Dürfen Polizisten ein Tier erschießen, wenn es ein anderes Tier angreift und tödlich verletzten könnte?

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Das Ergebnis besteht aus 5 Abstimmungen

Ja 60%
Nein 40%

12 Antworten

Nein

Kommt aufs Landespolizeigesetz an. In Sachsen zB wäre der Schußwaffeneinsatz unzulässig, da vorher Reizstoffe bzw. der Schlagstock eingesetzt werden müßten (sofern der Schußwaffengebrauch nicht von vornherein wegen hoher Wahrscheinlichkeit der Gefährdung Unbeteiligter unzulässig wäre).

Abgesehen davon glaub ich kaum, daß ein normaler Polizist auf halbwegs sichere Entfernung auch nur eines der Tiere mit der normalen Dienstwaffe trifft.

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Kommentar von Goodnight
08.07.2017, 23:04

Wer glaubt dass man Hunde voneinander trennen kann wenn man auf sie einschlägt, hat keine Ahnung von Hunden. Damit würde man einen Kampf erst recht anheizen.

Mit Pfefferspray trifft man auch das Opfer. Also keine gute Idee.

Wird also kein Polizist nicht versuchen.

Einem  Kampfhund der sich in einen anderen Hund verbissen hat, dreht man die Luft ab oder erschiesst ihn. 

Wie es bei uns vor ein paar Jahren geschehen, hat ein Passant sein Taschenmesser den Kampfhund unschädlich gemacht. Hat vor Gericht mit dem Freispruch des Retters geendet.

Wer schon mal einen einen Kampfhund der sich in einen anderen Hund verbissen hat erlebt hat, weiss, dass man ganz nahe hin gehen kann und ihn mit einem sicheren Kopfschuss töten kann.

Dann gabt es bei uns den Fall, wo zwei Kampfhunde ein 6-jähriges Kind auf dem Weg zum Kindergarten angegriffen haben. Die Polizisten haben die Hunde natürlich zielsicher erschossen. Das Kind aber wurde von den Hunden getötet.

Also ja, Polizisten dürfen auf angreifende Hunde schiessen, wenn die Situation es erfordert.

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Jain :) ich finde das es stark situationsabhängig ist. Wenn es der rahmen zulässt wird er mit schlinge eingefangen, ist er zu sehr ausser Kontrolle und zb in einer sehr belebten strasse unterwegs wird er mit er höchster Wahrscheinlichkeit eher erschossen weil die einfangaktion zu gefährlich für unbeteiligte werden würde.

Man muss sich das ja mal konkret vorstellen, auch für den Pitbull ist das eine Ausnahmesituation, der Körper ist dann unter Höchstleistung,  das schüttet hormone aus, der Hund ist zu den Zeitpunkt nicht ansprachefähig und hat einen enormen Stress. Kann man im Grunde vergleichen mit Menschen die in Extremsituationen geraten, wie einer Massenpanik zb, keiner von den will töten, aber sie wollen überleben, trotzdem zertreten und zerquetschen sich Menschen gegenseitig aus Panik, sie denken über die handlungen nicht mehr nach. So ergeht es den Pitbull auch was ihn dann auch rasseunabhängig "gemeingefährlich" macht. Und da kommt es dann eben drauf an ob man ihn fangen kann ohne weitere Vorfälle. Schiessen darf die Polizei aber nicht weil er den dackel auseinandernimmt, sondern wenn eine Gefahr für Menschen oder auch den Strassenverkehr gegeben ist

 

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Sicher dürften sie das. Ein bissiger Hund stellt eine Gefahr dar, die durch einen Schuss abgewehrt werden kann. 

Im Übrigen wäre der Schusswaffeneinsatz auch als Notstandshandlung gerechtfertigt (§ 228 BGB). 

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Ja

ja, weil der Hund eine erhöhte Kampfbereitschaft aufweist und somit eine Gefahr darstellt.

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Kommentar von NachoF4n
08.07.2017, 21:55

WOW! Endlich jemand der die Abstimmungs Funktion benutzt...

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Ja, das dürfen sie und ist in dem Fall auch die einzige Möglichkeit das Leben des Opfers zu retten. Ein Hund der wirklich fest verbissen ist wird nicht loslassen bis er oder das Opfer tot ist. Und auch mit Schlagstock kommt man nicht weit, es bewirkt eher noch das Gegenteil. Bei einem verbissenen Hund ist es auch normal möglich nahe heran zu kommen und zielsicher zu schießen. Gegen einen Hund hat ein Mensch keine Chance, wenn man nicht zu härteren Mitteln greift. Das tut mir zwar irgendwie leid für das Tier, aber Menschenleben zählen in unserer Gesellschaft leider mehr als das von einem Hund. Wenn also ein Kind zum Beispiel abgegriffen wird, ist das der einzige Weg.

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Kommentar von NachoF4n
09.07.2017, 03:16

Mir war bewusst, dass ein Menschenleben noch vor dem Leben eines Tieres steht. Meine Frage lautet aber "Dürfen Polizisten ein Tier erschießen, wenn es ein anderes Tier angreift und tödlich verletzten könnte".

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Nein

 Pfefferspray ist absolut ausreichend und verhältnismäßig. Wie soll der Beamte denn bei zwei kämpfenden Hunden zielsicher die Pistole einsetzen?!

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Ja

Nach §34 StGB darf das nicht nur ein Polizist sondern jeder - soweit ihm denn eine Schusswaffe zur Verfügung steht und eine andere Möglichkeit, den Hund von seinem Opfer zu trennen, nicht besteht.

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Ja dürfen die, wenn eine Gefahr von dem Hund ausgeht!

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Wieso eigentlich immer Pitbulls? 

Ich weiß, dass das nicht deine Frage war und vielleicht willst du das auch gar nicht hören, aber wieso ist der gefährliche Hund in deinem Beispiel (wie bei so vielen) ein Pitbull? 

Pitbulls sind superliebe Hunde und wurden früher sogar Nanny-Dogs genannt, da sie auf die kleinen Kinder ''aufgepasst'' haben. Sie sind vom Wesen her sehr geduldige, ruhige und gesellige Tiere - richtige Familienhunde eben.  

Auch, wenn sie für Hundekämpfe missbraucht wurden oder werden, gibt es Hunde, die sehr viel gefährlicher und stärker sein können. Trotz der starken Beiskraft eines Pitbulls. 

Natürlich liegt es immer am Hundehalter selbst, wie gefährlich ein Hund letztendlich wird. Aber bei richtiger Führung und Erziehung, ist ein Pitbull der liebste Schatz und ich finde diese Vorurteile einfach schrecklich. 

P.S.: Dackel beißen statistisch gesehen übrigens mehr Menschen, als Pitbulls. Nur mal so als kleine Randinfo ;-)

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Kommentar von maxilopes
10.07.2017, 02:34

Sie richten aber nicht so einen schaden an wie pitbulls.. 

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Kommentar von NachoF4n
10.07.2017, 22:26

Ich habe den Pitbull zufällig als Beispiel gewählt, hätte auch Bullterrier oder Schäferhund schreiben können.

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Ja

Ja die Polizei darf das.

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Soweit ich weiß, ja. Bei uns (Ö) auch, wenn das Tier schwer verwundet ist, wie das z.B. neulich bei der Herde von Kühen der Fall war, die auf der Autobahn rumgerannt sind. Zwei von ihnen wurden erschossen: Eine ist durchgedreht und hat die Leute angegriffen, eine andere fiel in einen Graben und brach sich beide Vorderbeine. 

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Kommentar von sannibird
08.07.2017, 21:55

Üblicherweise kommt aber im Fall eines rabiaten Hundes erst mal der Pfefferspray zum Einsatz, der verfehlt gewöhnlich seine Wirkung nicht. 

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Kommentar von NachoF4n
08.07.2017, 21:57

Soweit ich weiß werden verwundete Tiere aber nicht von der Polizei sondern von Förstern (denen das Gebiet gehört) oder dem Veterinäramt getötet.

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Kommentar von cg1967
08.07.2017, 22:28

Räusper - Etwas anderer Fall. Kuh hat angegriffen - logisch, Götzzitat. Kuh mit gebrochenen Beinen - Tierschutz.

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NEIN

Solange es eine Möglichkeit gibt die Tiere anders zu trennen dürfen sie es eigentlich nicht, aber wenn sie es tun, was soll man machen?! Übrigens sollte man sein Tier auch so gut im Griff haben, das sowas nicht passieren kann weil sonst IST man ja selbst ein Beweis für die Rasseliste.

Echt ein Blödsinn, auch zwei Schäfer oder Collis können sich tod raufen, wieso gleich auf Pizbull und Co losgehen, das kann ich absolut nicht ab.

Mit den ganzen Auflagen die schon fast nicht einzuhalten sind.

Ein älteres Tier aus dem Tierheim zu resolzialisieren und das mit Maulkorb und Leine IST sicher extrem einfach, wenn z.B die Körpersprache eingeschränkt ist durch den Maulkorb und die Leine

Und die Hunde nur auf einem Privaten eingezäunten Grund ohne Leine und Maulkorb laufen darf, den viele Wohnungsbesitzer ja sofort haben!?😵

Also bitte, sonst fangen wir gleich so an, das jeder Schwarze wieder Nega heißt und stecken sie in einen 4 Eckigen zwinger. Ganz fähr, gehört ja einer gefährlichen Rasse an. Ich würde glatt sagen “Nazi“

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Kommentar von NachoF4n
10.07.2017, 22:56

Du interpretierst zu viel in mein Beispiel rein, hätte auch andere Hunderassen nehmen können. Außerdem bin ich der Meinung dass ein aggressiver Pitbull gefährlicher als ein aggressiver Dackel ist.

Also bitte, sonst fangen wir gleich so an, das jeder Schwarze wieder Nega heißt und stecken sie in einen 4 Eckigen zwinger. Ganz fähr, gehört ja einer gefährlichen Rasse an.

Dunkelhäutige wurden früher nicht in Käfige gesteckt weil sie gefährlich sein sollten, sondern eher weil sie als minderwertig (Sklaven) angesehen wurden.

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