Dürfen uns die Vermieter die Haltung eines Haustieres verbieten?

24 Antworten

Ich habe gerade heute von einem aktuellen Gerichtsurteil gelesen, in dem es um das grundsätzliche Verbot der Hundehaltung in Mietobjekten geht. 

Eine Vermieterin hatte gegen die Mieterin geklagt, die sich trotz vertraglichem Verbot einen Hund angeschafft hatte.

Soweit ich mich erinnere, haben die Richter nicht nur den Fall behandelt (Klage abgelehnt), sondern grundsätzlich festgestellt, dass Hundehaltung nicht verboten werden kann, wenn keine Störungen auftreten. Was nicht verboten ist, kann demnach grundsätzlich nicht genehmigungspflichtig sein.

Auf Deinen Fall übertragen bedeutet das, dass es keine Einschränkungen gibt. 

Ich weiß nicht, ob das Urteil schon rechtskräftig ist, aber es wurde in dem Artikel ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Richter eine allgemein gültige Aussage tragen. Vielleicht findest Du bei google mehr.

...Der Vernieter kann normalerweise natürlich einen Hund verbieten, wenn er das will. Steht doch deutlich im Vertrag, wie Sie das schildern. Im Grunde hat er jedoch einer Haltung zugestimmt.

Wenn die Hausgemeinschaft nur aus Ihnen und dem Vernieter besteht, ist die "Belästigung" womöglich bereits gegeben, wenn sich eine Partei von der Haltung gestört sieht, wie eben der Vermieter. Und das muss nicht nur am Bellen und der Lautstärke liegen, sondern kann verschiedene (auch lautlose) Gründe haben. Notfalls muss so eine Angelegenheit gerichtlich geklärt werden,

...Bevor hier wieder ein Aufschrei durch die Lesergemeinschaft geht, die ein großes Herz für Tiere hat, und die das Gegenteil behauptet:

...Will der Vermieter womöglich keine Tiere, kann er den Mieter notfalls auch rechtmäßig kündigen, wenn er sich trotzdem welche ins Haus holt. Dieses Thema wurde heuer bereits hinreichend in diesem Forum diskutiert, und bedarf keiner weitreichenden Erläuterung mehr.

Das sinnvollste und klügste ist es daher für den FS, im Vorfeld trotzdem  "auszuloten" ob überhaupt, und unter welchen Umständen ein Hund erlaubt ist. Hat der Vermieter keine Einwände anzumelden, ist es ja gut - und der Hund "darf" her.

...Sich einfach aber über den Willen des Vermieters womöglich "hinwegzusetzen" ist kontraproduktiv. Der Vermieter wird immer am "längeren Hebel" sitzen und das auch ausspielen, vermutlich (möchte er jetzt keinen Hund).

...Ist der Hund "zu wichtig" für den Mieter, und der Vermieter will keinen,  sollte er sich daher besser eine andere Wohnung suchen, wo die Haltung von Haustieren problemlos ist.

Grundsätzlich wird die Hundehaltung hier gar nicht untersagt, ganz im Gegenteil.

Der Vermieter gibt hier sogar einen Freifahrtschein, dass Ihr einen Hund halten dürft.

Wenn es aufgrund der Hundehaltung zu Problemen kommt, kann der Vermieter natürlich mietrechtliche Maßnahmen einleiten, welche auch zu einem Haltungsverbot führen können.

Im Voraus kann der Vermieter hier nichts verbieten, da der Mietvertrag dies ausdrücklich erlaubt.

Nur im laufenden Mietverhältnis und aus gutem Grund kann er die Haltung verbieten.

Welche Gründe muss ein Vermieter vorbringen, um das halten von 1 bis 2 Hauskatzen zu verbieten so, dass es auch rechtlich richtig ist?

Guten Abend. Wie die Frage oben schon zeigt, geht es um Hauskatzen.

Unser Vermieter hat uns einen Standard Mietvertrag unterzeichnen lassen. Dieser Besagt laut Paragraph 15 Tierhaltung, dass ohne Erlaubnis das halten von Hunden, Katzen etc untersagt ist. Kleintiere kann er ja nicht verbieten. Nun möchten wir uns aber zwei kleine Kätzchen zulegen da es sonst so ruhig ist hier.

Bevor ich damit allerdings zu unserem Vermieter (Der mit im Haus wohnt) möchte ich mich im vorraus Informieren um gegebenfalls vorbereitet zu sein. Deshalb frag ich mal so in die Runde, welche Gründe er vorlegen muss um eine Tierhaltung von Katzen Rechtskräftig zu verbieten.

Gerne teilt auch Links zu dementsprechenden Seiten oder Zitiert gerne die Bereiche mit verweis woher ihr das habt.

Mfg

~Ever

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( der Teil :" so wie Haustiere, wie z.b. eine Katze oder ein Hund" wurde mit Kugelschreiber durchgestrichen)

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