Dürfen Polizisten einen Geiselnehmer erschiessen, wenn er jemanden bedroht?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn das Leben der Frau akut gefährdet ist, dann ja.

Die meisten Polizisten werden sich das aber nicht trauen, da sie sich zu fein sind selbst ein Risiko einzugehen und sie erstmal angeklagt werden und Recht haben und Recht bekommen, sind 2 unterschiedliche Dinge.

Dann sagen dir die drei Buchstaben SEK nichts.

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Aufs SEK warten und dadurch das Leben weiter gefährden?

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@MorthDev

"
Aufs SEK warten und dadurch das Leben weiter gefährden?"

eher das Gegenteil ist der Fall:  das SEK ist für so etwas ausgebildet und das Risiko für die Geisle ist dort deutlich geringer, wobei man im Regelfall ohnehin versucht zu verhandeln, das ist für alle Beteiligten am Sichersten und klappt sehr oft

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Den Eindruck habe ich nicht. Natürlich wird in solchen Fälle immer ermittelt - und das sollte in einem Rechtsstaat auch so sein. Aber mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Polizist auch verurteilt wurde.

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@oelbart

Ändert nichts dran, dass sowas für den Polizisten eine Belastung ist und er im Zweifel lieber nicht handeln wird, weil ihm das Risiko zu hoch ist und die nötige Konsequenz fehlt. Schlecht für die Frau.

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@Hansser

Die Belastung wird auch nicht geringer, wenn man den Geiselnehmer einfach mal machen lässt und am Ende die Geisel stirbt. Von daher ist es schon eine ziemlich derbe Unterstellung, die Polizisten würden generell lieber den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Gibts dafür irgendwelche Quellen?

Der Geiselnehmer letzte Woche in Hessen hat seine Aktion nicht überlebt. Dort muss jetzt ein Polizist damit leben, jemanden erschossen zu haben, der in Wahrheit nur eine Plastikwaffe hatte und eigentlich in die Psychatrie gehört hätte. Und ich würde mal vermuten, dass gegen den Beamten auch ermittelt wird.

Das Risiko dürfte jedem Polizisten klar sein und ich kenne auch jemanden, der wegen einer ähnlichen Situation die Ausbildung bei der Polizei beendet hat.

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@oelbart

Es ist schon ein Unterschied, ob der Polizist beim SEK ist und "zum Töten" ausgebildet wurde oder ein "normaler" Polizist. Und genau das, was du sagst ist ja der Grund: Es arbeiten viele Leute bei der Polizei, die mental nicht auf sowas vorbereitet sind und zu zögerlich sein werden, weil sie mit falschen Vorstellungen zur Polizei gingen.

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@Hansser

Bist Du vom Fach? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass jemand das Bewerbungsverfahren und mindestens drei Jahre Ausbildung hinter sich bringt, ohne dabei mit der Realität konfrontiert zu werden. 

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@oelbart

Die Realität ist eher Junkies vom Bahnhof entfernen, Asylanten aufgabeln, zu Schlägereien gerufen werden etc. Kopfschüsse gehören da normalerweise nicht dazu. Und wenn doch, ist man immer erstmal der Angeklagte.

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@Hansser

Gegen einen SEK-Beamten, der jemanden erschießt, wird doch genauso ermittelt...

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Ein normaler Polizist würde in solcher Situation nicht schießen, da er nicht als Scharfschütze ausgebildet ist und die Dienstwaffe für derartige Präzisionsschüsse, die in solcher Situation erforderlich wären, nicht konzipiert ist. Die Gefahr für die Geisel wäre viel zu hoch.

Außerdem erfordert eine Geiselnahme keineswegs den sofortigen finalen Rettungsschuss. Hier kann eine vorschnelle Aktion eines Polizisten mehr schaden als nutzen.

Hier müssten also Spezialeinheiten angefordert werden, die für derartige Situationen ausgebildet sind.

Insofern lautet meine Antwort: Nein, unter normalen Bedingungen dürfen normale Polizisten nicht versuchen, einen Geiselnehmer auf eigene Verantwortung zu erschießen.

Sagen wir der eine Polizist steht vor dem Geiselnehmer und der andere hinter dem. Wie siehts dann aus? Wenn der Polizist freie Schussbahn hat und der Geiselnehmer den Anschein erweckt, dass er gleich jemanden tötet, wie siehts dann aus?

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@MorthDev

Und von links kommt ein Murmeltier und singt "La Paloma". Sorry, aber was du da konstruierst, ist fern jeder Realität. :-)

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Wollte dir gerade den Stern geben, aber blöde Kommentare? Nö

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Ja die dürfen das. In Polizeikreisen nennt man es Finalerretungsschuss. Auch wenn es brutal ist, schiessen sie in den Kopf mit Ziel das Kleinhirn zu treffen, da man dann keine Bewegung/Zuckung mehr macht. Es wird natürlich vom Staat eine Ermittlung eingeleitet und der Polizist freigesprochen, wenn es ok war.

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