Dürfen unsere Nachbarn ihr Grundstück an der Grenze um ca. 1,80m erhöhen?

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11 Antworten

Das kann ich Dir mit einen tollen "Es kommt darauf an" beantworten. Man kann bis zu 2 Meter - zumindest bei uns. Das ist von Region zu Region unterschiedlich, daher Frage bitte beim Bauamt und der Bauaufsicht nach. Am Einfachsten ist es einen Termin zu vereinbaren und hinzugehen. Sollte es widerrechtlich sein, müssten die sowieso zurückbauen. Hektisch musst Du jetzt nicht werden, aber unverzüglich das Thema ansprechen (ich erwähn das, weil hier zur Zeit eine Termin bis zu 4 Wochen dauern kann, Anmerkg. d. Red.).

Je nach Baurecht des jeweiligen Bundeslandes ja. Zumal die Erde sich ja auch noch setzt.

In keinem Bundesland in dieser Höhe öffentlich-rechtlich zulässig!

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@Seehausen

Da bin ich anderer Meinung. Siehe z.B. § 65 Abs. 1 Nr. 42 NWBauO. Allerdings ist die Frage zu stellen, auf was sich diese Aufschüttung letztlich stützt. Sofern es sich um eine Aufschüttung in Zusammenhang mit einer genehmigungspflichtigen Planung handelte, muss auch die Niveauerhöhung Teil der Baugenehmigung gewesen sein. Eine Nachfrage bei der örtlichen Baubehörde diesbezüglich wäre in jedem Fall ratsam, zumal zu klären wäre, inwieweit hier nachbarliche Belange berührt bzw. verletzt werden.

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Das wird im Bauantrag, der für das Haus ja mit Sicherheit genehmingt wurde berücksichtigt sein. Ich glaub auf die Grenze kann man selbst ohne Genehmigung sogar bis 3 m Höhe bauen. (je nach Bundesland)

Glaube, Liebe, Hoffnung.... hilft hier nicht weiter! Antwort ist schlicht falsch

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@Seehausen

Also gut: Laut unserer LBO sinds 2 m Bauhöhe zur Sicherung des Geländes oder zur Abgrenzung. Die sicherste Methode wird wohl sein selber bei der Bauaufsichtsbehörde anzufragen und das zu kären.

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Warum nicht?

Er hätte ja auch einen 1,80m hohen Betonzaun errichten können....

Das ist immo modern, braucht kaum Pflege, sieht nur ätzend aus!

Unsinn.

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Du kannst dich bei der Gemeinde erkundigen wie die Vorschriften an Grundstücksgrenzen sind.

Falsch. Geht die Gemeinde nur dann etwas an, wenn sie selbst Bauaufsichtsbehörde ist.

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@Seehausen

Laut LBO muss die Gemeinde aber zum Bauantrag angehört werden, wenn sie nicht selbst Bauaufsichtsbehörde ist.

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Warte ab bis das fertig ist. Vielleicht wird ja die Erde nur "zwischengelagert" und anschließend verteilt oder abgefahren.

Vorher wurde die Erde in einem ca. 3m hohen Berg zwischen gelagert, wodurch unser Zaunpfahl komplett verbogen ist..

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@vivi97hi

Dann muss die Baufirma den Pfahl ersetzen. Dafür sind die versichert.

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@vivi97hi

Den Schaden dem Bauunternehmer anzeigen und ersetzen lassen. Das geht.

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Das ist in dieser Höhe sowohl nach öffentlichem Baurecht in der Abstandsfläche als auch nach dem Privatrecht (BGB und Landesnachbarrecht) verboten.

Für die Klage beim Amtsgericht braucht ihr aber einen Rechtsanwalt, für die Benachrichtigung der Bauaufsicht nicht.

Anschüttungen geringerer Höhe sind aber erlaubt.

Erkundige Dich am besten mal bei der zuständigen Baubehörde.

Hmm eigentlich müsstest Du als nachbar allen was da jetzt ist zugestimmt haben. Deshalb verstehe ich die Frage nicht.

Wir haben gar nichts zugestimmt, wir wurden auch nicht gefragt.

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Aufschüttungen sind oft bis zu einer bestimmten Höhe genehmigungsfrei, zB in NRW bis 200 cm

Falsch

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Sonst würden die es ja nicht machen.

guter Witz

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