Dürfen Vermieter Hunde in Wohnungen verbieten?

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12 Antworten

Die Sache ist ganz einfach. In der Selbstauskunft wirst Du nach Haustieren gefragt und Du antwortest mit "Nein". Beim Einzug ist ein Hund dabei und der Vermieter kann Dich sofort kündigen, weil Du ihn angelogen hast.

Die Frage nach Haustieren in der Selbstauskunft ist zulässig. Sie kann wahrheitswidrig beantwortet werden und das hat keine Folgen, wenn es sich um Kleintiere handelt, deren Haltung sowieso nicht verboten werden kann.

Es könnte nun so laufen:

In der Selbstauskunft beantwortest Du die Frage nach Haustieren mit "nein".

Der Vermieter sagt Dir die Wohnung zu und legt Dir einen Mietvertrag vor. Darin steht, dass die Haltung von Hunden nicht erlaubt ist, bzw. im Einzelfall die Erlaubnis dafür eingeholt werden muss.

Du schweigst und unterschreibst.

Beim Einzug hast Du Deinen Labrador dabei und der Vermieter fragt Dich, "Sie haben sich einen Hund angeschafft?" und er wird Ihnen mitteilen, "da hätten Sie aber erst einmal fragen müssen!"

Schon allein aufgrund dieser Frechheit, wird er Dich auffordern, den Hund weg zu geben bis zum xx.xx.xxxx. Wenn Du den Hund dann immer noch hast, erhältst Du direkt die Kündigung.

Falls Du angegeben hast, nein, den habe ich schon länger, wird er Dich auf die falsche Antwort in der Selbstauskunft ansprechen und Dir sofort die fristlose Kündigung präsentieren. Dabei geht es dann nicht mehr um den Hund an sich, sondern nur um die falsche Antwort in einer Selbstauskunft, die wahrheitsgemäß beantwortet werden mußte.

Es ist also keine so gute Idee, den Hund zu verschweigen, wenn danach gefragt wird oder wenn Hundehaltung untersagt wird oder Erlaubnis erfordert.

Es gibt diesbezüglich kein neues Gesetz!

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Kommentar von MKausK
25.11.2016, 18:21

Du übersiehst ihre Notlage eine Wohnung zu finden. Sie kann daher den Vertrag als aufgenötigt anfechten.

Für den Hund kann sie sich ein ärztliches Attest holen. Kein Mensch brauch einem Vermieter sagen dass er depressiv ist und aus therapeutischen Gründen einen Hund benötigt. Weil er dann wegen seiner Krankheit und der notwendigen Therapie womöglich die Wohnung nicht bekommt. Deswegen darf man das verschweigen.

Quelle Mieterzeitung des Mieterbundes

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könnte ich es ja einfach nicht sagen mit dem Hund ... bekomme ich dann Schwierigkeiten? 

Haustiere können nach wie vor verboten werden, allerdings muß das Verbot begründet werden. 

einfach einziehen mit Hund wo womöglich ein Hundeverbot besteht, wäre sehr dreist und fahrlässig und kann auch ein Kündigungsgrund sein!  

sowas sollte immer VOR Abschluß des Mietvertrages besprochen sein und die Halteerlaubnis sollte man sich dann auch schriftlich geben lassen!

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Es wurde ja schon gesagt, dass ein Haustierverbot vom Vermieter begründet werden muss.

Was bei einem Hund natürlich nicht sonderlich schwer erscheint. Vonwegen bellen, wodurch sie andere Hausbewohner beeinträchtigt fühlen könnten. Ebenso Geruch, und eventuelle Hinterlassenschaften...

Ich würde im Vorfeld die Karten jedenfalls offen legen, und mit viel Glück wirst du einen verständnisvollen Vermieter finden.

Wir haben nach langer Suche schließlich auch einen gefunden.

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Ja das würde garantiert zu Schwierigkeiten führen. Ob es nötig ist steht im Mietvertrag. Sagen solltest du es auf jeden Fall. Generell hat er die Möglichkeit einen Hund begründet zu verbieten. Zwar kann man es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, aber das bringt im Endeffekt nichts.

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Es gibt keine einzige gesetzliche Regelung bezüglich Haustieren in Mietwohnungen. Im Grunde sind alle Urteile, auch die höchstrichterlichen Entscheidungen vom BGH Einzelfallentscheidungen an die sich in Deutschland kein Richter oder Gericht halten muß.

Der BGH hat zwar ein generelles Haustierverbot im Mietvertrag für unwirksam erklärt, allerdings auch in seiner Urteilsbegründung klargestellt, daß diese Entscheidung keinen "Freibrief" für Mieter darstellt und diese immer auf der sicheren Seite sind, wenn der Vermieter vor der Anschaffung des Hundes/Katze um seine ausdrückliche Zustimmung gebeten wird.

Da Du aber erst Wohnungssuchender bist und somit noch kein Mieter kannst Du auch nicht auf dieses BGH-Urteil hinweisen bzw. Du kannst nicht gegen eine generelle Hunde-/Katzenverbotsklausel in einem Mietvertrag vorgehen, wenn Du den Mietvertrag noch gar nicht unterschrieben hast.

Machst Du aber in Deiner Selbstauskunft diesbezüglich Falschanangaben, daß Du gar keinen Hund hast, könnte der Vermieter diesen Mietvertrag evtl. sogar wegen arglistiger Täuschung anfechten oder fristlos kündigen.


https://www.anwalt.de/rechtstipps/auf-wohnungssuche-wenn-der-vermieter-fragen-stellt\_017318.html

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Diese Frage ist gefühlt in den letzten Tagen 10000 mal gestellt worden.

Wenn in deinem Mietvertrag steht, Tierhaltung nicht erlaubt, dann ist das so.

Ein Vermieter oder die Hausverwaltung kann dir ohne Grund die Tierhaltung verbieten. Und den Hund nicht anzugeben ist keine gute Idee

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Ich dachte es gibt ein neues Gesetz dass Haustiere nicht verboten werden dürfen ?

Gibt es nicht.

Es gibt lediglich ein BGH-Urteil nach dem Hunde und Katzen nicht mehr generell und grundlos, in einem Formularmietvertrag, untersagt werden dürfen.

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Natürlich kann sich der VM Mieter ohne Hund aussuchen. Und bei falscher Beantwortung der konkreten Frage, insbes. in einer Mieterselbstausunft den damit erschlichenen Mietvertrag anfechten mit der Rechtsfolge, dass du gar nicht erst einziehst.

Die nachträgliche Haltung von Hunden und Katzen bedarf immer der ausdrücklichen Zustimmung des VM und darf verweigert werden, wenn dem nachvollziehbare Interessen entgegenstehen. Etwa die, anderen M zugesichert zu haben, sie zögen in eine Wohnung in einem hundefreien Haus ein.

Es bleibt dir also garnichts anderes übrig, als hier mit offenen Karten zu spielen, wenn du mit Hund eine Wohnung suchst.

G imager761

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Angeben mußt du es, kannst dich ja auf das Gesetz berufen, falls der Hund abgelehnt wird?

Schau doch mal bei Google nach, ich denke, da findest du, wonach du suchst?

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Kommentar von MKausK
25.11.2016, 18:06

Diu mußt das nicht angeben oder sagen, man ist in Wohnungsnot, brauch ein Dach über dem Kopf, der Vertrag nötigt jemanden der in Not ist, deswegen darf man da lügen, es entstehen daraus keine vertraglichen Verpflichtungen, Gleiches gilt bei Schnüffelvermieterklauseln, Wohnung muss alle 2 Monate vom Vermieter begangen werden können. Das kann man unterschreiben und den dann nicht reinlassen, ist auch kein Kündigungsgrund.

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Ja, Hundehaltung kann untersagt werden.

da ich momentan in Elternzeit bin und mir keine andere leisten kann.

Die Elternzeit ist wohl nicht der Grund dafür. Wer drei Jahre Elternzeit nehmen möchte und selbst nicht vermögend ist sollte bei der Auswahl des Erzeugers besser wählen. Ein Gutverdiener könnte nämlich den vollen Unterhalt für Kind und Mutter übernehmen.

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Kommentar von Jejajj
25.11.2016, 18:47

Was soll denn das für eine Antwort sein bitte? Als ob ich den Erzeuger nach seinem Gehalt aussuche! Das ist ja lächerlich! Du hast doch keine Ahnung von meiner Geschichte! Aber wenn du nur auf Geld aus bist Hahahaha ok 😉

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Kommentar von Jejajj
25.11.2016, 19:26

Ja so war das aber nicht gemeint! Sondern weil ich davor meine Ausbildung beendet habe und nicht übernommen wurde.. deswegen brauche ich momentan eine Sozialwohnung...

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Kommentar von xttenere
25.11.2016, 19:40

@Gerneso...Willst Du damit sagen, dass Frauen sich nur reiche Kerle angeln sollten, damit sie versorgt sind ???

Ich könnte ko***en ab dieser Einstellung !!! 

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Kommentar von Jejajj
25.11.2016, 19:57

Ich brauche keinen Versorger! Bin Hausfrau Mutter und werde bald wieder arbeiten !! Nur momentan ist es nicht möglich... und mich deswegen "weil ich keinen Versorger habe " gegen mein Kind zu entscheiden wäre Unmenschlich! Meine Meinung. Komm gut alleine zu recht auch wenn ich auf eine sozial Wohnung angewiesen bin!

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Du brauchst ein ärztliches Attest, dass du den Hund für dein Seelenwohl brauchst.

Steht in dem Mietvertrag, Haustiere werden nicht geduldet, kannst du das unterschreiben und mit Hund einziehen, da es kein Haustier ist sondern ein medizinisches Therapeutikum.

Ein Haken hat sie Sache Labradore sind größer als 40cm. ein solcher Hund kann untersagt werden nicht aber die grundsätzliche Haltung eines Tieres zu therapeutischen Zwecken.

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Kommentar von anitari
25.11.2016, 18:07

Steht in dem Mietvertrag, Haustiere werden nicht geduldet, kannst du das unterschreiben und mit Hund einziehen, da es kein Haustier ist sondern ein medizinisches Therapeutikum.

Halbwissen das jeder Rechtsgrundlage entbehrt!

Ein Haken hat sie Sache Labradore sind größer als 40cm. 

Noch mehr Halbwissen!

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Du kannst zumindest Zeit schinden,indem Du den Hund nicht meldest. Aber wenn Du rausgeklagt wirst oder der Hund nicht geduldet wird musst Du entscheiden. Aber das dauert und soviel Zeit hast Du vor dem Gesetz oder rauswurf eh noch. Das kann Monate dauern........

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Kommentar von crazycatwoman
25.11.2016, 19:11

und ein solches verhalten macht dann die suche nach einer neuen wohnung "deutlich einfacher". erkundigt sich der neue vermieter in spe beim alten vermieter und der erzählt das mit dem hund, wird der sich wohl einen anderen mieter suchen 

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