Dürfen Schüler durch ihre Mitschüler bewertet werden?

3 Antworten

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Ich als pensionierter Lehrer habe das vor ganz vielen Jahren auch mal probiert, empfinde es heute aber als ein absolutes NoGo. Ein Lehrer wird halbwegs gut dafür bezahlt,  dass er u.a.  in seiner Verantwortung Schüler bewertet. DIESE Aufgabe an Laien zu delegieren, ist unverantwortlich - so, als würde ein Chirurg die Operation seiner Krankenschwester übertragen.

Das ist ein tolles Beispiel, mir fallen sofort Lehrer ein die sehr Verantwortungsvoll sind und Schülerspielchen sofort unterbinden.  

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Von dieser ungewöhnlichen Methodik habe ich auch schon mal gehört. Es soll die Schüler in ihrem Durchsetzungs- und Bewertungsvermögen schulen. Natürlich hat der Lehrer noch immer das letzte Wort, auch wenn er es eher stillschweigend bewerten wird und wohl nur in Extremfällen kommentierend eingreifen wird.
Der Schüler sollte mit dem Lehrer vertraulich über sein Dilemma reden und ebenso seine/n Klassenlehrer/in mit einbeziehen, wenn der Lehrer kein Verständnis zeigt. Es sollte darauf eingegangen werden, dass dies wohl ein Mobbing-Fall ist. Hilft die Instanz Lehrer, Klassenlehrer/in nicht, geht es weiter nach oben (Elternrat, Schuldirektion, etc.).

Befürchte das wird nichts mehr, es ist nicht mal zu verstehen, wenn man dabei zusieht ... Die Eltern sind im Schulelternrat und die Schüler sind eine echte Führungstruppe und verstehen sich auch so... Schade ... Danke für die Antwort...

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@apfel1000

Wenn du dir das lange genug einredest, dass keine Chancen bestehen, und nicht wenigstens dieser beschriebene Weg abgeklappert wird, ändert sich auf jeden Fall gar nichts. Und wenn die Eltern von denen in 5 Schulelternräten wären, es sollte euch doch trotzdem nicht daran hindern, dagegen anzugehen. Du lässt dich momentan noch zu sehr davon beeindrucken, in welchen Positionen der und jene vertreten sind.

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@regex9

... stimmt! Hoffe es ist hinterher nicht schlimmer als vorher....

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@apfel1000

... habe nochmal darüber nachgedacht... nichts machen ist feige.... Danke :- )

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Wer weiss was der Lehrer mit dem Ergebnis macht und welches Ziel er damit verfolgt?

Ich würde fast wetten, dass er genau das aufzeigen will was du berichtest. Im Zeugnis darf so etwas keine Wertung finden.

Der Lehrer kann an solchen Aufgaben auch die Optik auf die Schüler ändern und seine Notengebung kritisch sehen.

Ich würde dir raten selber fair zu bewerten.

Dürfen die Schüler sich auch selber bewerten?

Jeder Schüler gibt eine Note ab,  auch für sich selbst.  Es ist so, dass  der Lehrer diese Note auf jdf. als Note einträgt.

Ein Schüler möchte auf garkeinen Fall von seinen Mitschülern bewertet werden und am liebsten auch nicht bewerten. Es ist sicher eine andere Sache, wenn es nicht diese klare Äusserung gegeben hätte und andere Vorfälle in der Vergangenheit.

Diese  "Gruppenführung"  hat bereits dafür gesorgt, dass der Schüler ausgegrenzt wird und auch mitgeteilt das sie  es nicht dulden wird das er eine zugute Note erreicht.  Es ist kaum zu beschreiben, wie dieses Grüppchen vorgeht. Sie schieben anderen Sachen unter, geben sich entsetzt, streuen Zwietracht, schwer zu beschreiben.  Denke gerade nach ...

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@apfel1000

So eine Note darf gar nicht ins Zeugnis einfliessen. Ein Gespräch mit der Schulleitung wäre angesagt.

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@Goodnight

Wenn es dafür eine Quelle gibt, ist das ein echter Lösungsansatz !  

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@Goodnight

Diese Art der Bewertung (Poolnote) ist erlaubt bzw. zumindest gängige Praxis bei einigen Lehrern. Wenn der Lehrer schon nicht von
Einzelleistung o.ä. zu überzeugen ist, könntet ihr doch zumindest
Verbesserungsvorschläge aushandeln. Zum Beispiel, dass jeder die
abgegebene Bewertung begründen muss.

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@regex9

Super, ich denke mit den anderen Vorschlägen ist das eine Chance.

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Ich gehörte bis zur 10/11 Klasse auf meiner Gesamtschule immer zu den besten Schülern. Mein Durchschnitt siedelte sich fast immer im 2,0er-Bereich an. Da ich schon früh viel gelesen und viele Wissenssendungen geschaut habe, wurde ich immer für mein Wissen und meine gute Grammatik/Rechtschreibung gelobt. Ich musste mich nie wirklich anstrengen, so dass ich auch gute Noten in Fächern hatte, die ich nicht mochte.

So war es früher. Nach wie vor besitzte ich zwar das Interesse an Bildung Fächern die mir Spaß machen (Philosophie und Geschichte). In den letzten Sommerferien habe ich mir z.B. sehr viele Dokumentationen und philosophische Gespräche auf der Plattform YouTube angeschaut. Ich lese immer noch gern Bücher; damit meine ich kein Fanatasy, sondern Bücher, die Themen wie den Kapitalismus oder die Ethik beinhalten.

Jetzt zum heutigen Stand. Ich habe im letzten Quartal 117 von 150 Punkten erreicht und habe das Gefühl, versagt habe, obwohl ich mehrmals die Woche zur Nachhilfe gehe. Fast jeder Mitschüler meint zu mir, dass ich zu den Besten gehöre, doch meine Lehrer meinen was anderes, auch wenn ich zu den einzigen Schülern gehöre, die im Unterricht immer mitmachen. Mein Alltag in der Klausurphase, in der ich mich derzeit befinde, bezeichne ich als Katastrophe. Wenn ich nach Hause komme und ich nicht direkt danach zur Nachhilfe gehe, bin ich erstmal 2-3 Stunden an meinem Handy oder PC dran, um mein Hobbies (Gaming und Mode) wenigstens ein bisschen auszuleben. Das nutze ich, um mich vom Schulstress abzulenken. Dadurch bleiben mir am Tag nur noch wenige Stunden übrig, um mich auf Hausaufgaben zu konzentrieren. Aber ohne diese Ablenkung halte ich den Alltag einfach nicht aus.

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Waffel1701

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