Dürfen Radfahrer nachts ohne Licht fahren?

9 Antworten

Inzwischen (ich meine, seit ein bis zwei Jahren) sind auch reine Akku-Beleuchtungsanlagen zulässig, ein Dynamo ist nicht mehr vorgeschrieben.

Eine funktionsfähige Beleuchtungsanlage muss am Fahrrad aber grundsätzlich weiterhin vorhanden sein (bei Sporträdern reicht u. U. "mitführen") und bei Dunkelheit auch eingeschaltet / benutzt werden.

Wenn es zum Unfall mit einem unbeleuchteten Radler kommt, hat dieser in den meisten Fällen sicher die Hauptschuld - im Rahmen von § 1 StVO und der Gefährdungshaftung gemäß § 7 StVG wird der Autofahrer aber zumeist eine Mitschuld bekommen ...

Ein fahrrad muss mit einem funktionierenden licht ausgestattet sein um auf öffentlichen straßen bewegt zu werden. Wann man das licht einschaltet dürfte wohl wie beim auto eher ermessenssache sein (es gibt ja keine feste regelung wann genau das Licht an zu sein hat (nur in tunneln)) aber normal schaltet man das licht für bessere sicht und natürlich zu seinem eigenen schutz von selbst ein, weshalb es eigentlich selten vorfälle deswegen geben sollte..
Hat das fahrrad kein licht und der radler wird angefahren, so wird er wohl eine teilschuld haben. Wie es sich jedoch mit licht in der Abenddämmerung oder nacht verhält, weiß ich nicht so genau.. Vermutlich hat man bei ausgeschaltetem licht bei ausreichender dunkelheit (was wiederrum ermessenssache ist), ebenfalls eine Teilschuld

natürlich ist das vorgeschrieben und kann auch ein Bussgeld nach sich ziehen. Oder den Tod .. ich habe schon mehrer Situationen erlebt, wo ich als Autofahrer zu spät einen dunklen Schatten aus der falschen Richtung habe vorbeiflitzen sehen. Da sind wirklich lebensmüde unterwegs.

Dabei sind die Zeiten vorbei, wo ein Felgendynamo spürbar abgebremst hat, um eine winzige Glühlampe zum glimmen zu bringen. Und bei Regen womöglich trotz gutem Willen ausgefallen ist. Immer mehr Fahrräder sind mit LED und Nabendynamo unterwegs, und sollten wie ein Motorrad auch mit Tagfahrlicht fahren, ohne dass der Energieverbrauch spürbar ist. 

Als Fahradfahrer unbeleuchtet unterwegs. Kann das jemand nachvollziehen?

Vor zwei Tagen ist in meiner Region ein Fahrradfahrer tödlich verunglückt. Er fuhr auf einem Streckenabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und wurde von einem Autofahrer (87 Jahre) angefahren. Rücklicht oder Rückstrahler: Fehlanzeige!

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Sind die alle lebensmüde?

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Das doch total gefährlich:

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/nach-toedlichem-radunfall-soester-sammelt-geld-sicherheits-spiegel-9707823.html

Und ich selber erlebe es ja auch jeden Tag. Man fährt als Radfahrer an einer grünen Ampel geradeaus und von hinten links, aber auch von vorne links, kommen Autofahrer, die meistens nicht einfach darauf warten, dass die Straße frei ist, sondern die meist so "durchsegeln", also im Schritttempo darauf spekulieren, dass die Straße frei ist wenn sie an der Kreuzung ankommen und dann 10cm hinter den Fußgängern und Radfahrern vorbei fahren können. Wäre es nicht viel sicherer wenn man die Fußgänger und Radfahrer und die Autofahrer getrennt voneinander behandeln würde, damit jeder seinen Zeitraum hat wo er die Kreuzung überqueren kann? Ich meine, so wie es jetzt ist kreuzen die Autofahrer ja die Bahn der Radfahrer und Fußgänger. Genau das sollte die Ampel doch eigentlich verhindern...

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Fahrradunfall, wer muss bezahlen?

Mein 15 Jähriger Sohn hatte einen Fahrradunfall. Er ist bei strömendem Regen auf dem gegenüberliegenden Fußweg gefahren (Gegenverkehr) Ein Auto kam aus der Ausfahrt ohne langsam vorzufahren und mein Sohn ist gegen ihn gefahren. Wer muss Bezahlen? Und was zählt die Versicherung.

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