Dürfen Zeugen Jehovas zur Berliner Tafel gehen?

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12 Antworten

Die Tafel ist nicht unbedingt eine kirchliche Einrichtung. Kann mir aber nicht vorstellen, dass Zeugen Jehovas Hilfe von einer anderen kirchlichen Einrichtung annehmen würden. Von Krankenhäusern, Altersheimen usw. schon. Mangels eigener sozialen Einrichtungen sind ja wohl auf kirchliche Altersheime usw. angewiesen.

cornyriegel 07.10.2010, 07:13

Zeugen Jehovas schulen ihr Gewissen durch ein intensives Studium des Wortes Gottes und handeln dann dementsprechend. Mit ihrem freien Willen und unter Gebet treffen sie ihre persönliche Gewissensentscheidung - auch bzgl. der Nutzung solcher Einrichtungen.

Dazu beachten sie unter anderem diesen Rat des Apostels Paulus: Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. . . .(1. Korinther 10:23)

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Glaubenslicht 26.10.2010, 13:48
@cornyriegel

Fakt ist, dass ZJ von ihrer Organisation bis zur völligen körperlichen und finanziellen Erschöpfung ausgenutzt werden, aber es keinerlei Hilfsangebote für sie gibt, außer dass sie "mit der Bibel erschlagen" werden. Der Gang zum oft benötigten Psychologen ist verboten, Büchereien und Buchhandlungen sowieso. Da sie stets angehalten werden, nur Halbtags zu arbeiten, um mehr Pflicht-Predigtdienst ableisten zu können, haben sie dann im Alter nur eine erbärmliche Rente. Mit der nicht-ZJ-Familie mussten sie ja alle Kontakte abbrechen, da ist keine direkte Hilfe zu erwarten. Helfen muss also das von ihnen sonst so verachtete böse "System der Dinge" (allgemeines nicht-ZJ-System). Wer sonst?

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McSteven 28.10.2010, 07:52
@Glaubenslicht

Sag mal, du Glaubenslicht, wo kommst Du denn her? Was Du hier an platter Hetze in den Foren über die Zeugen ausgießt ist doch alles aber nur gelogen! Schämst Du Dich nicht? Alles was Du hier aufzählst sind ganz private Gewissensentscheidungen, die jeder Einzelne für sich trifft oder es lässt. Da mischt sich niemand ein. Im ERWACHET wurde bereits sehr oft psychisch Kranken geraten, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehemn. Du lügst und lügst und lügst und hoffst, dass Dir einer glaubt.

Warum macht einer sowas? Wo liegt Dein Problem? Profilsucht? Eigenes schlechtes Gewissen? Igitt!

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RFMusiker 24.11.2010, 17:37
@McSteven

"Hetze" ist DAS Argument, wenn man jemandem widersprechen will, aber Scheu davor hat, sich inhaltlich auseinander zu setzen.

Soviel zur Glaubwürdigkeit von McSteven...

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micaela70 26.12.2010, 10:49
@RFMusiker

Ich muss McSteven Recht geben!!! Du selber hast null Ahnung von den Zeugen, verbreitest hier Lügen...niemand hat Scheu sich mit sowas auseinander zu setzen, aber manchmal ist es besser wenn man sich sein Teil denkt, weil Du sowieso nur den Tunnelblick hast!

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McSteven 27.12.2010, 09:01
@RFMusiker

Ich habe oben eine inhaltliche Antwort gegeben, die unser Glaubenslicht als Lügner entlarvt. Nicht gemerkt, was?

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Die Tafel (alle Städte) ist sicher eine sinnvolle Einrichtung. Den in einer Welt, in der sich jeder vom anderen entfremdet ist keine Großfamilie mehr da, die acht gibt was Unterkunft und Nahrungsmittel angeht.

Zeugen Jehovas haben jedoch eine andere Sicht bzw. werden wohl aus zwei Gründen nicht die Tafel besuchen.

(1) Zeugen Jehovas verfügen über keine vergleichbare Einrichtung. Aufgrund ihres christlichen Glaubens ist Nächstenliebe für sie nicht nur ein Theologischer Begriff. Da die Versammlung (Gemeinde) 2x wöchentlich ein fester Begleiter ist, fällt es auf würde eine Person gesellschaftlich abtriften. So organisieren ZJ z.B. auf freiwilligen Basis, wöchentliche Fahrgemeinschaften, suchen Altersheim usw. falls nötig, Besuchen Kranke im Krankenhaus oder kaufen für ältere ein. Hat jemand kein Heim oder wird Pflegefall, können so auch gewisse Dinge durch freiwillige erledigt werden. ZJ verfügen ja im Vergleich zu beiden anderen deutschen Großkirchen auch über 1/3 Seelsorger und/oder Geistliche, die sich auch privat einsetzen.

(2) Ein aktiver Zeuge Jehovas wäre sicher bei der Tafel nicht willkommen! Das muss man ganz klar sagen. Ähnlich wie in evangelisch/katholisch geführten Flüchtlingsheimen (siehe Köln usw.) haben diese Organisationen Weisung von oben, Zeugen Jehovas des Hauses zu verweisen und nicht eintreten zu lassen. Hierzu gibt es zahllose Berichte und Fälle.

Die Weltanschauungs- und Sektenberatungsstellen der Großkirchen haben ganz klar Vorgabe, ZJ die zu ihnen kommen oder deren Verwandte (die sich informieren möchten) ganz klar psychisch unter Druck zu setzen, bis diese Person ZJ verlässt und oder gegen diese öffentlich eintritt.

Ein ZJ würde sich also sicher nicht an eine solche Organisation die hinter der eigentlichen Tafel steht zu wenden.

Die Zeugen Jehovas sorgen für ihre Geschwister gut,und warum sollten sie nicht zur Berliner Tafel gehen,sie nehmen Hilfe gern an aber geben auch Hilfe an anderen auch,und wie gesagt,die Zeugen Jehovas sind für ihre Glaubensgeschwister da wenn es ihnen schlecht geht,und helfen auch Außenstehende anders Gläubigen,man braucht nur schauen was die in Haiti und wonaders wo Kathastrophen sind wie die sich voll für ihre Geschwister und auch andere voll einsetzen und helfen.Die Zeugen Jehovas sind die einzigen wo es beim Glauben nicht um das Geld geht,denn andere Relis gehen nur auf das Geld los,was ich nicht schön finde,denn wenn es beim Glauben nur um das Geld geht,das sit dann schon sektiererisch.Ich bin kein Zeuge Jehovas,aber ich schätze diese sehr,weil so einen Zusammenhalt wie bei diesen,findet man sonst nirgends mehr.Von ihrer Organisation aus,dürfen diese wenn sie wollen auch zur Berliner Tafel gehen.

Ich hoffe doch sehr, dass eine Kirchliche Einrichtung die Hilfe nicht davon abhängig macht, ob jemand evangelisch, katholisch, muslemisch ist oder einer anderen Religion angehört. Das wiederspricht in meinen Augen dem Auftrag der Kirche.

Roentgen101 19.05.2016, 02:53

Leider ist das aber so. Das trifft auf die Tafel, aber auch auf Flüchtlingsunterkünfte zu. Zeugen Jehovas sind dort unerwünscht!

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Die Tafel ist offen für jedermann, außer die wollten dort Andere missionieren.

Zeugen Jehovas sollen aber missionieren und Vorbilder sein, es wird also schwierig für sie.

@flyrobin

Die Katholische und evangelische Kirchen werden es einem Zeugen Jehovas nicht verbieten. Aber die Obersten der Zeugen verbienten es ihren Mitgliedern. Ich könnte schon ein Buch über die Zeugen schreiben, da von meiner Familie 3 mitglieder sind. Ich böse habe erst vor kurzem ein geistlicher ans toten Bett meiner Mutter geholt und kein zeuge Jehovas.

Der evang. Pfarrer hat ihr dennoch den letzten Segen gegeben.

Glaubenslicht 26.10.2010, 13:55

Schreibe doch ein Buch! Das Thema interessiert sicher viele mal aus deiner Perspektive! Schließlich gibt es ja z.B. im deutschen Sprachraum allerlei Familienmitglieder, Arbeitgeber, Kollegen, Lehrer, Mitstudenten etc. die gerne von deinen Erfahrungen profitieren würden. Die Bücher die bis jetzt auf dem Markt sind haben entweder Aussteiger/ innen geschrieben, oder Interviewer, die sich sehr auf das Thema eingelassen haben und die Direktzitate von Aussteigern und deren Materialsammlungen benutzten.

Einfach mal immer wieder Notizen machen und ordnen, dann kommt bald die Idee zum Gesamtkonzept!

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Hoffungsvoll 23.12.2010, 22:50

Völliger Schwachsinn,denn das habe ich noch nie gehört,und habe sehr viel Kontakt mit diesen,eher umgekehrt das sie von anderen ausgegrenzt werden.

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Verleihnix2 10.01.2011, 16:30
@Hoffungsvoll

sorry aber ich lebe mit diesen personen schon seit über 20 jahren. Ich denke ich weiss von was ich spreche. Also Schwachsinn ist dies schon mal nicht! Denke eher Du gehörst zu dieser Gruppierung was dein Nick schon aussagt

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Dürfen schon aber machen werden sie das nicht.

theoritisch schon, ob sie das auch machen, weiß ich nicht

Wer sollte es Ihnen verbieten? Die "Kirche", die sich selbst als "Zufluchtsort eines Jeden" darstellt?

Sie dürfen, denn sonst dürften sie ja auch nicht in konfessionelle Krankenhäuser gehen.

Ich danke Euch Allen für die guten und ausführlichen Antworten!

Alle dürfen zur Tafal, denn immerhin is das ne Soziale Einrichtung und nicht eine Missionarische Einrichtung

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