Dunkle Energie im Kosmos = Gravitationswellen?

2 Antworten

Hallo HirnvomHimmel,

um es einmal ganz deutlich zu sagen:

Das Zusammenwerfen verschiedener physikalischer Begriffe in einen gemeinsamen Satz macht noch keine Physik! Und da wird dann auch keine "Philosophie" draus, sondern einfach nur sinnfreier Technikbabbel...

Nur weil man grammatikalisch korrekte deutsche Sätze biöden kann, in denen die Begriffe "Dunkle Energie", "Gravitationswellen" oder "Lichtgeschwindigkeit" vorkommen, bedeutet nicht, dass man mit dem Satz etwas physikalisch Korrektes gesagt hat.

Sorry.

Gehen wir es mal der Reihe nach durch...


Ich habe mir die Frage gestellt, ob die Masse der dunkle Energie (oder schwarze Energie) aus Gravitationswellen besteht.

Dunkle Energie und Gravitationswellen haben nichts miteinander zu tun. Gravitationswellen enstehen immer dort, wo sich Masse - auch ganz normale Masse - beschleunigt bewegt.

Auch dann, wenn ich mich zum Sprint aufraffe - und ich tue das weil sehr unsportlich wirklich nicht allzu beschleunigt - werde ich Gravitationswellen dabei verursachen. Die sind allerdings ein "paar Größenordnungen" unter dem, was man messen kann.


Wenn man davon ausgeht, daß alle Teilchen nach dem Urknall annährend
Lichtgewschindigkeit hatten und nun meist viel langsamer sind, war die
Masse der kinetischen Energie weitaus höher als die Ruhemasse der
Teilchen.

Dieser Satz macht physikalisch Null Sinn.


könnte diese mit ihrem gravitativen Sog zwar keine der lichtschnellen
Gravitationswellen einfangen, aber diese bei der Passage durch
relativistische Effekte soweit verlangsamen,

Wieder: Das macht physikalisch keinen Sinn.

Gravitationswellen breiten sich immer mit Lichtgeschwindigkeit aus.


daß um Galaxien herum eine "Wolke" aus höher konzentrierten Gravitationswellen entsteht und die Gesamtmasse der Galaxie steigt.

Wieder: Das macht physikalisch keinen Sinn. Graviationswellen konzentrieren sich nicht, sie verlangsamen nicht und sie tragen auch nichts zur "Gesamtmasse einer Galaxie bei.


Zusätzliche könnten Schwarze Löcher die Energie der Gravitationswellen komplett absorbieren und zur Galaxienmasse beitragen.

Schwarze Löcher tragen ohnehin immer zur Gesamtmasse einer Galaxie bei.

Vergiß das mit der angeblichen Absorption von Gravitationswellen.


Was haltet ihr von der Idee?

Ehrliche Meinung eines Physiker?

Bevor man Physik spielt, schaut man sich wenigstens die Definitionen der Begriffe an, mit denen man da umeinander schwingt.

Nicht einmal das passt hier. Du verwechselst

Dunkle Energie = Unbekannte Kraft, die für die beschleunigte Expansion des Universums verantwortlich ist

Dunkle Materie = Nicht mit elektromagnetischen Wellen wechselwirkende Massen zum Teil nicht baryonischer Natur; Dunkle Materie hat nichts, aber auch gar nichts mit Dunkler Energie zu tun; Dunkle Energie vergrößert nicht die Gesamtmasse der Galaxien, sie wirkt abstoßend

Gravitationswellen = Durch die Beschleunigungen von Massen bewirkte Stauchungen der Raumzeit


Kennt ihr vielleicht Links zu Webseiten, auf denen dieses Thema näher betrachtet wird?

Du solltest Dich wirklich erst einmal mit den "Basics" beschäftigen, bevor Du Dir etwas zusammenreimst. Nicht bös gemeint.

Ein Vortrag von Andreas Müller über Gravitationswellen:

Hier der erste von drei Teilen, die beiden anderen Teile findet man dann vom Video aus:

https://youtube.com/watch?v=kSlMaGkQ588

Dunkle Materie: Hier gibt es jede Menge toller Texte bei Florian Freistetter:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/06/26/dunkle-welten-alles-uber-dunkle-materie-die-komplette-serie/

Und zur Dunklen Energie erfährt man das Wichtigste hier

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/11/05/was-ist-dunkle-energie/?all=1

oder hier

https://youtube.com/watch?v=RW-V-TtSArE



Grüße


Hallo Ute,

möglicherweise ist mir mit meinem Schulwissen keine wissenschaftlich korrekte Begriffsabgrenzung gelungen.

Ich habe unter Materie alleTeilchen subsummiert,die eine Ruhemasse besitzen, während ich unter Energie zusätzlich alle Teilchen / Wellen subummiert habe, die keine Ruhemasse besitzen.

Wenn Du als Dunkle Energie nur die Energieform gelten lässt, die das Univerversum expandieren lässt, fehlt mir für alles was Masse besitzt, aber keine Materie ist, der Begriff.

Ich nenne diese, rein durch Gravitation welchselwirkende Energie  mangels einer mit bekannten Konvention einmal "dunkle Masse" und hoffe, das ist nun verständlicher.

Nachfolgend die aufeinander aufbauenden Begründungen für meine Frageteile, wenn irgendwo ein Irrtum vorliegt, bitte ich Dich, diesen zu identifizieren. Das ist hilfreicher, als meine gesamte Frage als "sinnfreien Technikbabbel" abzutun.

"Die Grundannahme ist ja, daß beschleunigte Massen Gravitationswellen abstrahlen, und dadurch die Energie verlieren, die in Graviatationswellen übergeht."

  • Beschleunigte Massen senden Gravitationswellen aus.
  • Gravitationswellen besitzen Energie
  • Alles was Energie besitzt, besitzt auch eine Masse (e=mc²)
  • Gravitationswellen besitzen eine Masse

"Wenn man davon ausgeht, daß alle Teilchen nach dem Urknall annährend Lichtgewschindigkeit hatten und nun meist viel langsamer sind, war die Masse der kinetischen Energie weitaus höher als die Ruhemasse der Teilchen."

  • In der Anfangszeit war das Universum dichter
  • Es kam häufiger zu Interaktionen zwischen Massen
  • Interkationen fanden durchschnittliche mit einer höheren Energie statt
  • Bei Interkationen mit hoher Energie wurden Massen stärker beschleunigt
  • Eine stärke Beschleunigung von Massen führt zu stärkereren Gravitationswellen
  • Durch die höhere Energie und höhere Interaktionsrate wurde mehr Energie pro zeiteinheit in Gravitationswellen umgewandelt
  • Und nur meine Arbeitsthese: Die heute insgesamt in Gravitationswellen enthaltene Energie könnte einen spürbaren Teil der Gesamtmasse des Universums ausmachen.

"Wenn sich nun irgendwo sichtbare Materie befindet, könnte diese mit ihrem gravitativen Sog zwar keine der lichtschnellen Gravitationswellen einfangen..."

  • Gravitationswellen oder hypothetische Gravitonen besitzen keine Ruhemasse und bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit

"...aber diese bei der Passage durch relativistische Effekte soweit
verlangsamen, daß um Galaxien herum eine "Wolke" aus höher
konzentrierten Gravitationswellen entsteht und die Gesamtmasse der Galaxie steigt."

  • Gravitation krümmt Raum und Zeit ("Gummitucheffekt")
  • Ich nenne das "relativistischen Effekt"
  • Ein sphärische Hüllfläche im Vakuum beinhaltet ein kleineres Volumen und hat einen kleineren Durchmesser als eine gleich große, die eine Schwere Masse im Zentrum hat.
  • Im Vakuum hat die Hüllfläche auch einen kleineren Durchmesser.
  • Angenommen, in der Mitte dieser Hüllfläche befindet sich ein dicker Neutronenstern, der den Durchmesser gegenüber dem Vakuum um 10% vergrößert. Nun wird diese Hüllfläche von Gravitatiosnwellen getroffen. Wärend sie im Vakuum vielleicht 10 Sekunden inerhalb der Hüllfläche verbleiben, tun sie es in Anwesenheit der Masse 11 Sekunden
  • Weiterhin krümmt Gravitation die Flugbahn lichtschneller Massen, ohne ihre Geschwindigkeit zu senken
  • Durch die gekrümmte Flugbahn verbringen Gravitationswellen zusätzliche Zeit innerhalb der Hüllfläche
  • Die Hüllfläche erhält in der Folge zusätzliche Masse durch den längeren Aufenthalt von Gravitationswellen.

"Zusätzliche könnten Schwarze Löcher die Energie der Gravitationswellen komplett absorbieren und zur Galaxienmasse beitragen."

  • Schwarze Löcher interagieren mit jeder Form von Masse und somit auch mit jeder Energieform
  • Was einmal durch den Ereignishorizont eines schwarzen Loches gefallen ist, kann nicht mehr zurück, seine Masse wird Teil der Gesamtmasse des Schwarzen Loches
  • Angenommen, es gibt keine "Sonderregel" für Gravitationswellen, dann können sie ebenso hinter dem Ereignishorizont verschwinden
0

Unwahrscheinlich.

Nein.

Ich habe keine Ahnung was der Absatz heissen soll aber nein.

Nein. 

Nein.

Achso, Links, ganz überlesen: Lesch bei youtube eingeben, der ist eigentlich immer auf dem neusten Stand. 

0

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• Die Energie ist erhalten, aber nicht invariant.

• Die Masse ist invariant, aber nicht erhalten.

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