Dürfen sicherheitsdienste (securitys)eine schreckwaffe mit sich führen ohne einen waffenschein?

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3 Antworten

Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist, aber in Deutschland wird das grundsätzliche Verbot von Schreckschuss- und Reizgaspistolen in der BGV C7 geregelt. Grundsätzlich bedeutet grundsätzlich, also ungeachtet jeglicher waffengesetzlichen Regelungen wie des Besitzes eines kleinen Waffenscheins.

Das Führen von Schreckschuss- und Reizgaspistolen ist aus dem Grund für Sicherheitsmitarbeiter verboten, weil das Tragen von Gaspistolen eine trügerische Sicherheit vermitteln.
Auf gut deutsch: Ein Einbrecher, der am Security-Mitarbeiter eine Waffe sieht, weiß nicht, ob die Waffe scharf ist oder nicht. Trägt der Einbrecher nun selbst eine (scharfe) Waffe, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er zur Schusswaffe greift und auf den Security schießt, da er nicht nur seine Freiheit, sondern zusätzlich sein Leben in Gefahr sieht. Der Security mit dem Gaspistölchen im Holster wäre nun hingegen wehrlos gegenüber einer scharfen Waffe.

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Nein.

Aus verschiedenen Gründen: 

Das WaffG macht keine Ausnahme für Sicherheitsdienste. 

Die Auftraggeber wollen das nicht.

Das Reglement für SOD verbietet es.

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Kommentar von xXJohnnyXx
20.05.2016, 22:06

also darf man keine gaspistole mit sich führen wenn ich arbeite?

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Kommentar von Wladisl
20.05.2016, 22:59

Top Antwort, besser geht nicht!

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Nein, untersagt die BGV

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Kommentar von xXJohnnyXx
21.05.2016, 06:35

ist es in österreich anders oder ist es gleich

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