigkeit2
Eine konkrete Bezeichnung werde ich nicht nennen können

und damit ist die ganze Diskussion halt nutzlos.

man braucht einen namen um dinge bezeichnen zu können.

manche mögen "besser" sein, und manche "schlechter".

wobei dunkle materie halt ein ziemlich guter ist, weil er ziemlich genau das ausdrückt, für was er steht: materie die dunkel ist.

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Also im Wikipedia-Artikel zu DM:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie

Hat dunkle Energie durchaus seinen Platz im Verständnismodell zur Dunklen Materie (siehe TEXT und Diagramm - 73% machen DE aus);

und irgendwie kann ich mich dunkel daran erinnern, dass Energie- einen Wellen (also Energiecharakter) und zugleich auch einen Teilchen-Charakter hat, - und umgekehrt ...

Es sind halt doch gewisse Zusammenhänge vorhanden - aber ich finde es gut, wenn hier erst mal alle das Haar - zwischen DM & DE spalten, um es später wieder zusammenzufügen.

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"DE" steht mit "DM" nur begrifflich in Zusammenhang ?

Hallo Gerechtigkeit2,

ist nicht böse gemeint, aber in der Frage sind doch ein paar sehr merkwürdige Vorstellungen davon, was Physiker eigentlich unter Dunkler Materie und Dunkler Energie verstehen - und vor allem, welche Gründe Physiker haben, nach beidem zu suchen.

Denn:

Bei jeder wissenschaftlichen Arbeit muss man sein Thema mit Definitionen und Fragestellungen genau eingrenzen.
Nur die moderne Physik macht das im Falle des Begriffes der "Dunklen Materie" und der logischerweise dazugehörenden "Dunklen Energie" nicht.

Sorry - aber das stimmt nicht. Gerade im Falle der Dunklen Materie hat man eigentlich ein paar sehr konkrete Vorstellungen, wonach man sucht.

Es liegen auch bei beiden Phänomenen Beobachtungsdaten vor, die klare Einschränkungen - und damit Definitionen - vorgeben, welche Eigenschaft die gesuchten Phänomene erfüllen müssen.

In der populären Literatur werden diese Punkte nur meist sehr vage oder überhaupt nicht umrissen, weil man ein gewisses Vorwissen braucht, um die Formeln und Beobachtungen zu verstehen.

BSP.: Man könnte doch wenigstens die physik-theoretischen Ansätze zur
a) dunklen Energie
b) dunklen Materie
genauer eingrenzen und Unterkategorien entsprechend der Ansätze anpeilen.

Ich weiß ja nicht, was Du Dir unter Physik vorstellst, aber genau das macht man ja. Nur steht man bei der Dunklen Energie da halt sehr am Anfang. Dagegen gibt es bei der Dunklen Materie ein paar sehr konkrete Vorschläge - und entsprechende Experimente bzw. Vorschläge für Experimente, die diese Hypothesen testen.

Von Deinen Auswahlmöglichkeiten ist, egal was die anderen sagen, jedoch nur das erste zutreffend. Auch wenn hier ein paar User komplett anders abstimmen sollten:

Dunkle Energie und Dunkle Materie sind "Arbeitstitel" für 2 verschiedene Phänomene. Beides hat nichts miteinander zu tun - außer dem Attribut "Dunkel", das aber nur ausdrückt, dass wir das Zeugs nicht im Teleskop sehen.

...um schlußendlich mit der "Dunklen .... (was auc h immer)" auf jeden Fall eine Sau über den Markt treiben, und zuminest andauernden Aktionismus vorzutäuschen zu können.
Der Begriff des "schwazen Loches" würde hier tatsächlich den Rahmen sprengen. Aber irgendwie ist das vielleicht mehr als nur eine Metapher für die Physik als Ganzes.

Es ist immer leichter, eine Verschwörung zu unterstellen, als sich selbst einzulesen und sich mit den Argumenten und Beobachtungsdaten auseinanderzusetzen. Sinnvoll ist es nicht.

Für alle, die hier die moderne Physik nicht einfach als Schwarzes Loch für Forschungsgelder abtun wollen, sondern echtes Interesse haben, hier mal als Beispiel für die Dunkle Materie ein Link zu einer älteren Antwort von mir, in der ich ein paar der Argumente dafür zusammengetragen habe.

https://www.gutefrage.net/frage/dunkle-materie-gefunden-und-dann-wieder-nicht-gefunden

Es ist das Wesen von Grundlagenforschung, an der Grenze des belegten Wissens zu stehen - und damit ungelöste Fragen vor sich zu haben. Dabei ist die Situation, wie wir sie bei der DM haben, nicht einmal so neu: Auf ganz ähnliche Weise wurde das Neutrino zuerst von Pauli postuliert und später entdeckt. Heute betreiben wir Neutrinoastronomie - und damit eine Anwendung dessen, was einmal auch unbekannte Elementarteilchen waren.

Wir haben erst vor gut 100 Jahren herausgefunden, dass das Universum sehr - seeeehr - viel größer ist als unsere Milchstraße. Ich persönlich finde es da eher erstaunlich, welcher Widerstand man von Laienseite da Daten entgegenbringt, die nichts anderes sagen, dass man bei einer großräumigeren Betrachtung des Universums eben auf Phänomene stößt, die in der unmittelbaren Nachbarschaft der Sonne keine Rolle spielen.

Diesen Hinweisen nachzugehen, das ist die Aufgabe der Grundlagenforschung. Unbesehen der Argumente "Bäh- verschwendete Forschungsgelder" zu plärren, ist keine Lösung, sondern das Ende jedweder Grundlagenforschung und damit jedweden Wissensfortschritts.

Als Maxwell um 1850 seine Grundgleichungen der Elektrodynamik formuliert hat, konnte auch niemand den praktischen Nutzen absehen. Der Premierminister soll Maxwell einmal auf einem Bankett danach gefragt haben - und die Antwort war "Ich weiß auch nicht, was wir mal mit meinen Formeln machen werden. Aber ich bin mir sicher, dass Sie Steuern darauf erheben werden."

Bis jetzt sind auf jede Erweiterung unseres Verständnisses der Welt technische Anwendungen dieses Wissens gefolgt. In gleicher Weise konnte Einstein die praktischen Anwendungen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie nicht absehen - noch hatten die Väter der Quantenphysik Mikrochips vor Augen. Und trotzdem benutzt Du deren Erkenntnisse nun, um moderne Physik als Aktionismus abzukanzeln.

Im Kern denke ich schon, dass die Begrifflichkeiten der "DM & DE" verschiedene wissenschaftliche Komplexe ausdrücken; die Wortwahl ist jedoch absichtlich popular-wissenschaftlich gewählt, um damit einen stetigen-thematischen Wiederholungsticker zu generieren; bohrend und plakativ - welchen wiederum sehr viele Wissenschaftler mit sehr unterschiedlichen Ansätzen benützen, ohne eine strukturierte Differenzierung einzuhalten.

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Es ist schon sehr schwammig - alles was Einstein nach der Veröffentlichung seiner Relativitätstheorie - übrig gelassen hat - unter den Begriff der "Dunklen ... " subsumieren zu wollen ...

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Sicher kann man das was man noch nicht erklären/wahrnehmen kann - in den Bereich des unsichtbar "Dunklen" begrifflich verorten;

Marie Curie hatte mit ihrem Belichtungseffekt von Fotopapier mit strahlenden Material einen plötzlichen Sichtbarmachungseffekt - Sie hat faktisch - das zuerst für alle unsichtbare - eine bestimmte elektromagnetische Strahlungsenergie - "sichtbar gemacht" - sozusagen aus dem "Dunklen Bereich" geholt.

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Und nun erscheint fast alles - was noch nicht erklärt werden kann - in den ominös anmutenden Bereich der "Dunklen .... was auch immer" zu gehören.

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Was ich damit aus wissenschafts-kritischer Sicht sagen will, ist dass man sich einfach mehr Konkretisierungsgrad und Theorie-Differenzierung wünschen würde, auch und gerade für sog. physikalische Laien wäre dies viel mehr Einsichtsteigernderer.

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Nachtrag: Das Ausbleiben des Findens von "Dunkler Materie" hat DoktorGeist ja schon berechtigter Weise schon hinterfragt, wenn auch schon vor 3 Jahren;

und es bleibt eine offene Frage.

Aber vielleicht muss man gar nicht bis über die Grenzen des Universums hinausschießen, um neue Ansätze und konkrete Phänomene zu finden, die vielleicht in diesen Bereich gehören könnten;

auch wenn es nun nur eine Vermutung ist - hier ein Link zu interessanten Phänomenen, welche sich ggf. erforschen lassen könnten:

https://axel-burkart.de/geheimnisvolle-leuchtende-steine-die-erdstaelle-in-steiermarkeuropa-in-atlantis-gebaut/

  • die blau leuchtende Steine
  • der Quarz-Tunnel-Effekt, bei dem sich Materie aufzulösen scheinen
  • beschriebene Raum-Zeit-Sprünge

Mutet mir schon "Dunkel" an und findet auf dem Planeten Erde statt.

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@Gerechtigkeit2
Es ist schon sehr schwammig - alles was Einstein nach der Veröffentlichung seiner Relativitätstheorie - übrig gelassen hat - unter den Begriff der "Dunklen ... " subsumieren zu wollen ...

Sorry, aber ich glaube, Dir ist gar nicht klar, wie deutlich Du mit diesem Satz machst, dass Du Dich nie eingehend damit beschäftigt hast, was zum Beispiel mit dem Begriff Dunkle Materie gemeint ist.

hier ein Link zu interessanten Phänomenen, welche sich ggf. erforschen lassen könnten

Damit bestätigst Du bestenfalls, dass Du seriöse Physik nicht von rechter Esoterik unterscheiden kannst.

Mein Tipp: Lies Dich mal ein bissi in Physik ein. Vielleicht wird dann Manches ein bissi verständlicher.

Grüße

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@uteausmuenchen

Also ich habe auf wikipedia folgenden Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie

Es gibt logischerweise eine Struktur zum Themenkomplex - welchen es ja geben muss - nur integrieren sich die meisten Popularwissenschaftler nicht explizit darin ein. Es wird mit Annahmen spekuliert.

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Klar man kann sich dort einlesen und auch darin verlorengehen ... toll ...

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Aber die Sprachfindung und Rechtfertigung der modernen Physik vor der Öffentlichkeit bleibt stark verbesserungswürdig. Es wird halt ziemlich schwurbelig bleiben.

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@uteausmuenchen

Die Mönche des Mittelalters in der Steiermark hatten mit "rechter Esoterik" wahrscheinlich noch nicht viel am Hut.

Auch die keltischen Quarzgangbauten (liegt mehrere Tausend Jahre auf dem physikalischen Zeitstrahl zurück) haben mit dem "rechten Verdacht" nichts zu tun.

Es soll hier nur um Physik gehen - und nicht um "rechte Dunkelheiten";

ansonsten könnte man ja gleich mit Werner von Braun winken, und anderen hochwertigen Physikern... die mit ähnlichen harmlosen Feuerwerk-Artikeln.... Karriere gemacht haben;

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@Gerechtigkeit2
Die Mönche des Mittelalters in der Steiermark hatten mit "rechter Esoterik" wahrscheinlich noch nicht viel am Hut.

Ja, aber die Behauptungen im von Dir verlinkten Artikel sind pure Esoterik und strotzen nur so vor falschen Angaben, nicht zuletzt das Alter betreffend.

Es soll hier nur um Physik gehen

Dann verlinke uns halt nicht einen Atlantisjäger, WTC- Verschwörer und Klimawandelleugner, der behauptet, in der Steiermark hätte es vor 14 000 Jahren Teilchenbeschleuniger gegeben.

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@uteausmuenchen

Es werden lediglich Phänomene beschrieben, welche ganz neutral empirisch betrachtet in den Bereich von Materie-umwandlung passen könnten;

nicht mehr und nicht weniger.

Gewähr für die Richtigkeit besteht auch hier nicht. Aber die Physik könnte von derartigen Phänomenen profitieren, falls sich derartige Begebenheiten naturwissenschaftlich einfangen ließen.

Atlantis und Co. würde ich dabei einfach mal außen vor lassen. Denn was die Naturwissenschaft nicht erklären kann, wird von den betroffenen Menschen dann mit anderen Denkmodellen (ggf. auch "dunklen Denkmodellen"versucht zu beschreiben, und das ist dann pseudo-wissenschaftlich.

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die Begriffe werden gern zusammen genannt, haben aber nichts miteinander zu tun.

Dunkle Materie ist ein Ansatz, um die Rotationsmuster von Galaxien himmelsmechanisch zu verstehen, die sich nur mit sichtbarer Materie nicht so zeigen würden. Ein konkurrierender Ansatz ist MOND (modified Newton dynamics).

Dunkle Energie ist eigentlich nur ein Parameter in den Feldgleichungen, der die Topologie und Expansionsrate des Universums mit beeinflusst.

Das sind schon gewisse Differenzierungsansätze !

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Ein konkurrierender Ansatz ist MOND (modified Newton dynamics).

Wobei man klar sagen muss, dass MOND (und auch die relativistische Variante TeVeS den dritten Peak im Spektrum der Anisotropien der Hintergrundstrahlung nicht erklären können. LambdaCDM kann das.

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"DE" steht mit "DM" nur begrifflich in Zusammenhang ?

Dunkle Materie und dunkle Energie sind zwei Paar Schuhe.

DE steht für mich für Deutschland und DM steht für mich für Deutsche Mark und die Drogeriekette DM. ;)

Es sind Abküzrungshinweise enthalten (bitte beachten);

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@PatrickLassan

Warum - Ironie ?

"DE" = Dunkle Energie

"DM" = Dunkle Materie

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Hat mit Deutschland nix zu tun, wie soll man es sonst abkürzen ?

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@PatrickLassan

Ich gebe zu - Ironie - gehört als Instrument zu meiner mentalen Abwehr - denn es ist wie Sarkassmus, Zynismus und Kynismus die Zuflucht schwacher Geister.

Aber Abkürzungen waren faktisch nicht ironisch gemeint, sondern eher die Sache mit dem "Schwarzen Loch" und dem Verhältnis/Stellung der modernen Physik / Physikern/innen zu "schwarzen Löchern" im Weltall.

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